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3sat über Zuerst!

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12 Kommentare zu “3sat über Zuerst!

  1. Was für billige Propaganda.

  2. Es war aber wohl kaum anders zu erwarten.

  3. Nils Wegner

    Wie ich bei Facebook schon schrieb: Es ist eine Unverschämtheit, hiermit indirekt noch diesen Schmierlappen Staud und das infame »BgN« zu bewerben.

  4. Nur keine Presse ist wirklich schlechte Presse.
    Und jeder vernünftige Mensch wird sich fragen, was denn nun an den zusammenhangslosen Zitatfetzen schlimm oder falsch sein soll.

  5. @ R.M.

    Meinst du also, dass es heute nicht schon reicht jemanden als »rechts« zu bezeichnen, um ihn somit weit abseits zu rücken? – Da dies meiner Meinung nach aber so ist, werden sich nun wenige an »Zuerst!« trauen.

    Ganz im Gegenteil: Es wird vielleicht sogar ähnlich wie hier in Duisburg laufen, als die Zeitungszeugen neu erschienen. Dort beklagten sich Kunden am Bahnhofskiosk und dann waren die Zeitungszeugen auf einmal nicht mehr erhältlich.

  6. Ich glaube eher, daß es die Wirkung einer »verbotenen Frucht« hat, so daß der ein oder andere vielleicht mal zugreifen wird. Aus so einer Intention habe ich meine erste JF gekauft. Und an der Qualität das Blattes haben die Macher dieses Beitrages ja nichts groß zu mäkeln.
    Das einzig negative ist die Verknüpfung mit Glatzen in der Mitte des Films. In der Ecke will nun wirklich niemand stehen. Aber dafür mußten sie dann auch auf »Archivmaterial« zurückgreifen.
    Der einzige Erfolg für die »Zuerst!« kann aber sein, neue Leserschichten anzusprechen und ob das gelingen wird, wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen, wenn man sieht, ob man so eine Monsterauflage nur annähernd halten kann.

  7. Die Zeitung hätte grundsätzlich durchaus das Zeug für nen Erfolg – egal, wie sie die etablierten auch verreisen.

    Der derzeitge Preis spricht aber massiv dagegen.

    … und wenn dann noch inhaltlich solche Rührstories über den tragischen Tod eines Kindes einer Familie, die wohl dem Ludendorff-Kreis nahe zu stehn scheint (darauf lässt sich nur schließen, wird nicht im Artikel genannt), ohne jegliche Hintergrundinfos etc. über Seiten eingestellt wird, dann wirds das auch bald wieder gewesen sein, mit dem »Projekt« moderne, patriotische Zeitung … man kann sich ja auch selbst abschießen …

  8. Nils Wegner

    @ Martin:

    Immer eine Frage des erwünschten Klientels. Zumindest unter den meisten GESAMTRECHTS-Lesern scheint sich die ZUERST! bisher großer Beliebtheit zu erfreuen.

  9. Einen besseren »Ritterschlag« konnte doch ZUERST gar nicht bekommen. 🙂

  10. @Nils:

    Auf Gesamtrechts hatte der Herausgeber ja auch angeboten, die Remittenden der 1. Ausgabe an geneigte »Verteiler« zum verschenken zu senden … so viel scheint dann wohl doch nicht von der >85.000 Auflage verkauft worden zu sein …

    Trotzdem: Das Blatt hat gute Ansätze, sich mal auf die »schnelle« eine zweite Meinung zum Establishment einzuholen (auch wenns dafür dann mind. 2 € zu teuer ist). Nur wird das eben kontakariert durch die üblichen Buch- und »Folklore«-Anzeigen und seltsame Artikel, wie den von mir erwähnten aus dem Februar Heft.

    Die Januar Ausgabe fand ich – im Gegensatz zu den comments auf Gesamtrechts – besser als die Februar Ausgabe …

    mal sehn, wie lange es das Blatt noch im freien Handel gibt …

  11. Für einen Fernsehbericht von Fromm ist dieser erstaunlich nüchtern ausgefallen. Gute Werbung in jedem Fall, wer einen anderen Tenor erwartet, ist wohl sehr romatisch veranlagt.

  12. supernova

    Zu Brodkorb und seiner denunziatorischen Berichterstattung auf ER:

    Was genau ist das Problem, wenn Person X Person Y Fragen für ein Interview beantwortet? Wohin soll diese, in denunziatorischer Absicht geführte, Polemik führen, Herr Brodkorb? Daß sich Person X, bald 63 Jahre alt, Professor und Träger mehrer Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz, vor Person Z, 33 Jahre alt, und seinem anonymen Publikum zu rechtfertigen hat dafür, daß er mit Person Y, knapp 70 Jahre, die hier nur exemplarisch steht, ein öffentliches Gespräch geführt hat? Das ganze erfährt seine Steigerung noch durch die Tatsache, daß Person Z den Inhalt des Gesprächs als belanglos bezeichnet.

    Aber auch das gehört zum System Brodkorb, und es bleibt zu hoffen, daß jeder neurechte oder konservative Knabe, der hier (ER) gestreichelt wird, die anmaßende Selektionspolitik des Herrn Brodkorb durchschaut, die sich letzten Endes von den Methoden der Röpke, Gensing und Co. gar nicht so sehr unterscheidet.

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