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Ausländergewalt steigt weiter

Heute stellte Innenminister Thomas de Maizière (CDU) die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2013 vor und pries Deutschland als ein Land, »in dem man sicher und ruhig leben kann«. Im Großen und Ganzen mag dies so sein oder auch nicht, weil es ein subjektives Empfinden ist. Auffällig ist in jedem Fall, über welche Aspekte der PKS die Medien nicht berichten.

Gemeint ist natürlich der Bereich Ausländergewalt. Weil die Presse die aktuellen Zahlen verschweigt, sollen sie hier im folgenden kurz zusammengefaßt werden:

  • 2013 hat es 538.449 ausländische Tatverdächtige gegeben. Das sind 25,7 % aller Tatverdächtigen. Wichtig ist diese Zahl vor allem, da der offizielle Ausländeranteil in Deutschland bei acht bis neun Prozent liegt. Migrationshintergründler mit deutschem Paß werden bei beiden Statistiken nicht mitgerechnet.
  • Seit 2009 hat es einen kleinen, aber kontinuierlichen Anstieg bei den ausländischen Tatverdächtigen gegeben. Von 2012 auf 2013 gab es 7,2 % mehr ausländische Tatverdächtige. Bei den deutschen Tatverdächtigen konnte ein Minus von 2,3% verzeichnet werden.
  • 85,8 % der ausländischen Tatverdächtigen leben erlaubt in Deutschland. Besonders auffällig sind Türken, gefolgt von Polen und Rumänen.
  • Überproportional vertreten sind sie bei Betrug und Gewaltkriminalität. Über 15 Jahre betrachtet ist die Gewaltkriminalität in Deutschland gleich hoch geblieben. Lediglich bei leichten Körperverletzungen ist ein leichter Anstieg festzustellen.
  • Allerdings hat es auch aufgrund der gestiegenen Flüchtlingszahlen einen erheblichen Zuwachs an ausländerrechtlichen Straftaten gegeben. 2013 gab es 21.526 Fälle mehr davon als im Vorjahr.
  • Interessant sind auch die Zahlen zu den Opfern: 84 % von ihnen sind Deutsche, 16 % Ausländer. Bemerkenswert ist dies vorallem, weil in mindestens der Hälfte der Fälle sich Opfer und Täter vorher kannten. D.h. vergleicht man den Opfer-Täter-Anteil nach Herkunft zeigt sich ganz deutlich, daß Ausländer überproportional häufig als Tatverdächtige in Erscheinung treten und Deutsche zugleich sehr oft Opfer von ausländischen Tätern sein müssen.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

1 Kommentar zu “Ausländergewalt steigt weiter

  1. Frederic

    Erstmal muss ich sagen, dass ich generell die offizielle Statistik in Zweifel ziehe. Ich denke und vermute, dass diese aufgrund der politischen Agenda manipuliert wird. Aber auch selbst die Zahlen, die veröffentlicht werden, sind sehr problematisch, da die Kategorienbildung beim hier angesprochenen Thema höchst zweifelhaft ist. Ab wann ist man Deutscher, wann hat man einen Migrationshintergrund und wann ist man Ausländer?
    Nur soviel: Nur weil ich einen deutschen Pass erhalte, ändern sich nicht meine sozio-ökonomischen Umstände und auch die Sozialisation wird nicht plötzlich revidiert.

    Es ist eine konzertierte Aktion zur Verdummung und geistigen Entwaffnung des deutschen Volkes.

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