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ARD-Monitor über Blaue Narzisse, zwischentag und AfD

01Auf dem zwischentag in Bonn am Sonnabend muß ein Messegast unerlaubt mit einer versteckten Kamera gefilmt haben und hat diese Aufnahmen dem Magazin »Monitor« überlassen, das daraus eine Story über einen angeblichen Rechtsruck in der AfD gemacht hat. Der elfeinhalb-minütige Beitrag wurde gestern im Ersten ausgestrahlt.

Angeschossen werden insbesondere Björn Höcke, dem ein Interview mit unserem Magazin vorgehalten wird. Zudem wird kritisiert, daß Hans-Thomas Tillschneider (hier im BN-Interview) als Messegast am zwischentag teilnahm. Bernd Lucke nimmt die beiden natürlich genausowenig wie die »Neue Rechte« in Schutz und distanziert sich von »Rechtsradikalen«, nach denen er jedoch gar nicht gefragt wurde.

Der Fernsehbeitrag ist bereits online und kann hier komplett angesehen werden. Ein Ausschnitt bei Youtube ist auch schon verfügbar (siehe unten).

Mit der ganzen Problematik des Nazivorwurfs haben wir uns intensiv beschäftigt und darüber ein Buch geschrieben. Hier erwerben!

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

11 Kommentare zu “ARD-Monitor über Blaue Narzisse, zwischentag und AfD

  1. Naja, nach Höcke und Tillschneider wurde er ja auch nicht gefragt.

  2. Nichts, was die beiden sagen, ist irgendwie verwerflich. Wenn man bei Verstand und nicht völlig borniert ist, kann man die Identitären nicht abstoßend finden. Das wirkt eher im Gegenteil frisch, stolz und anziehend. Da will ich mitmachen! Dagegen wie immer das gestelzte Gelabber von dem »Experten« und der armen gemobbten Ausländertante, die ohne Beweise von der kommenden Machtergreifung in der AfD und anschließend in Deutschland daherredet. Ich kann nur hoffen, daß sich die Höckes und Tillschneider tatsächlich gegen Luckes und Co. durchsetzen. Das glaube ich aber nicht…

  3. Alexander Häusler, dieser Pseudowissenschaftler, muss wahrscheinlich wieder seinen ausufernden Haushalt am Institut rechtfertigen.

  4. Wenigstens machen die überwiegend positiven Kommentare unter dem Beitrag Mut! Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass es sich bei Herrn Häusler keineswegs um einen seriösen Wissenschaftler handelt. Es muss doch machbar sein, dass irgendwann einmal wahrhaftige Experten eingeladen werden.

  5. So schwer kann es nicht sein denjenigen zu identifizieren. Er saß rechts(omg) neben dem Redner. Schaut mal Eure Videos/Bilder durch.

  6. Man darf gespannt sein, wie die AfD sich entwickelt. Eine rechte Partei ist diese nicht. Weitere Abgrenzungen und Säuberungen stehen an.

  7. Nachbar Meier

    Habt Ihr gehört, Ihr seid hier ein »rechtsnationales Blatt«.
    Und ich dachte schon, ihr seid ein linksnationales. Uff.

  8. Na, wenigstens berichtet die ARD über den Zwischentag. Ich erwarte schon seit Tagen vergeblich den Bericht von Euch auf der BN-Seite. Habe ich den verpaßt?

  9. Felix Menzel

    @ Buxe: Der dafür eingeteilte Autor hat leider noch nicht geliefert. Daß es bisher keinen ausführlichen Bericht gab, war also keine Absicht.

  10. Werter »Monitor«-Moderator, und ich möchte nicht, daß die taliban-artig gekleideten Männer und vollverschleierten Frauen in und um die Hügelstraße herum in Frankfurt/Main zum Normalfall werden.

    Übrigens bin ich einer dieser ganz, ganz bösen und politisch nicht korrekten bibeltreuen Christen und schwul noch dazu, wobei ich meine Neigung nicht lebe, weil sie nicht gottgefällig ist! Das muß jetzt sehr erschütternd für das Weltbild so mancher Leute sein: Ein Homo, der nicht halbnackt auf dem CSD rumhüpft, sondern Gott den Vorzug gibt!

    Skandal: Auch ich wähle die AfD, denn rechts von der CDU ist mittlerweile die Mitte, denn die CDU wurde ja erfolgreich sozialdemokratisiert und steht inzwischen nahezu links …

  11. Eine Partei, die nicht links und antideutsch ist, braucht dieses Land am Abgrund ganz dringend. Also, weiter nach rechts, ist das Gebot der Stunde. Stasi-Monitor macht ja eigentlich Wahlwerbung für die AfD.

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