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Die Junge Union, »moderner Konservatismus« und die Zukunft des deutschen Volkes

Am 14. Mai veranstaltet die Junge Union Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf einen Kongreß mit dem Titel »Moderner Konservatismus – Zukunft nur mit Frauenquote?«. Mit dabei: Birgit Kelle. Ehrlich gesagt will ich gar nicht wissen, was diese JU-Maden unter »moderner Konservatismus« verstehen. Ich glaube, es ist zum Kotzen. Schon der Untertitel verrät, daß die »modernen Koservativen« nicht in der Lage sind, die richtige Frage zu stellen. Diese muß doch wohl lauten: Wie kann angesichts des demographischen Niedergangs unseres Volkes eine deutsche Zukunft aussehen? Kann Politik gegensteuern oder ist die Gebärfreudigkeit reine Privatsache? Diese Scheindebatte um die Frauenquote führt doch nur dazu, daß man diese wesentliche Grundfrage aus den Augen verliert. Wer über die Frauenquote plaudert, verschweigt meistens die Existenzfrage des deutschen Volkes. Und die, die sich diesen Denkfehler auch noch auf die Fahnen schreiben, nennen sich also »moderne Konservative«.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

1 Kommentar zu “Die Junge Union, »moderner Konservatismus« und die Zukunft des deutschen Volkes

  1. Nils Wegner

    Wenn wir konzedieren, daß es hochmodern ist, sich vor jedem Hachelchen Gegenwind zu ducken und Abbitte zu leisten, dann paßt der Terminus »moderner Konservatismus« vermutlich wieder.

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