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3000 Trauergäste bei Beerdigung von »Märtyrer« Jusef El-Abed

„Jusef war ein Märtyrer“, soll Imam Ferid Heider am Freitag auf der Beerdigung von Jusef El-Abed vor 3000 Trauergästen gerufen haben. Der junge Mann war am 4. März in Berlin-Neukölln erstochen worden. Nach einer Hetzjagd von Ausländern auf zwei Deutsche war es zu einer Schlägerei gekommen. Zuerst hieß es, Jusef sei hier nur Streitschlichter gewesen. Die Polizei hat aber mittlerweile klargestellt, daß Jusef unter den Angreifern war, die Sven N. (34) schwer verletzten. Aus Notwehr stach dieser Sven N. am Boden liegend mit einem Messer um sich. Er traf Jusef unglücklich. Dieser starb.

Warum ist Jusef nun ein Märtyrer? Warum kommen 3000 Trauergäste und nicht nur 100 Freunde und Verwandte wie bei anderen Beerdigungen? Was wäre gewesen, wenn sich der Fall andersherum abgespielt hätte? Wenn ein paar Deutsche zwei Ausländer durch eine mitteldeutsche Kleinstadt gehetzt hätten und danach einer der Angreifer aus Notwehr einen tödlichen Messerstich abbekommen hätte?

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

8 Kommentare zu “3000 Trauergäste bei Beerdigung von »Märtyrer« Jusef El-Abed

  1. Der Märtyrer ist allein Sven N.!

    Die innere Bereitschaft, ganz auf sich allein gestellt, sich dem Kampf gegen 20 zu stellen, und es auch zu tun, ist ein Zeugnis wahrer Männlichkeit! Held ist, wer der Ehre, die er einer Sache beimißt, den Vorrang gibt gegenüber etwaigen Verlusten und Beeinträchtigungen seines irdischen Heils, die er als Preis im Kampf für diese Sache zu entrichten hat. Denn das ist die Formel einer jeden Vorstellung, die alle Märtyrer den Willen zum Märtyrertod aufbringen läßt: Ehre > Sicherheit

    Auch Sven N. ist eine solche Vorstellung offenbar zu eigen. Aus der Ferne betrachtet und mit dürftiger Informationslage zu diesem Fall, zeichnet sich ein Bild von Sven N. als einen Mann, der vom Willen durchglüht ist, sein Gesicht wahren zu müssen. Und deshalb hat Sven N. den Kampf als einzig zulässige Option angenommen – und den eigenen Tod als Preis billigend in Kauf genommen.

  2. »Wenn ein paar Deutsche zwei Ausländer durch eine mitteldeutsche Kleinstadt gehetzt hätten und danach einer der Angreifer aus Notwehr einen tödlichen Messerstich abbekommen hätte?«

    Sorry, so berechtigt die Fragen anlässlich dieser Machtdemonstration des Islams in Berlin sind, aber dieser Satz ist einfach nur billiges fishing for compliments in ostzonalen Kreisen, die Ausländer bestenfalls von ner Dönerbude her kennen.

    Solche Jagdszenen sind genuin ex BRD und Berlin. Das Gebiet der ehem. DDR ist nach wie vor – im Vergleich zur exBRD – weitestgehend Ausländerfrei, auch wenn es dort vielen vielleicht anders vorkommen kann/mag – selbst Großstädte wie Leipzig oder Dresden sind ja noch fast rein deutsch …

    Der Kampf geht da los, wo der Gegner sich stark genug und in der Überzahl sieht – also in Berlin, Hamburg, Kassel, Frankfurt Main, Nürnberg, Köln, Stuttgart, kompletter Ruhrpott etc. …

  3. Nils Wegner

    Man darf dabei nicht vergessen, hervorzuheben, daß der »Märtyrer« und »Streitschlichter« außerdem Buschkowskys Jugendbeirat war… So kommt eines zum anderen.

  4. Christoph

    Ausgerechnet der Beleg für die Pointe des Eintrags fehlt! Wo stellt denn die Polizei Jusefs niedere Absichten klar?

  5. Kevin (fast) allein zu Haus:

    »Mitglieder des Jugendbeirates sind: Ismail, Tolgahan, Jusef, Marius, Kevin, Ibrahim, Önder, Sinan, Muhammet, Amir, Semih, Vural, Onur, Ozan, Haydar.«

    http://www.weisse-siedlung.de/Jugendbeirat.1360.0.html

    Kulturelle Vielfalt an allen Ecken und Enden,
    sozusagen auf Schnitt und Tritt.

    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/Artikel/Beirat/2012-03-13-zehn-punkte-gegen-rassismus.html

  6. die « zwei deutsche« wurden nicht gehetz mehrer zeugen sahen das da nicht nur zwei deutsche dabei waren sondern ca. 10 andere und warum sollte sven wenn er schlichten wollte (wie in manchen zeitungen berichtet wir) ein messer mit sich rum tragen mehrere leute die das gesehen haben und bei der polizei ausgesagt haben wurden ausgelacht und jusef ist so gott will ein märtyrer weil er getöt wurde beim schlichenten eines streites der junge hat nichts mit dem streit zu tun er wurde von einem anderen jugendlichen um hilfe gebeten der zu vor von sven und oli zusammen geschlagen wurde bitte wenn ihr das nicht aus erster quelle habt redet nicht so ein mist !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    ihr seid nur eifersüchtig das die islamische gemeinde und die jugendlcihen unter einander so gut zusammen halten können !!!!!!!!!!1111

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