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Absurde Ideologie, gute Folgen?

Wir haben uns den Klimarettern und ihrer Ideologie schon häufig genug gewidmet. Es steht für mich außer Frage, daß hier eine kleine Elite ein Feld gefunden hat, auf dem sie sich als bessere Menschen inszenieren können.

Bei klimakatastrophalen Temperaturen während einer Autofahrt habe ich heute im Radio von einer mir bisher unbekannten Initiative erfahren. Die Green Music Initiative will CO2 in der Unterhaltungsbranche einsparen. Bevor wir uns jetzt an den Kopf greifen, sollten wir uns fragen, was diese Selbstverpflichtung konkret bedeuten kann.

Von heute bis Sonntag findet in Ferropolis das Melt!-Festival statt, das sich der Klimaschutz-Initiative angeschlossen hat. Die Ideen zum Klimaschutz und die Handlungsanweisungen für die Besucher sind ganz simpel, einfach umzusetzen und rundum begrüßenswert:

  • Reist gemeinsam mit öffentlichen Verkehrsmitteln an und ab!
  • Verursacht nicht so viel Müll und entsorgt ihn ordentlich! (Damit das klappt, wurde ein Müllpfand eingeführt.)
  • Esst die neu angebotenen regionalen Speisen!

So absurd also die dahinterstehende Ideologie auch sein mag, die Folgen sind doch positiv, oder?

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

2 Kommentare zu “Absurde Ideologie, gute Folgen?

  1. Vielleicht, aber auch nur ganz ganz vielleicht hätte man das auch erreichen können, ohne die ganze Hysterie.

  2. Ja, aber nur vielleicht, denn ohne die Hysterie wäre es Spießertum (wegen Alkohol und so auf eigenes Auto verzichten), Ordnungssinn [damit kann man immerhin auch ein KL betreiben(!)] und zu guter letzt Standortnationalismus (geht ja sowieso gar nicht).

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