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Antifa gegen links

Linke besetzen neuerdings nicht nur die Parteizentrale der Grünen, sie kämpfen auch gegen links. Hört sich komisch an? Dann lest das hier von Indymedia (18.09.2014):

In der Nacht zum 18.09. haben wir ein Büro der Linken mit Steinen eingeschmissen. Auch sollte das nahegelegene cdu-büro sein fett abkriegen doch dazu später mehr. Anlaß ist die aktuelle Bundestagsdebatte zur änderung des Asylgesetzes: Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzogowina sollen als sichere drittstaaten eingestuft und demzufolge Abschiebeverfahren verkürzt werden. auch soll die Wartezeit auf eine Arbeitserlaubnis von 9 auf 3 Monate verkürzt werden.

kein mensch flieht freiwillig; ergo keine benennung sogenannter sicherer und unsicherer staaten. unbedingte aufnahme aller menschen – egal woher weshalb womit sie kommen und gekommen sind – egal welche fähigkeiten und mittel sie mitbringen und oder zur verfügung haben.

 

eigentlich sehen wir in den einzelnen parteien keine gewichtigen rollen. sie sind alle teil eines weltumspannenden machtapparates, der die ausbeutung von menschen und rohstoffen immer weiter vorantreibt: sei es durch das schaffen von abhängigkeiten mittels kredite an kleinbauern bspw. in argentinien oder der aufkauf von z.bsp. wasserquellen oder der handel mit waffen und kriegsgerät in alle welt etc. …

solche wirtschafts- und finanzzweige sind durch gesetze einer parlamentarischen demokratie gedeckt. demokratie die aufgrund von wahlen, parteibüros in »büger_innennähe« und gelegentlichen bürgerentscheiden als mitbestimmungs-beruhigungspille zu wirken scheint.

 

wir sind nicht nur gegen die drittstaaten«lösung«. wir sind auch entschieden gegen die verlogene gleichstellung von menschen durch arbeit bzw. ausbeutung. und gerade die linke tut sich mit dem geplärre nach mehr arbeit besonders hervor.

auch wenn wir die forderungen vieler refugees nach arbeitserlaubnissen nachvollziehen können, weil sie mehr gleiche rechte und möglichkeiten in einem kapitalistischem system bedeuten könnten, bleiben wir dennoch dabei: arbeit kann und darf nicht das mittel von integration sein. mit diesem gesetz werden der kapitalistischen verwertungslogik und allen formen von ausbeutung tür und tor geöffnet. denn zum einen gilt weiterhin das gesetz des vorrangs deutscher staatsbüger_innen auf einen arbeitsplatz, sollten sich mehrere darauf beworben haben. also welche jobs werden übrig bleiben? zum anderen trauen wir den dreckspolitikerschweinen alles zu und eines tages wird das bestehende lagersystem weiter pervertiert und in arbeitslager umstrukturiert, wie sie im süden europas längst schon existieren.

 

wehret den anfängen!

 

kein mensch ist illegal! keine ausbeutung – nirgend!

 

p.s. wie bereits erwähnt hätten wir zu gerne der cdu eins reingesemmelt. doch haben wir (leider etwas zu spät) festgestellt, dass in unmittelbarer nähe eine sprühaktion im gange ist und haben somit einen teil der aktion abgebrochen. wir hoffen von herzen, dass wir die sprüher_innen damit nicht gefährdet haben. für mehr bunte flächen!

auch haben wir mit freude vom parteienschließtag gelesen

 

mit grüßen an alle freedomfighters!

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

6 Kommentare zu “Antifa gegen links

  1. »freedomfighters!« HAHA, was für Trottel!

    In diesem wirren Schreiben ist übrigens wunderbar die schon öfter beschriebene Schizophrenie der sogenannten Antifa dargelegt: Als vermeintliche Feinde der »kapitalistischen verwertungslogik« unterstützen sie diese jedoch durch ihr hysterisches Krakelen von der »unbedingte[n] aufnahme aller menschen«.

  2. Awwww! »Freedomfighters« im Einsatz! Na dann, ab in’s Kurdengebiet, die Freiheit gegen den Islam verteidigen! Die brauchen Steinewerfer! Dann können sie die IS-Kämpfer »steinigen«, und die Sprayer können Ihnen die Richtingspfeile sprayen!

  3. Mein Gott!
    Diese Leute sind sogar zum schreiben zu dämlich!
    Man muss sich nur mal deren Rechtschreibung ansehen, um deren IQ einschätzen zu können!
    Ein Glück das diese Volltrottel nicht wissen wo der »Orden der Patrioten« sein Hauptquartier hat.
    Aber wenn sie es wüssten, würden sie es wohl nicht finden, da viele von ihnen zu dumm sind eine Straßenkarte ordentlich zu lesen 🙂

  4. Letzter Kommentar bei indy:
    wer sich am krug des systems nährt der dient im auch.

    Satire ist in diesem Land tatsächlich nicht mehr möglich.

  5. Ich weiß nicht, wie das auf Sonderschulen so läuft, aber diese Leute sollten unbedingt mal an ihrer Rechtschreibung arbeiten.

  6. Ahnungslose Kinder sind ja per se nichts Negatives, aber wenn es darum geht, den eigenen Willen mit Mitteln der Gewalt durchzusetzen, wird die Sache ärgerlich.

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