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Alle einer Meinung

hygienemuseumIm Dresdner Hygiene-Museum läuft derzeit eine Ausstellung mit dem Titel »Das neue Deutschland«. Bis 12. Oktober wird dort die Viefaltsideologie verbreitet. Wie scheinheilig das Ganze ist, zeigen dann einzelne Veranstaltungen, bei denen es darum geht, andere Meinungen zu kriminalisieren. Am Mittwoch, den 30. April, fand eine Podiumsdiskussion zu »Rechtspopulismus und Wertkonservatismus« statt. Unser Leser Christoph Hofmayer hat uns dazu einen Bericht geschickt:

Hier ein kurzer Bericht von der Veranstaltung. Offensichtlich aus Angst vor rechten Mitdiskutanten waren am Einlaß zwei kräftige Securityleute platziert, ein Plakat wies darauf hin, dass rechtsextreme Besucher gegebenenfalls unter Verweis auf das Hausrecht von der Veranstaltung ausgeschlossen würden. Der Veranstaltungsraum war mit circa 50 Besuchern zu einem Drittel gefüllt, es handelte sich überwiegend um Studenten.

Eva Maria Groß, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld, begann mit einem sogenannten »Input Referat«, in dem es vor allem um eine von ihr durchgeführte Untersuchung zum Thema Rechtspopulismus ging. Der Rechtspopulismus habe eine inkonsistente Programmatik, kennzeichnend seien das »Syndrom Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit«, sowie die »Ideologie der Ungleichheit«. Von da an sollte die Flut derartiger Wortschablonen nicht mehr aufhören.

Der »Wettbewerbspopulismus« greife aktuelle Bedrohungspotentiale auf, Wettbewerbslogik würde in »nationalistische Stereotypen« umgedeutet. Überhaupt tendierten Personen mit stark ökonomistischer Haltung stärker zu »Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit«, erst recht gelte dies für Personen, die sich in der Gesellschaft statusmäßig oben sähen. Absurderweise durften die für die Studie befragten Personen selbst einschätzen, ob sie gesellschaftlich eher oben, unten oder in der Mitte stünden.

Auch der zweite Referent, Alexander Häusler, erklärte den Zuhörern, wie der Rechtspopulismus funktioniere. Im Gegensatz zum historischen NS und der NPD wolle dieser nicht den Systemsturz, sondern nutze z.B. Volksentscheide im Kampf gegen seine Feindbilder Islam, Multikulti und Politische Korrektheit. Laut Häusler bieten Rechtspopulisten ihren Anhängern ein Identitätsangebot, sowie eine Abgrenzung nach unten und nach oben. Deutschland sei Gewinner und nicht Verlierer der derzeitigen Krise der EU, AfD und SVP würden einen »Wohlstandschauvinismus« bedienen.

Während sich der erste Vortrag zumindest auf Proseminar-Niveau befand, brauchte Herr Häusler für seinen Auftritt sicherlich keinerlei Vorbereitung. Er spulte einfach sein gewohntes Programm routiniert ab, schwafelte von einem brüchig gewordenen »cordon sanitaire«. Auch die stets beliebten »Steigbügelhalter« wurden von seiner Co-Referentin bemüht, schuld waren diesmal die »ökonomistischen Haltungen«. Irgendwie fängt es halt immer an …

In der anschließenden Diskussion (auch hier wurde zuvor ermahnt, die Antidiskriminierungsregeln einzuhalten und keine pauschalisierenden Aussagen zu tätigen) wurde über die Ergebnisse der rechtspopulistischen Parteien bei der kommenden Wahl zum Europaparlament spekuliert. Die berechtigte Frage, ob das in der Bundesrepublik Deutschland vorhandene Potential von (laut Frau Groß) über 15 % von der AfD in der Zukunft ausgeschöpft würde, konnte keiner der Referenten beantworten. Die Diskussion blieb unspektakulär, kontroverse Debatten waren ohnehin nicht erwünscht. Warum der Wertkonservativismus nicht behandelt wurde, warum der angeblich stärker ausgeprägte Rassismus der »bösen Ossis« nicht angesprochen wurde? Auch schon egal, wo jeder im Saal so schön der gleichen Meinung war.

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1 Kommentar zu “Alle einer Meinung

  1. Kopiere jetzt diese geschichte:

    Geschrieben von deutschelobby – 25/03/2014

    in der Schweiz sorgt eine Iranerin für Aufsehen. Sie erklärt jetzt vielen fassungslosen Schweizer Gutmenschen, wie man unseren Sozialstaat als Asylbewerber am besten ausnimmt.
    Passport immigration stamp
    medien, audio
    Und im deutschsprachigen Raum wird bekannt, dass Türken ihre Renten nicht versteuern müssen.
    .
    Das Thema Zuwanderung spaltet die Gemüter.
    Aber selbst jene, welche sich mehr Zuwanderung wünschen, sind fassungslos, wenn sie Facetten der Realität mitbekommen.
    Bei den Österreichern etwa wächst derzeit die Wut auf die Deutschen, weil die deutschen Finanzämter Türken erheblich besser behandeln als Österreicher.
    So werden Türken bevorzugt helft-marokkanen-voelt-zich-gediscrimineerd_5_460×0
    Die Wiener Zeitung Die Presse berichtete darüber unter der Überschrift »Österreicher bei Steuer im Nachteil gegenüber Türken« und schrieb: »Berlin stellt Renten bis 10000 Euro für Gastarbeiter aus der Türkei steuerfrei. Für 150000 Bezieher in Österreich gilt das nicht.« Rund 150000 Österreicher, die in Deutschland gearbeitet haben und daraus eine Rente beziehen, müssen für ihre deutschen Pensionen rückwirkend ab 2005 auf Weisung aus Berlin Steuern an die deutschen Finanzämter zahlen.
    Wütend macht die Österreicher, dass für frühere türkische Gastarbeiter in Deutschland eine Sonderregel gilt, nach der diese bis zu einer Rentenhöhe von 10000 Euro im Jahr von der Besteuerung ihrer Renten ausgenommen sind. Und auch für Beträge, die darüber liegen, müssen Türken nur pauschal zehn Prozent Steuern zahlen.
    Türken wurde vor dem Hintergrund der Politischen Korrektheit eine Ausnahme von der Rentenbesteuerung eingeräumt, die eigentlich grundsätzlich für alle Bezieher deutscher Pensionen im Ausland gilt.
    Österreicher und andere Ausländer werden damit im Rentenrecht systematisch gegenüber Türken benachteiligt. Selbst die Befürworter von mehr Zuwanderung können da nur noch schlucken.
    Aber das ist erst der Anfang einer Geschichte, die als Aprilscherz sofort enttarnt würde, jedoch leider der Realität entspricht.
    Seit mehr als zehn Jahren gibt es im Internet in vielen Sprachen Anleitungen dafür, was man bei europäischen Asylstellen sagen muss, um garantiert als Asylant anerkannt zu werden und sofort in den Genuss umfangreicher Sozialleistungen und Familienbeihilfen zu kommen. Das alles ist bekannt, muss aber von den Behörden aus Gründen der Politischen Korrektheit ignoriert werden.
    Nun erklärt eine Iranerin öffentlich, wie man den Sozialstaat am besten ausnimmt. Stop-Illegal-ImmigrationSie hat den Behörden schon vor vielen Monaten dargelegt, wie zugewanderte Banden ungerechtfertigt finanzielle Leistungen auf Kosten der Steuerzahler abkassieren und sich ein schönes Leben damit machen.
    Ärger bekommen nun nicht etwa die Asylbetrüger, sondern die Iranerin – weil nicht sein darf, was nicht ins Bild passt. Die iranische Asylantin Shekoo-feh T. hat weite Teile der Schweiz in einen Schockzustand versetzt. Sie hat im Bärensaal in Langenthal vor hunderten Zuhörern einen Vortrag gehalten, in dem erstmals aus eigener Anschauung beschrieben wurde, wie zahlreich und effektiv Scheinasylanten Behörden austricksen. So wollen sie ungerechtfertigt den Asylantenstatus
    - somit auch finanzielle Unterstützung – erhalten. Shekoofeh T. sagte zunächst, ihre Mutter und ihr Bruder seien angeblich laut den Akten des Schweizer Bundesamtes für Migration in einem Containerlastwagen auf gefahrvollen Wegen aus Iran über die Türkei in die Schweiz geschleust worden.
    Erfundene Flüchtlingsreisen
    Die Frau sagte dazu vor fassungslosen Zuhörern: »Das ist alles gelogen. Wir sind mit dem Flugzeug von Teheran via Rom nach Genf geflogen. Mit Pass und Visum. Von dort mit dem Zug nach Basel und mit dem Taxi in die Empfangsstation für Flüchtlinge.« Die laut Akten lange und gefahrvolle Flüchtlingsreise habe in Wahrheit nicht lange gedauert:
    »Bevor wir ins Flugzeug stiegen in Teheran, habe ich noch geduscht. immigration 1Als wir im Basler Empfangszentrum ankamen, waren meine Haare noch nicht trocken!« Kurze Zeit später waren sie schon anerkannte Flüchtlinge und leben seither von Sozialhilfe.
    Die Neue Oberaargauer Zeitung berichtete im März 2014 über den aufsehenerregenden Vortrag unter der Überschrift »Vortrag über Asylmissbrauch – Grosses Interesse«. Demnach war spürbare Spannung im Saal, als Shekoofeh T. dann auch noch Details über die gut funktionierenden Geldschiebereien von Asylbetrügern berichtete:
    In ihrer Wohnung in Bern war laut Angaben das Geldzwischenlager. Bis zu 30000 Franken (24628 Euro) lagerten dort monatlich. Gebracht wurde das Geld von verschiedenen Leuten mit afghanischem und iranischem Hintergrund aus dem Kanton Bern.
    Abgeholt wurde es jeweils mit dem Auto vom Anführer derrGeldschieberbande, einem arbeitslosen Asylanten aus Iran mit Wohnsitz in St. Gallen. Die Neue Oberaargauer . bitte selber nachlesen

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