Gesichtet

Der Verlust des Metaphysischen

Religion besitzt für 36 Prozent aller Deutschen einen Rang von Wichtigkeit. Dies ergab eine vor kurzer Zeit erschienene Studie der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen. Ist diese Zahl für sich schon erschreckend genug, so steigt die Ernüchterung noch, wenn man sich vergegenwärtigt, was den Teilnehmern der oben genannten Studie wichtiger ist als die Religion. So finden wir mit einem Prozentsatz von jeweils 52 Prozent die Sparten „Markenvielfalt“ und „Privatfernsehen“.

Auch wenn solche Zahlen nicht wirklich überraschen, so sind sie dennoch schockierend. Es wird abermals deutlich, wie weit die materialistische Denkweise schon im allgemeinen Volksbewusstsein verankert ist.

Gläubige schon heute in der Minderheit

Dazu passt ebenso eine Studie des Freiburger Forschungszentrums Generationenverträge, die den Kirchen in Deutschland einen Verlust von 50 Prozent aller Mitglieder bis zum Jahr 2060 prophezeit. Nur noch ein Drittel wird dann konfessionsgebunden sein. Auch wenn evangelikale Freikirchen in den letzten Jahren immer mehr Zuwächse erhielten, so ist doch kaum davon auszugehen, dass diese eine Mehrheit der Kirchenaustritte auffangen werden.

Zumal die eigentliche Katastrophe ohnehin in den Befunden der eingangs erwähnten Studie zu suchen ist. Laut einer Statistik der EKD aus der Mitte des letzten Jahres machen konfessionsgebundene Mitbürger noch immer 54 Prozent der Bevölkerung aus. Das Christentum an sich kommt theoretisch auf 58 Prozent. Einer Konfession anzugehören muss damit nicht bedeuten, auch wirklich an etwas zu glauben. An sich wäre der Mitgliederverlust der beiden Amtskirchen aufgrund zahlreicher moralischer Verfehlungen kein allzu bedauernswerter Umstand, sofern die Austritte allesamt von Orthodoxen oder Freikirchen aufgefangen würden. Aber eben das deutet sich nicht an.

„Nach mir die Sintflut“

Stattdessen werden die meisten Menschen wohl in Atheismus und Materialismus abgleiten, so wie dies heute schon 64 Prozent aller Deutschen sind. Damit einher geht der Verlust von Verantwortungsgefühl. Wenn es in der Überzeugung der meisten Menschen nur noch das eigene Leben gibt, das nach einigen Jahrzehnten sein sinnloses Ende findet, so muss folglich das Hauptziel sein, dieses kurze Leben mit möglichst viel Spaß und Konsum zu füllen. Wer möchte sich denn vor diesem Hintergrund noch für etwas aufopfern und einsetzen?

Wen interessiert noch, was in 100 Jahren sein wird? Dann lebt der Atheist nach eigener Überzeugung ja sowieso nicht mehr. Verantwortung? Gegenüber wem denn? Man kann sich denken, dass ein atheistischer Materialist, der nur sein eigenes Wohl und vielleicht noch das seiner Familie im Kopf hat, der ideale Spielball für alle möglichen Auswüchse der Moderne ist. Wenn allein das Streben nach Profit zählt, so ist davon auszugehen, dass Dinge wie Transhumanismus oder Überwachung, wie sie derzeit schon in China praktiziert wird, nur äußerst wenig entgegengesetzt wird.

Gefährliche Ersatzreligionen

Da der Mensch aber von Natur aus dazu veranlagt ist, an etwas Metaphysisches zu glauben, sucht er sich Ideologien, die dem Heilsversprechen einer Religion nahekommen. Alle Ideologien der Moderne, sowohl die Sozialismen nationaler und internationaler Interpretation, als auch der radikale Liberalismus samt des Glaubens an das totale Individuum sind solche Ersatzreligionen. In ihrem Namen wurden im vergangenen Jahrhundert unzählige Millionen Menschen auf teils grausamste Art und Weise ermordet.

Eigentlich sollte dieser Umstand all jene zur Besinnung bringen, die immer noch davon schwadronieren, dass eine Welt ohne Religion eine friedlichere sei.

Das Gegenteil stimmt: Heute werden im Namen des liberalen Individualismus tausende Menschen durch Interventionskriege im Nahen Osten ermordet. Alles natürlich um Freiheit und Demokratie zu verteidigen! Man denke auch an die jährlich 100.000 Kinder, die in Deutschland jedes Jahr im Namen des „Selbstbestimmungsrechtes der Frau“ im Mutterleib getötet werden.

Für die Zukunft verspricht der sogenannte Transhumanismus noch erhebliches Gruselpotenzial. Jene Ideologie also, die eine Verschmelzung von Mensch und Maschine vorsieht und auf diese Weise den Menschen zu einem höheren Wesen machen möchte. Nietzsches Übermensch lässt grüßen.

Auswirkungen auf den politischen Alltag

Doch soweit müssen wir die Gedanken gar nicht schweifen lassen um uns der zersetzenden Wirkung von Atheismus und Materialismus zu vergegenwärtigen. Wir müssen uns nur dem aktuellen politischen  Diskurs zuwenden. Dieser wird von der sogenannten Basis aller Seiten mit unverhohlenem Hass oder zumindest mit unverhohlener Abneigung gegenüber dem jeweils anderen geführt. Der Mensch als solcher rückt vielfach in den Vordergrund der Feindbilddefinition. Nicht mehr der irrende und verführte Mensch, sondern der bewusste Träger von etwas Bösem und Verwerflichem, rückt in das Blickfeld. Nicht mehr der Gedanke, sondern der Mensch persönlich wird verurteilt.

Wohin das im Extremfall führen kann, zeigt uns der brutale Angriff zu Beginn diesen Jahres auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz oder jüngst der Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke.

Man nehme sich einmal die Zeit und durchforste die Kommentarbereiche der Sozialen Medien zu beiden Vorfällen. Was man dort zum Teil liest, kann nur als widerwärtig bezeichnet werden. Vor diesem Hintergrund ist es nahezu ausgemacht, dass der Angriff auf Frank Magnitz und der Mord an Walter Lübcke nicht die letzten politischen Gewalttaten gewesen sind.

Ein Blick in die Bibel

Da für den Materialisten die Bibel nur eine Ansammlung alter Mythen ist, wird er nie folgende Stelle aus dem Buch Epheser (6,12) lesen: „Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“

Das gesamte Abendland befindet sich in einer Sinnkrise. All die Probleme, die uns täglich begegnen, sind lediglich der physische Ausdruck dessen. Erst wenn wir dies begriffen haben, steht uns die Tür hin zu einer humanen Lösung all dessen offen. Ansonsten werden die Menschen weiterhin Luftschlösser bauen und sich gegenseitig zum Feind erklären, wobei doch allein die modernen Ideologien der Feind unseres Bestehens als Volk, Nation und Kulturraum sind. Die Träger dieser Ideologien sind irrende Menschen. Sie sind genauso Gottes Schöpfung wie jeder einzelnen von uns. Dies sollten wir nie vergessen.

Das Buch Epheser (6,10) hat auch diesbezüglich einen weisen Rat an uns: „Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt.“ Der Materialist mag das hier ausgeführte nun verlachen und zum sentimentalen Geschwätz degradieren. Der eine oder andere wird diesen Text eventuell dennoch als hilfreich empfinden.


9 Kommentare zu “Der Verlust des Metaphysischen

  1. Dieter Weingardt

    Die Formulierung „Buch Epheser“ irritiert etwas, handelt es sich doch um einen Brief Pauli, der wie der Römerbrief deshalb Epheserbrief genannt wird. Ansonsten sind Ihre Überlegungen schlüssig, sie setzen aber Glauben oder zumindest eine Offenheit für „Transzendenz“ voraus.

  2. Einherjer

    Ist nicht alle Gegenwart aus dem Samen des hochgelobten Christentum entsprossen?
    Ist nicht der angeprangerte Materialismus Credo von Kirche und ihren Kasten, – uns allen? Und wiederum kann man auf Max Webers Grundsatz der protestantischen Ethik als Geist des Kapitalismus verweisen…
    Ist nicht alle ›Gefährliche Ersatzreligion‹ nur eine Neuauflage des Ablasshandels? Ist der Klimawahn nicht insbesondere von der monotheistischen Kirche befürwortet um die Monopolökonomie – der Kirche Kind – bis zur herbeigesehnten millenaristischen „Endzeit“ groß zu päppeln, um neue Schäfchen zu rekrutieren? Ist nicht genau darum alle Politik zu „Magie“ und Wissenschaft zur „Metaphysik“ verkommen, welche Menschen zu Wort- und Ortlosen Massen – psychisch wie physisch- verdammt?
    Rüsteten sich die Epheser also gegen das sich wandelnde Klima durch Sonne und Sterne, anstatt es wie geistig ent-rückte schützen zu wollen? Denn wer schützt schon seinen eigenen Peiniger Saulus? Doch nur die, welche die Linke und auch Rechte Wange Unfreien Willens hingeben und dabei ihren obersten Heiland darbend Tot am Kreuz huldigen.

  3. Alexander Niessen

    Ohne Christlichen Glauben verliert der Mensch seinen Standard. Dann wird man hin und her gerissen zwischen Materialismus (Hedonismus), Ideology und Nihilismus. Wir muessen wieder begreifen das es Etwas Hoeheres gibt fuer dass es sich lohnt zu leben und zu sterben.
    .

  4. Einherjer

    Werter Herr Nissen Sie verkennen die aktuelle Lage und halten die Wirkung für eine Ursache. Das einst Höhere heidnisch-polytheistischer Galaxie wurde zum christlich-monotheistischen Gott herab nivelliert nach dem Fanal von Aktium. Und zu allem Übel landete ein ominöser Vertreter am okkulten Kreuz. Gehen Sie in eine Kirche. Studieren sie die obskuren Sakramente von Wissenschaft und Religion. Ihr galaktischer Gott ist Tot. So ist die Situation nach dem »Urknall«.

  5. Der Pfeil des Paris

    Europa hat dem Christentum zweifelsohne viel zu verdanken bzw. ist von ihm lange Zeit essentiell geprägt worden. Aber die Idee des Christentums hatte auch von Anfang an ihre Achillesferse, in der nun das Pfeilgift seine tödliche Wirkung tut. Wenn Oswald Spengler über das Christentum sagte, es sei die Großmutter des Bolschewismus, möchten wir ergänzen: und des Liberalismus. Das Christentum trug so von Beginn an seinen eigenen Untergang in sich selbst – das kann man bedauern oder auch nicht. Ohne blind antichristlich eingestellt zu sein, schon wegen unserer deutschen und europäischen Vergangenheit, neigen wir in einer derartigen Diskussion, insbesondere angesichts der offiziellen Kirchenpolitik (und einiger grundsätzlichen Punkte, wie sie der BN-Autor Herr Tobias Schaar hier vertritt), – wir sind versucht zu sagen: notwendigerweise – eher der Seite von Einherjer zu. Die Lage ist schwierig und wir wissen nicht, ob wir unsere Sanduhr noch einmal werden drehen können… Aber eines ist sicher: Wenn wir nicht aufstehen, wird auch kein Gott uns helfen.

  6. Gerrit Bäumer

    Ein sehr treffender Artikel. Vor Allem die Heuchelei und die Doppelmoral die viele Atheisten an den Tag legen, zeigen wie exzessiv in diesem Kontext die Realität verneint wird. Sachliche Debatten sind kaum noch möglich, ganz zu schweigen davon dass sich ernsthaft um echte und gemeinsame Lösungen bemüht wird. Ganz besonders geschieht dies nicht von Seiten der meisten Linken bzw. dem Grossteil der Atheisten. Und natürlich erst recht nicht von denen die sich an ein heidnisches Brauchtum klammern!

  7. Selbstopfer

    „Vor Allem die Heuchelei und die Doppelmoral die viele Atheisten an den Tag legen, zeigen wie exzessiv in diesem Kontext die Realität verneint wird. Sachliche Debatten sind kaum noch möglich, ganz zu schweigen davon dass sich ernsthaft um echte und gemeinsame Lösungen bemüht wird.“ (Gerrit Bäumer bei „Der Verlust des Metaphysischen“, 28. Juni 2019)

    Das klingt uns verdächtig nach den beiden großen Kirchen hierzulande. Wenn wir Beispiele für deren „Heuchelei und Doppelmoral“ heutzutage aufführen sollten, würde das ein sehr langer Beitrag werden… Zumindest insofern nehmen sich also viele Atheisten und „Christen“ in dieser Hinsicht heute nicht mehr viel. Sehen wir der Wahrheit ins Auge: „Letzte Menschen“ sind sie inzwischen fast alle – deshalb auch ihr Dauersingsang von den „universalen Menschenrechten“. Dazu kommt dann auch noch das absurde Faktum, daß sich in Deutschland (und ganz Westeuropa) wohl kaum eine Institution so sehr für den Islam in Europa stark macht wie die christlichen Kirchen! Ein ausführlicher Kommentar dazu ist wohl überflüssig. Viele „Christen“ versuchen außerdem heute offenbar auch noch die Linke links zu überholen (auch hier müssen wir wohl keine Beispiele bringen). Werden dort „echte Lösungen“ gesucht. Es ist eben kein Zufall, daß sich der rechtsintellektuelle Schriftsteller und Historiker Dominique Venner (1935-2013) am 21. Mai 2013 „vor dem Altar in der Pariser Kathedrale Notre Dame“ (Junge Freiheit, 22. Mai 2013) erschossen hat. Was hat dieses Selbstopfer im Weiteren bewirkt? Die Kirchentage, bei allem Respekt, der letzten Jahre erinnern uns hierzulande immer mehr an große Kindergeburtstage im Kontext einer weiteren großen Infantilisierung der Gesellschaft – das mal zum Thema „Realitätsverweigerung“. Und lehrreich allemal! Rechte Christen sollten sich von unserer Kritik hier im engeren Sinn nicht angesprochen fühlen.

  8. Christina König

    Versuch einer Neuinterpretation

    Jesus Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen (Das Neue Testament, Matthäus 25, 1-13)
    … dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
    Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.
    Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
    Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!
    Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
    Die törichten aber sagten zu den klugen: „Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus!“ Die klugen erwiderten ihnen: „Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht.“
    Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam. Die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen.
    Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: „Herr, Herr, mach uns auf!“
    Er aber antwortete ihnen: „Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht„!
    Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde!

    Dieses Gleichnis ist eine Parabel auf unsere Zeit und unsere gegenwärtige politische Situation. Sie erklärt das wichtigste Jesuswort:
    „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“!

    Liebe zuerst dich selbst und dann deinen Nächsten, nicht umgekehrt! Du warst, bevor Du Deinen Nächsten kanntest! Du wärst nicht mehr, wärest du dir nicht zuerst verpflichtet!

    Sorgt für euch selbst, bevor ihr denen helft, die nicht in der Lage oder willens sind, sich selbst zu helfen. Rettet die, die Hilfe brauchen, jedoch nur so viele, wie ihr retten könnt, ohne danach selbst gerettet werden zu müssen. Gebt – aber nicht von dem, was ihr selbst zum Überleben braucht. Bringt euch durch unbedachtes, gutgemeintes Handeln nicht in Abhängigkeit von denen, die eure Hilfe wollen, sie aber nicht verdienen, weil sie faul, feige, naiv oder böse sind und euch durch falsches Zeugnis schaden wollen – zum eigenen Vorteil oder aus Hass und religiösem Fanatismus! Sie wollen ernten, was sie nicht gesät haben und beanspruchen gleiche Rechte ohne Pflichten. Sie nehmen keine Rücksicht auf die, die sie so selbstverständlich belasten, wohl kalkulierend, dass deren Glaube und christliches Weltbild – die sie nicht nur verachten, sondern sogar vernichten wollen – Mitmenschlichkeit gebieten, ohne Ansehen der Person und Religionszugehörigkeit. Dieses Weltbild bringt Jesus durch sein Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen ins Wanken.

    Selbst in guten wirtschaftlichen Zeiten hat ein kluger Staat die Pflicht, seine für schlechte Zeiten angeschafften Vorräte zu sichern, um nicht irgendwann selbst auf Hilfe angewiesen zu sein. Ein kluger Staat baut vor! Er ist die Summe seiner engagierten, fleißigen Bürger! Mit ihrem Beitrag zum Gemeinwohl schafft er Vorrat und legt seine Talente an, um seinen sozialen Pflichten nachzukommen und in schlechten Zeiten das Überleben der ihm anvertrauten Bürger zu sichern – ohne deren Fleiß kein Preis wäre.

    Gibt ein Staat unbedacht seine Ressourcen auf, gibt er sich selbst auf und schadet auch denen, die er glaubte, retten zu müssen. Er kommt dann seinen selbst gesetzten Verpflichtungen nicht mehr nach!

    Menschen in Massen unkontrolliert aufzunehmen, ist ein Affront gegen die eigene Bevölkerung, ein Verstoß gegen das Grundgesetz Art. 56 und eine Fehlinterpretation des christlichen Liebesgebotes. Eine Flüchtlingspolitik ohne Obergrenze fordert zur Migration auf und veranlasst Menschen Schleppern zu vertrauen, unter Lebensgefahr. Wer gegen eine Obergrenze ist, hat Verantwortung für das Leben der Flüchtenden übernommen, hat Mitschuld an deren Tod und übernimmt die Verantwortung für die Überlebenden. Diese Verantwortung einem ganzen Volk aufzudrücken, ist diktatorisch! Abertausende sind bereits im Meer ertrunken – Italien spricht von einem Genozid! Hunderte sind bereits durch Terrorattentate ums Leben gekommen! Fluchtursachen werden nicht bekämpft! Wer zieht die Schuldigen zur Rechenschaft?

    Grenzenlose Hilfe für eine grenzenlose Aufnahme von Flüchtlingen kann kein Land leisten, ohne sich selbst zu schaden. In Deutschland, diesem angeblich so wohlhabenden Land, in dem die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr auseinanderklafft, wird jedes fünfte Kind staatlich subventioniert und sind alte Menschen von Altersarmut bedroht! Wir geben also bereits, was wir selbst dringend bräuchten. Merkel fordert unter dem Slogan: „Wir schaffen das!“ unsere Bürger zur Mithilfe und Verzicht auf. Dabei müssen wir uns bereits vor denen schützen, die unseren Schutz so selbstverständlich fordern. Deutschland wird zunehmend zum Hochsicherheitstrakt aufgerüstet, zum Überwachungsstaat umfunktioniert und die Rechte und Freiheit des Einzelnen werden immer mehr beschränkt. Ein staatlich verordnetes Schweigekartell hält kriminelle Vorkommnisse und daraus resultierende Bürgerängste unter der Decke. Damit gefährdet der Staat seinen inneren Frieden. Je großzügiger Staaten Flüchtlinge aufnehmen, desto größerem Terror sind sie ausgesetzt. Einige wenige Abschiebungen sind Symbolpolitik – Beruhigungstaktik. Es sind noch nicht alle registriert und untergebracht, 700 000 Abzuschiebende nicht abgeschoben und schon kommen täglich neue „Flüchtlinge“ hinzu.

  9. Kosmonaut

    Der Artikel ist solide aber: Immer öfter beobachte ich eine gewisse Heuchelei, Verteidigung des Christentums und ein Bashing gegen Gottlose. Es ist ok nicht an Gott zu glauben! Nicht jeder Atheist ist ein dekadenter Hedonist, der jedes Wochenende in Swingerclubs sein Unwesen treibt. Wenn ich mir die Situation in Europa ansehe, so wundert es mich nicht. Das Christentum ist doch prädestiniert für Bahnhofsklatscher, weil dessen Werte dafür verinnerlicht wurden! Egal ob die Leute jetzt praktizieren, an Gott glauben oder nicht. Weiters finde ich es billig Institutionen zu verteidigen, welche Verrat am Volke begangen haben und weiter begehen. Der Papst küsst Refugees die Füße, die evangelische Kirche(Luther muss im Grabe rotieren) ist um keinen Fall besser und der Dalai Lama sagt „Europe belongs to the Europeans“… Das sagt eigentlich alles. Aber keiner wird deswegen aus der Kirche austreten und Buddhist werden. Der Buddhismus hat eigentlich sehr viele Gemeinsamkeiten mit dem Heidentum. Jonathan Bowden sagte im Kern ist das Christentum eine schwächliche linke Religion, die wir nur noch als Relikt unser Kultur wertschätzen und angesichts der Islamisierung verteidigen. Aber bei genauer Betrachtung sind viele der christlichen Bräuche heidnischen Ursprungs.

    Der jüdische Jesus meinte er ist der Sohn Gottes. Die Römer bewiesen ihm das Gegenteil, nagelten ihn ans Kreuz und gaben ihm später den Gnadenstoß. Das ist der Geist den wir benötigen. Das war die paganistische Gegenantwort. Heute ist die Situation eine andere…

    Die paganistische Renaissance muss kommen oder wir werden völlig verschwinden. Nach uns die Sintflut sollte unsere Einstellung gegenüber Mohammedaner, Islamisierung und all jenen, die nicht das Überleben der Europäer anstreben, sein. Die Götter symbolisieren Kräfte in unserem Kosmos und vielleicht existiert Reinkarnation oder eine spirituelle Welt. Wir werden es alle herausfinden…

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