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Antifa überfällt identitäre Aktionsgruppe

Identitäre BewegungIn Hamburg hatten die Identitären für Sonnabend eine größere Aktion geplant und wollten sich so in den Wahlkampf einmischen. Als sich die Gruppe auf die Aktion vorbereitete, wurde sie von der Antifa gewalttätig mit Dosen, Flaschen und Pfefferspray angegriffen. Laut den Identitären wurden drei Antifaschisten von der Polizei festgenommen.

Ca. 30 Aktionisten wollten die Wahlkampfaktion durchführen. Nachdem sich die Identitären in kleineren Gruppen verteilt hatten, wurde eine davon von der Antifa überfallen. Ein Aktionist wurde hinterm Ohr verletzt und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Alle anderen blieben unverletzt. Auf Indymedia hat die Antifa zudem Bilder von einzelnen Aktionisten veröffentlicht.

Die Identitäre Bewegung will sich von diesem Angriff jedoch nicht einschüchtern lassen. Gegenüber BlaueNarzisse.de betonte ein führendes Mitglied, daß es weitere Aktionen geben werde und man die richtigen Lehren aus dem Antifa-Angriff gezogen habe.

Den Aufkleber »Identitäres Europa« gibt es hier.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

15 Kommentare zu “Antifa überfällt identitäre Aktionsgruppe

  1. Ich lehne es ab, diese Terroristen mit Ihrer Eigenbezeichnung »Antifaschisten« zu betiteln. Das erzeugt einen falschen Eindruck, denn diese Betitelung könnte nicht weiter neben der Wahrheit liegen. Wenn überhaupt sollte man sich mit der Nennung der Abkürzung »Antifa« bescheiden, am besten »sog. Antifa«, wobei es »linke Terrorgruppen« besser trifft…

  2. Die Identitären verhandeln das Ereignis aber weniger heldenhaft: »«Mit dem RTW ins Krankenhaus. Danke Antifa, für diesen Unterricht in Demokratie! Eine Freundin haben sie die Treppe runtergeschubst, einem Freund Reizgas in die Augen gesprüht, eure »Kämpfer gegen Rechts«! Die dreckigen Linksfaschisten!« (Facebook)

  3. Willkommen in der Welt des realen Aktivismus, liebe IB.
    So ist es hier schon lange.

  4. Als Mitwirkender und Augenzeuge der Ereignisse vom Samstag muss ich sagen: Die Aktion mag VORERST verhindert worden sein. Glücklicherweise stehen uns in absehbarer Zeit noch Europa- und Landtagswahlen ins Haus. Hier wird die IB wieder Präsenz zeigen und (wie im Artikel angedeutet) besser vorbereitet und aufgestellt sein. Zudem gibt es durchaus positive Aspekte, welche der Samstag zu Tage gefördert hat:
    1.) Wir haben nach den erfolgten Angriffen eine Neuformierung vornehmen und uns austauschen können.
    2.) Moralisch sind wir Sieger, denn wir stehen auf der Seite von Recht und Gesetz und noch wichtiger: auf der des Anstands.
    3.) Antifanten haben sich trotz deutlicher zahlenmäßiger Überlegenheit relativ schnell zurück ziehen müssen und dies ist sicher nicht dem wenig hilfreichen Einsatz der Hamburger Polizei zu verdanken.
    4.) Einige Mitglieder sind durch besonders mutiges Verhalten aufgefallen und haben bspw. der Dame, die verletzt wurde, sehr rührend geholfen.
    5.) Das Gemeinschaftsgefühl wird durch derartige Aktionen gestärkt und nicht geschwächt.

  5. Das bestätigt mal wieder mein Bild über die Identitäre Bewegung. Zu Beginn (ist mittlerweile ja auch schon anderthalb Jahre her) war ich sehr angetan von dem frischen Wind, mittlerweile ist das ganze Projekt jedoch zu einer Lachnummer verkommen. Über Facebookseiten und irrelevante Nonsensaktionen (mit Kreide was auf den Bürgersteig malen) sind die Identitären nicht hinausgekommen, mittlerweile kann man das Projekt wohl als gescheitert angesehen werden: es wurde nicht geschafft arbeitsfähige Ortsgruppen aufzustellen und eine Reichweite zu erzielen, diee außerhalb sehr kleiner viruteller Kreise wahrgenommen wird. Meine Empfehlung an die wenigen Verbliebenen: trefft euch regelmäßig, lest die »Klassiker«, beschäftigt euch damit, was »Identität« wirklich bedeutet. Kopflose Aktionen, denen keine Strategie zugrunde liegt und lediglich der Selbstbespaßung dient (und sich kaum vom Hedonismus dieser Gesellschaft unterscheidet), helfen niemandem, erst recht nicht unserem Volk. Und wer wirklich ernsthaft die Identität unseres Vaterlandes verteidigen möchte und gleichzeitig Unmengen an Flugblättern und Aufklebern drucken lässt, die vor Anglizismen und populärkulturellen Bildern aus angloamerikanischen Filmen nur so strotzen, macht sich lächerlich.

    Zu duma:
    wen interessiert es, dass ihr moralisch auf der Richtigen Seite steht? Als ob sich irgendjemand in dieser Antifa-Republik darum scheren würde. Dass die Antifa eine Bande gewaltsuchender Schläger ist, wissen doch alle. Und genau deshalb werden sie doch von den Etablierten geduldet: weil sie (vermeintliche) politische Gegner mit Gewalt kleinhalten. Und so einn Angriff wirklich noch gutzuheißen, weil das Gemeinschaftsgefühl dadurch gestärkt würde, wirft ein bezeichnendes Schlaglicht auf die fehlende Ernsthaftigkeit eurer Truppe.

  6. Na schlimm is das, hätten euch alle richtig erwischen sollen dann würden hier nich solche AntiFa abwertende Kommentare kommen!!

  7. @ Spengler

    Ihr Geschmiere ist geradezu symptomatisch für den weltfremden und sich selbst überlebten Altrechten, der, anstatt wenigstens etwas zu versuchen, dazu rät, gemeinsam Bücher zu schmökern, um zur wahren Identität zu gelangen (die vermutlich nur Sie wirklich kennen), um dann in Gemeinschaft über den deutschen Idealismus und die deutschen Befreiungskriese zu phantasieren.

    Leute wie Sie »erwarten« ständig. Sie waren »angetan« – warum haben Sie sich nicht eingebracht? Ich bin mir sicher, Sie haben eine gute Ausrede dafür, von daher ersparen Sie sich Ihre Antwort.

    Dann erwarten Sie von gerade 16-Jährigen, daß diese »funktionierende aktionsfähige Ortsgruppen« auf die Beine stellen, wo wir wieder bei meiner Analyse angekommen sind, daß sie ein weltfremder Altrechter sind, der mal ein bisschen an der frischen Luft schnuppern sollte. Sie können von mir aus noch 10 weitere Bücher lesen, für die deutsche Sache werden Sie nutzlos bleiben.

    Da sind mir Jugendliche, die erste vorsichtige Schritte in den Straßenaktivismus wagen, 1000 mal lieber, als so ein abgehalfterter Labersack wie Sie, der sich Dinge im Internet herausnimmt, die ihm nicht zustehen.

    Unabhängig von Ihrem herablässigen Geschwätz wird es auch weiterhin Identitäre Gruppen und Grüppchen geben, es wird weiterhin Präsenz geben, wo es möglich ist, und es wird weiterhin Aktionen geben, soweit diese durchführbar sind.

    Sagen Sie mir mal, wann Sie das letzte mal 30 Leute auf die Straße bekommen haben, um gemeinsam für Deutschland eine Aktion zu starten? Sie ergießen sich so in einer bigotten Selbstherrlichkeit, daß man sich als junger deutscher Patriot nur übergeben kann. Diese jungen Leute würden von dem Nachwuchs der 68er-Generation angegriffen, jene Generation, die Ihre altrechte Spießer-Generation nicht bekämpfen konnte und wollte, also hüten Sie sich gefälligst, anderen Scheitern vorzuwerfen, Sie verlogener Trittbrettfahrer.

  8. Aufwertende Mitteilungen wären viel beunruhigender, Hag.

    Noch beunruhigender ist Ihre Intonation. Eins durfte ich lernen: Der Ton macht die Musik.

    Sie mögen den Identitären was vorwerfen können. Was ich übrigens bezweifle. Nämlich: mangelnde Wehrbereitschaft: Die legen sich nicht mit plumpen Aktivisten an. Denn sie wissen: das bringt nichts ein, außer unsinnigen Ärger.

  9. Was mich frappiert und ärgert, ist, daß die Indentitären sich in den aktuelllen Bundeswahlkampf mischen. Ich empfand sie bislang wohlwollend als Graswurzelstörer. Popkulturellität ist mir bis heute egal.

  10. Interessant, wäre noch zu erfahren, auf wen (also auf welche Partei) sie sich wie und genau »einschießen« wollten. EU-Gängelei und Griechenhilfsgeld sind klar und virulent thematisiert. Nur die Nebeninfos fehlen. Ich kann das wählen gehen auch sein lassen.

  11. Von wievielen Antifa-Schlägern sind die immerhin 30 Identitären denn angegriffen worden? Das müssen ja Hunderte gewesen sein, so wehrlos wie die Identitären offenbar waren. Haben die Identitären sich überhaupt gewehrt? Gab es wenigstens Verletzte unter den Angreifern bzw. vorläufige Festnahmen, zu denen man gegenüber solchen Angreifern jederzeit berechtigt ist, oder haben die Identitären das Geschehen wie passive Lämmer über sich ergehen lassen? Auf jeden Fall verdient die identitäre Opfertruppe aber kein Mitleid. Wenn einem schon so etwas Peinliches wiederfährt, dann sollte man darüber schweigen anstatt seine Schwäche auch noch herauszustellen.

  12. zu Morbrecht:

    Recht so. Bei jeder Aktion 5-10 Männer im Schlepptau, die das Herz auf dem rechten Fleck haben, aber bereit sind im Notfall einen Antifanten-Kiefer zu richten und der rote Spuk hört auf.

  13. Mauretanier

    Die IB ist in Deutschland gescheitert.

    Es ist traurig und lächerlich.

    Es gibt in der IB einige sehr gute Leute, die aber durch die Dumpfheit aller anderen anscheinend völlig blockiert wird.

    Der Bundesvorstand ist hochgradig lächerlich. Die Regionalleiterin Nord ist eine verrückte Spalterin.

    usw.

    Das wird nichts mehr.

    Wie kann man so dämlich sein und die Aktionsdetails auf FB bekannt geben.

  14. Es hat erst angefangen! Die Identitären Gruppen in ganz Europa wachsen und wachsen, weil immer Mehr die Schnauze voll haben! Je mehr unser Europa als Flüchtlingslager missbraucht und bewußt von Linken zerstört wird, desto zahlreicher werden wir werden! Das ist nicht mehr aufzuhalten! Wir sind im Recht!

  15. DeutschPositiv

    Da »Faschisten« bei der Antifa nur ein Codewort für Deutsche ist sollte man sie entsprechend AntiDeutsche nennen. Ein Teil von ihnen bezeichnet sich ja auch selber so. Von mir aus auch »Anti-Deutsche kriminelle« oder ähnliches.
    Weiter gesteckt nenne ich sie auch einfach »Anti-Weiss«.
    »Links« sollte man sie auch nicht nennen, es geht ja hier nicht Fiskalpolitik oder ähnliches. Mir ist egal ob jemand sich als »links« oder »rechts« versteht so lange er nicht AntiDeutsch ist.

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