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CDU-Politikerin fühlt sich als »konservativ« beschimpft

Wir haben schon gefühlte 20.000 Beiträge über den fehlenden Konservatismus in der CDU gebracht, aber dieser Fall toppt alles: Eine CDU-Lokalpolitikerin aus Baden-Württemberg sieht es als Beleidigung an, wenn man sie »konservativ« nennt und beruft sich dabei auf das Antidiskriminierungsgesetz. WELT ONLINE berichtet heute:

Brigitte Kreisinger hat laut „Südwestpresse“ „giftig“ in Richtung SPD gerufen: „Herr Goblirsch, Sie haben gegen das AGG verstoßen! Sie haben mich als konservative Kollegin bezeichnet. Ich bin zwar ihre Kollegin, aber nicht konservativ!“ Der SPD-Mann soll verdutzt geantwortet haben: „Äh, was ist das AGG?“ Nun, das AGG ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, landläufig „Antidiskriminierungsgesetz“; das Unionsfraktionschef Volker Kauder, wir erinnern uns dunkel, jahrelang als sozialistisches Teufelszeug bekämpfte – vergeblich. Heute verbietet das AGG Benachteiligungen wegen Rasse, Geschlecht, Religion oder Behinderung. In welche Kategorie für eine CDU-Politikerin der Begriff „konservativ“ fällt, war in Ebersbach leider nicht zu erfahren.

Ich möchte dies als Anlaß nutzen, um auf ein paar Artikel zu diesem Thema aus unserem Archiv hinzuweisen:


Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Meißen.

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