Gesichtet

Der fehlende Mosaikstein: Der monarchische Gedanke

In den letzten neun Jahren hat sich einiges getan im politischen Gefüge der Bundesrepublik. Es war Thilo Sarrazin, der 2010 mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ erstmals dafür sorgte, dass das Thema der Demographie, welches vielen schon lange Zeit unterschwellig unter den Nägeln brannte, öffentlich diskutiert wurde.

2014 war dann das Jahr der Pegida-Bewegung. Erstmals, seit einer gefühlten Ewigkeit, gingen mehr als 30.000 Menschen für den Erhalt des deutschen Volkes auf die Straßen. Ein Dammbruch, der das gesamte patriotische Lager elektrisierte. In den Jahren darauf zog die neu gegründete Alternative für Deutschland (AfD) in immer mehr Landtage ein, 2017 sogar in den Bundestag. Diese Entwicklung war so dynamisch, hatte eine so befreiende Wirkung, dass einem beim Rückblick auf die vergangenen neun Jahre schwindlig werden kann.

Der äußere Mantel der patriotischen Bewegung

Das, was in Jahrzehnten nicht gelang, schaffte die patriotische Opposition nun innerhalb eines Jahrzehnts. Auch die viel geschmähte Jugend sammelte sich in der Jungen Alternative und der Identitären Bewegung. Der Protest gegen den „großen Austausch“ einte alle. „Merkel muss weg“, hallte es immer wieder durch Deutschlands Straßen. Oft, ja fast immer ist es so, dass die Menschen zunächst wissen, was sie nicht möchten, bevor sie sich Gedanken darüber machen, was sie stattdessen wollen.

Die Kernlosung des patriotischen Widerstands lautet in der Regel: Bewahrung des deutschen Volkes, Erhalt Deutschlands als souveräner Nationalstaat und Förderung der traditionellen Familie. Diese Kernziele sind durchaus lobenswert, bilden sie doch den äußeren Mantel der patriotischen Bewegung. Doch wenn dieser äußere Mantel durch nichts im Inneren gestützt wird, wird er bei der kleinsten Windböe wieder in sich zusammenfallen. Und dies ist gegenwärtig das Problem.

Die weltanschauliche Untermauerung fehlt und sorgt auf diese Weise dafür, dass die patriotische Trutzburg die Standfestigkeit eines Kartenhauses hat. Till-Lucas Wessels stellt in der Augustausgabe 2018 der Sezession fest, dass die Motivation vieler, insbesondere junger Patrioten politisch aktiv zu werden, vielfach aus dem Anhören einer Pegida-Rede oder dem Lesen eines Artikels des Compact-Magazins besteht. Dies ist nicht schlecht, jedoch ein Problem, wenn das politische Agieren auf diesem Niveau verharrt.

Vorbild 50er-Jahre?

Vielfach, so Wessels, sei der Sehnsuchtsort vieler junger, aber auch ältere Patrioten in der heutigen Zeit, die BRD der 1950er Jahre, oder gar die BRD zu Zeiten Helmut Kohls. Dieser Mangel an Fähigkeit nach dem ursprünglichen Kernproblem zu suchen, liegt hauptsächlich am mangelnden Geschichtsbewusstsein, das sich in den Reihen der Patrioten breitgemacht hat.

Man glaubt zwar nicht mehr, dass Einwanderung an sich eine Bereicherung ist, jedoch glaubt man den gleichen Leuten, von denen das Bereicherungsmärchen stammt, wenn sie verkünden, die erste Demokratie auf deutschem Boden wurde am 9. November 1918 gegründet, Deutschland habe mutwillig zwei Weltkriege vom Zaun gebrochen, die US-Amerikaner haben uns befreit und sind unsere Freunde, die repräsentative parlamentarische Demokratie sei der fortschrittlichste und freiste Staat, der je auf deutschem Boden existiert habe.

Vielfach wird zwar die Abwicklung des Besatzerkonstruktes namens DDR gefeiert, der Gedanke das Besatzerkonstrukt BRD abzuwickeln, stößt jedoch oft auf Ablehnung und Unverständnis, und sei es nur, um sich einen „bürgerlichen“ Anstrich geben zu können. Oft scheint es bei manchen Zeitgenossen so, als haben sie Angst, noch tiefer in den Lügenbrei vorzudringen. Übertriebener Grundgesetzfetischismus tut sein übriges dazu. Man erkennt nicht die Institutionen und Statuten der BRD als feindselig, sondern lediglich die Personen, welche derzeit die Institutionen besetzen.

Grundgesetz als Provisorium

Zu den oben erwähnten Statuten zählt nicht nur das Grundgesetz, das von Carlo Schmidt, einem Vater des Grundgesetzes, bloß als Provisorium, welches es nach der Wiedervereinigung durch eine komplett neue Verfassung zu ersetzen gelte, bezeichnete wurde, sondern auch die BRD als geistiges Konstrukt, wonach laut Joschka Fischer Auschwitz der Gründungsmythos eben jenes Staates sei.

Einen Ort des Todes zum Gründungsmythos zu erheben, sprich, die Bundesrepublik als Gegenentwurf zum selbsternannten Dritten Reich zu erklären, kann nur bedeuten, dass von allen anderen geschichtlichen Vorgängen Abstand genommen wird, da diese, wie zum Beispiel das Preußentum oder die Philosophie des Deutschen Idealismus als Wegbereiter zum NS-Staat angesehen werden. Und so ist es erwünscht, dass das historische Bewusstsein der durchschnittlichen Bevölkerung mit dem Jahre 1933 beginnt, womit unterschwellig suggeriert werden soll, dass, um es mit Daniel Goldhagen zu sagen, den Deutschen ein Nazigen innewohnt, welches erst durch die „Befreiung“ durch die lieben Amerikaner besiegt wurde.

Dieses Nazigen schlummert jedoch immer noch, so die Meinung linksintelektuell verwirrter Geister, unterschwellig weiter, weshalb möglichst viel Einwanderung und möglichst viel Abgabe an ohnehin schon sehr beschränkter nationaler Souveränität zu befürworten sei.

Gleichheit und Aufklärung als Wurzel der bekannten Übel

Dies ist das geistige Statut der Bundesrepublik. Neben dem „materiellen“ Statut, dem Grundgesetz, sorgt es dafür, dass die Wunden der Vergangenheit nicht heilen, dass Deutschland keine souveräne Politik nach innen wie nach außen betreiben kann. Der Keim des Todes schlummert aus den oben genannten Gründen vom ersten Tag an in der Manifestation der Bundesrepublik.

Begeben wir uns also auf die Suche nach den Wurzeln der bekannten Übel: Der Kern des Problems liegt in der geistigen Konsistenz des Systems der „repräsentativen parlamentarischen Demokratie“ und des Prinzips der Gleichheit sowie bei der entfesselten Aufklärung.

Das Prinzip der Gleichheit, erstmals zu finden in der Verfassung der USA, kurze Zeit später 1789 während der Französischen Revolution als Begründung für tausendfachen Massenmord verwendet, ist wohl eine der, gepaart mit der entfesselten Aufklärung, lebensfeindlichsten Gedankenkonstrukte, die der Mensch jemals hervorgebracht hat. Wohlmeinende Zeitgenossen mögen vielfach der Ansicht sein, Gleichheit meine Gleichwertigkeit, dies ist jedoch nicht der Fall.

Wenn gesagt wird, „alle Menschen sind gleich“, dann ist das auch genauso gemeint. Zu Ende gedacht bedeutet dies, es gibt keinen Unterschied zwischen Mann und Frau, keinen Unterschied zwischen den einzelnen Religionen, keinen Unterschied zwischen den Kulturen und somit auch keinen Unterschied zwischen den einzelnen Völkern. Die Welt, wie sie die französischen Revolutionäre und heute ihre Nachfahren vorfinden, sei nur künstlich konstruiert, und nicht etwa von Gott so geschaffen. Um den Wahn von der Gleichheit aller Menschen verwirklichen zu können, müssen daher erst die künstlichen Konstrukte wie der Nationalstaat, die Religion sowie die Familie beseitigt werden. Der den Deutschen eingeimpfte Schuldkult ist daher nur ein Mittel, um eben jene Zerstörung zu bewerkstelligen.

Homo Deus ist das Grundproblem

Durch die Brille der entfesselten Aufklärung, wonach es keinen Gott gibt, ist der Mensch selbst berufen, die Erde nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Man denke hier an die satanische Lüge aus dem Alten Testament: „Ihr werdet sein wie Gott.“ Diese Denkweise ist das Grundproblem unserer Zeit. Und wie kann man diese Vorstellungen am besten verwirklichen? Durch die sogenannten repräsentativen Demokratien.

Der Adel musste deshalb weichen, oder sich selbst in die Bedeutungslosigkeit zurückziehen. Denn alle sind ja gleich, so etwas wie Herrschaftsrecht allein durch Geburt durfte es vor diesem Hintergrund nicht geben. Doch die Ideale der Gleichheit, der Aufklärung und auch der repräsentativen Demokratie sind letztendlich eine Lüge, nichts als eine Illusion. Die Gleichheit zerstört die viel beschworene Vielfalt, die entfesselte Aufklärung, welche es dem Menschen ermöglicht sich von immer mehr Zwängen zu befreien, führt letztendlich zur Befreiung des Menschen von sich selbst, sprich, er ist kein soziales Wesen innerhalb einer Gemeinschaft mehr, sondern nur noch ein konsumierendes Individuum, welches für den eigenen Wohlstand alles tun würde.

Und was ist mit dem Ideal der Demokratie, also der Volksherrschaft? Angeblich sollen die „westlichen Werte“ allen Völkern Frieden, Freiheit und Wohlstand bringen. Für solch hehre Ziele lohnt es sich, unliebsame Länder wie Libyen, Syrien oder den Irak unter Saddam Hussein mit Krieg zu überziehen und der Anarchie preiszugeben. Schätzungen zu Folge starben nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen 20 und 30 Millionen Menschen in von den USA ausgelösten oder unterstützten Kriegen. Im Regelfall berufen sich die USA und deren Verbündete oder Vasallen darauf, dass es Freiheit und Demokratie zu verteidigen gälte. Ob sich die Angehörigen der Toten nach dem „Sieg“ von Freiheit und Demokratie tatsächlich befreit fühlten? Man kann es sich denken.

Inszenierte Freiheitskriege

Hat man erst einmal die Mummenschanzerei verstanden, welche veranstaltet wird um geo- und wirtschaftspolitisch motivierte Kriege als Freiheitskriege zu inszenieren, wird der Weg frei, um die „Ideale“ der westlichen Werte, sprich Freiheit und Demokratie, an sich ohne Scheuklappen zu betrachten. Schon im Neuen Testament wird sich mit der Frage „Was ist Wahrheit?“ befasst. So könnte man auch Fragen „Was ist Freiheit?“ Ein jeder Kulturkreis wird diese Frage anders beantworten. So könnte man sich in Europa noch zusätzlich mit der Thematik befassen, welche Freiheit denn gemeint ist. Die Freiheit der Moderne, also die Freiheit von etwas (sprich, weniger Pflichten, weniger staatliche Autorität) oder die Freiheit für etwas (sprich, der Appell an die eigene Verantwortung, welche man wahrnehmen kann, aber nicht muss).

Wenn man den Veröffentlichungen von Lorenz Jäger (Hinter dem großen Orient. Freimaurerei und Revolutionsbewegung) zum Thema der französischen und russischen Revolution sowie von Wolfgang Effenberger (Europas Verhängnis 14/18. Die Herren des Geldes greifen zur Weltmacht) zum Thema des ersten Weltkriegs im Allgemeinen und den Sturz der mitteleuropäischen Adelshäuser insbesondere, zur Kenntnis nimmt, kann man zu dem Schluss gelangen, dass hinter nahezu jeder sogenannten Demokratie und Freiheitsbewegung seit 1789 Hintergrundmächte agierten, denen es um alles Mögliche, nur nicht um das Wohlergehen der Völker ging. In der heutigen Zeit tut sich hier insbesondere ein gewisser George Soros hervor, dessen Netzwerk an Nichtregierungsorganisationen hinter nahezu allen Umsturzversuchen der letzten zehn Jahre steht. Doch bleiben wir bei der Historie. Die westlichen Werte, samt „Demokratie“ und Parteienstaat, waren und sind das perfekte Herrschaftskonstrukt, das der breiten Masse suggeriert, sie würde in Freiheit leben und könnte mitbestimmen, während in Wirklichkeit ganz andere Kräfte den Ton angeben.

Die Diffamierung der Monarchie

Wer möchte denn in einer Monarchie leben, dessen Regent von der gegnerischen Propaganda als verschwenderischer Tyrann, dem das Schicksal seiner Untertanen egal ist, dargestellt wird, wenn er stattdessen in einer Demokratie, in der Werte wie Gleichheit und Brüderlichkeit zählen, leben könnte.

Diesem einfachen Gusto folgend, wurden die Monarchien in Europa nach und nach beseitigt oder machtlos gemacht. Wo dies nicht funktionierte, musste halt zum Krieg geblasen werden. Diesem Schema folgend, stürzten bzw. verblassten alle Kaiser und Königskronen. Denn, dies erkannten die Hintergrundmächte, nur ein starker und unabhängiger Monarch konnte und kann sein Land und Volk vor den Übergriffen der Freimaurerei, den Laizisten und den Kadern der Hochfinanz bewahren.

Doch dass der Wunsch des Volkes nach Mitbestimmung keineswegs unmachbar ist, zeigen uns die Funktionsweisen der attischen Demokratie, des germanischen Thingwesens sowie der Aufbau der konstitutionellen, monarchischen Verfassung des zweiten Deutschen Reiches.

All dies  muss in die öffentliche Wahrnehmung gelangen, um einen wirklichen Wandel zu erzielen. Von den Lügen der französischen Revolution, der Benennung der entsprechend agierenden Hintergrundmächte seit 1789 bis in die heutige Zeit, sowie die Aufklärung darüber, dass es sich beim Parteienstaat lediglich um die Illusion einer Volksherrschaft handelt, muss alles offen benannt werden.

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, doch sollten jene, welche um diese Vorgänge wissen, sich auch stets für die Offenbarung derselben einsetzen. Erscheint ein derartiger Bewusstseinswandel heute auch noch sehr unwahrscheinlich, so sei daran erinnert, dass heute vor zehn Jahren auch noch der Umstand als äußerst unwahrscheinlich galt, dass eine patriotische Partei mit zwölf Prozent in den Bundestag einzieht. Die vergangenen Jahre waren ein sehr guter Anfang. Nun muss dieses Feuer weiter genährt werden.

Was heißt das für die Anhänger der Monarchie? Vor allem, dass man nicht bei der Analyse der Vergangenheit verharren sollte. Die Analyse ist nur der erste Schritt. Die daraufhin einsetzende Therapie der nächste. So muss man sich darüber Gedanken machen, wie ein monarchischer Staat konkret organisiert sein soll. Absolutismus wird sich heute nicht mehr vermitteln lassen. Die gegenwärtig verbreitete parlamentarische Monarchie scheidet aufgrund ihrer Machtlosigkeit ebenfalls aus. Es braucht etwas Neues und Altbewährtes zugleich. Sprich, eine konservative Revolution. So könnte zum Beispiel die Verknüpfung der direkten Demokratie als Unterbau eines monarchisch aufgebauten Staates fungieren. Schon Ernst Moritz Arndt verfolgte diesen Gedanken in Ansätzen.

Von ihm stammt der Satz: „Ich bin Republikaner, aber kein Demokrat.“

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4 Kommentare zu “Der fehlende Mosaikstein: Der monarchische Gedanke

  1. @ Tobias Schaar

    „Es braucht etwas Neues und Altbewährtes zugleich. Sprich, eine konservative Revolution. So könnte zum Beispiel die Verknüpfung der direkten Demokratie als Unterbau eines monarchisch aufgebauten Staates fungieren.“ (Der fehlende Mosaikstein: Der monarchische Gedanke – Tobias Schaar am 20. Februar 2019)

    Kennen Sie den Reichsverfassungsentwurf von Dr. Reinhold Oberlercher, wie er ihn in seiner „Lehre vom Gemeinwesen“ (Seite 160 ff, Verlag der Freunde, Berlin 1994) formuliert? Dort wird der Gedanke des alten germanischen Wahlkönigtums mit der neuzeitlichen Idee der Volkssouveränität verbunden. Die Verfassung des Zweiten Deutschen Reiches (1871-1918) hat der bekannte Staatsrechtler Carl Schmitt (1888-1985) übrigens als eine der Ursachen seines Scheiterns gesehen. Man muß sich dieser besonderen Erkenntnis nicht unbedingt anschließen, sollte sie aber auch nicht unbeachtet lassen, wenn man sich ernsthaft Gedanken über ein besseres, zukünftiges Deutschland macht. Nichtsdestotrotz eine interessante und diskussionswürdige Wortergreifung.

  2. Gerold Althaus

    Gott sei Dank für die Demokratie! Das muss ich sagen, nicht weil ich die Demokratie verherrliche, sondern weil ohne die Demokratie der patriotische »Aufstand« hoffnungslos wäre. Ohne die Demokratie müssten wir nicht Wahlen gewinnen, sondern den König überzeugen. Aber der König gehört natürlicherweise zu den kosmopolitischen Eliten, die uns so hassen. Anders gesagt, wir haben durchaus populistisch Macht gewinnen können, aber soziale Macht ist uns immer noch fern.

    Es ist also meine Meinung: wer in einer populistischen Bewegung mitmacht und gleichzeitig eine Monarchie will, nimmt sich selbst die Waffen aus der Hand. Dazu kommt, dass wir niemand haben, um als König zu stellen und die metaphysische Basis (Gottesgnadentum) ist auch nicht in der Bevölkerung vorhanden.

  3. Carlos Wefers Verástegui

    Lieber Herr Althaus,

    Ihre Argumentation verläuf also so:

    »Ohne die Demokratie wäre der patriotische »Aufstand« hoffnungslos«! Wozu wollen Sie den Hoffnung? Hoffnung bringt nichts, es sei denn Sie sind gläubig, was ich meinerseits nicht glaube. Noch immer sind grosse Umwälzungen nicht durch Haufen Einzelner, sondern duch organisierte Gruppen, Eliten, Führungskader sowie hervorragende Einzelne bewerkstelligt worden. Auch Wahlen lassen den institutionellen Rahmen sowie die Auslesemechanismen, welche allein verantwortlich sind dafür, dass alle liberalen Demokratien inzwischen ein geisterhaftes Dasein führen, verantwortlich. Ich möchte Sie auf Tocqueville verweisen, der ganz klar erkannt hat, dass die Demokratie eher dazu neigt, Veränderungen zu verhindern als sie zu fördern. Gleichlautend die politischenen Analysen der Demokratie G. Moscas und sogar Ludwig von Mises´.

  4. „Es lebe der König! -
    Bürger: Im Namen der Demokratie! (Er wird von der Wache umringt und weggeführt.)« – frei nach Georg Büchner (1813-1837) „Dantons Tod“

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