Alter Blog

Anzeige gegen linken Autor Jesko Wrede wegen übler Nachrede: Vorwurf der »geistigen Nähe« zur NSU

Ich habe gestern den linken Autor Jesko Wrede wegen übler Nachrede angezeigt, weil er mich sowie die Blaue Narzisse in »geistige Nähe« zum »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) rückt. Auf seiner Webseite rechte-jugendbuende.de findet sich ein Artikel über »Das Umfeld der Rechtsterroristen, deren Sympathisanten und der Freibund«. Hier wird ein Zusammenhang zusammenkonstruiert, der nur ein Ziel haben kann: Die genannten Personen und Organisationen verächtlich zu machen und in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen, denn es gibt keine auch nur irgendwie geartete Nähe des Freibundes, der BN oder meiner Person zu irgendwelchen Rechtsextremisten – schon gar nicht zu kriminellen.

Über uns steht geschrieben:

Eine ähnliche geistige Nähe zu mutmaßlichen Sympathisanten der rechtsextremen Mörderbande weist offenbar das Internetportal „Blaue Narzisse“ auf, deren Chefredakteur das Freibund-Mitglied Felix Menzel ist.

Das ist, so geschrieben am 29. November 2011, eine absolute Frechheit, da ich mich bereits vor über zwei Wochen zu den Döner-Morden ganz deutlich äußerte und diese auch weiterhin als »krank« und abartig empfinde.

Mehr über Wrede und seine Kumpels:

Verwandte Themen

Der Links-Staat garantiert die Bürgerrechte nur no... Im Gespräch mit Christian Jung geht es um sein neues Buch „Der Links-Staat“, die Vorgehensweise der Antifa sowie die staatliche Subventionierung des L...
Morddrohungen gegen PEGIDA Wien Der Hass, der aus linksextremen Kreisen Andersdenkenden entgegengebracht wird, nimmt ein immer stärkeres Ausmaß an. So sind in Zusammenhang mit PEGIDA...
Josef S.: Schuldig! Josef S. wurde heute in Wien zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten, davon acht zur Bewährung, verurteilt. Das Gericht sieht es als erwiesen an, d...

9 Kommentare zu “Anzeige gegen linken Autor Jesko Wrede wegen übler Nachrede: Vorwurf der »geistigen Nähe« zur NSU

  1. Den Satz muß man sich auf der Zunge zergehen lassen:

    »Eine ähnliche (!) geistige (!) Nähe (!) zu mutmaßlichen(!) Sympathisanten (!) der rechtsextremen Mörderbande weist offenbar (!) das Internetportal „Blaue Narzisse“ auf…«

    Das ist eine Verlinkung um ungefähr fünf virtuelle und bloß mal eben gemutmaßte Ecke herum… bravo, das nenne ich journalistische Qualitätsarbeit!

  2. Es ?cheint ?chön zu ?ein.

  3. @ Vinneuil

    Das ist auch der Grund, weswegen Menzels Strafanzeige nicht fruchten wird: Dieser Wrede arbeitet hinterlistig, schafft lediglich Assoziationen.

  4. Marco Reese

    Aber: semper aliquid haeret. Das ist das Problem. Evtl. nicht stafrechtlich verfolgbare Assoziationen, die aber hier und da hängen bleiben.

  5. Was für eine Kanaille. Bodenlos.

  6. Andre Boine

    Nun, Sympathisant ist mit Sicherheit weder Herr Menzel noch die »Blaue Narzisse«.

    Die »geistige Nähe« der Blauen Narzisse ist allerdings durchaus zu assoziieren (national), ebenso wie die geistige Nähe der NSU zum Sozialismus (sozialistisch). Es gibt ja gar Autoren, die eben den Nationalsozialismus als linke Ideologie verorten.

    Insofern: geistige Nähe kann man zu (fast) allem assoziieren.

    Auf konservativer Seite heißt es ja auch häufig: die »Systemmedien«, »die linksgerichtete« (wahlweise) BRD- oder eben EU-Diktatur, die »linksgerichteten« Blockparteien (gemeint sind: CDUCSUSPDGrüneLinke)) usw. Nicht zu vergessen: Linke und Antifa hätten natürlich grundsätzlich eine geistige Nähe zu Linksextremisten, usw. und sf.

    Natürlich hat Felix Menzel Recht: er bittet hier schlicht um Differenzierung. Da bin ich auch für. Allerdings: es ist schon ein bißchen kötzlich, zumal man sich auf konservativer Seite ja gern über die links geforderte Differenzierung lustig macht.

    Bitte weitermachen: bis einer weint.

  7. Felix Menzel

    Lieber Andre,

    bei Blaue Narzisse schreibt niemand von Systemmedien. Das habe ich gerade extra noch einmal mit der Suchfunktion überprüft.

    Jeder Autor, der so einen unsinnigen Terminus verwendet, bekommt ihn von der Redaktion rausgeschmissen.

  8. hedelfinger

    Wenn man jetzt einen Artikel schreibt, in dem man Schadenfreude wegen und Verständnis für die »Döner-Morde« äußert, dann hat man ungefähr das charakterliche Niveau eines Jürgen Trittin erreicht.

    Und der sitzt im Bundestag.

    Die Terroristen der 70er Jahre hatten eine riesige Sympatisanten-Szene (siehe die Demonstrationen). Diese Charakterschweine sitzen heute in Ministerien und politischen Ämtern.

  9. Ralf Kersten

    @ Felix Menzel

    Hinweis: »Andre Boine« schreibt auch als Kommentator der JF-Online viel Unfug.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo