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Die Maske und der Zettel

Wir sind gestern mit dem Blogger „Zettel“ aneinandergeraten, weil er sich empört darüber gezeigt hat, daß wir einen Artikel von ihm in unsere Reihe „Unbekannter Blogger“ aufgenommen haben. Wer „Zettel“ genau ist, wissen wir nicht. Seinen Lesern teilt er mit, er sei „ein Hochschullehrer im Ruhestand“, der sich als „liberalkonservativ“ einschätzt.

Ob das stimmt oder nur eine geschickt gewählte Maske ist, können wir nur vermuten. Sollte seine Selbstbeschreibung korrekt sein, gibt sich „Zettel“ in seinem wohlverdienten Ruhestand auf jeden Fall einer sinnvollen Beschäftigung hin. Er durchsucht das Netz nach interessanten Meldungen und schaut dabei auch über den Tellerrand der deutschsprachigen Presse hinaus. Gestern z.B. hat er einen Bericht im französischen Nouvel Observateur aufgestöbert und gut kommentiert. „Zettel“ wagt sich in den „Reisen des Mohammed Merah“ sehr weit vor, indem er auf die Indizien hinweist, die dafür sprechen, daß die Geheimdienste die Attentate zugelassen haben.

Es gibt nun viele Gründe, solche brisanten Einsichten unter Pseudonym zu veröffentlichen. Ich habe dafür absolutes Verständnis, denn jeder von uns hat schließlich auch noch eine Familie und ein Leben abseits der Publizistik. Es reicht heute schon, „liberalkonservativ“ wie „Zettel“ zu sein, um Probleme bekommen zu können. Die liberalen Blogger von PI News können ein Lied davon singen.

Diejenigen, die den Weg in die Anonymität antreten, müssen aus meiner Sicht aber auch einige Dinge bedenken: Die Maske hat zwangsläufig einen Preis. Wenn ich mit Impressum und unter Klarnamen schreibe, muß ich die Konsequenzen für jede einzelne geschriebene Zeile tragen. Wenn ich darauf verzichte, genieße ich die Vorzüge der „Anarchie des Internets“, muß aber auch damit leben, mit Autoren, die „Gesicht zeigen“, nicht gleichgestellt zu sein.

Was bedeutet das nun für unseren Streit mit „Zettel“? Zunächst einmal, daß wir ihm keinen Schaden zugefügt, sondern unseren Lesern lediglich seinen Beitrag empfohlen haben. „Le Penseur“ hat dazu bereits alles gesagt. Klar ist aber auch: Sobald „Zettel“ seine Maske ablegt und ein korrektes Impressum in seinem Weblog angibt, erlischt unser Recht, ihn hier in vollem Umfang zu zitieren.

Es geht hier aber gar nicht um eine Frage des Urheberrechts. In seinem Forum schrieb „Zettel“ gestern über uns:

Im übrigen kann sich ja jetzt jeder sein Bild vom Rechtsstaatsverständnis von Leuten machen, die sich so verhalten wie die Redaktion von »Blaue Narzisse«. Das ist halt auf der extremen Rechten nicht anders als auf der extremen Linken.

Jetzt haben wir´s. „Zettel“ will sich von uns distanzieren, weil wir ihm zu rechts sind. Kurz nach »Zettel« bat uns gestern dann ein weiterer „Unbekannter Blogger“, seinen Beitrag wieder zu löschen:

Aus unserem Impressum geht hervor, dass Texte zwar einer Creative Commons-Lizenz unterliegen, eine Nutzung auf parteinahen Seiten und seiten (sic!), die der Werbung für Parteien dienen, jedoch grundsätzlich untersagt ist.

Auch hier ist mir natürlich klar, welche Partei von dem Absender gemeint ist. Frappierend bei dieser Kontroverse ist, daß wir es hier im weitesten Sinne mit Gleichgesinnten zu tun haben, die – wenn auch anders akzentuiert – ebenfalls erkannt haben, was in Deutschland schiefläuft.

Es gibt nur einen wesentlichen Unterschied: Wir halten für unsere Meinung den Kopf hin und die anderen ziehen ihn ein. Respektlos ist nicht die Übernahme von anonymen, fremden Inhalten, die dann auch als solche gekennzeichnet sind. Respektlos ist es, wenn man diejenigen, die ohne Maske auf ihren Zettel schreiben, anonym diffamiert und ihnen ohne Belege eine „extrem rechte“ Gesinnung unterstellt.

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25 Kommentare zu “Die Maske und der Zettel

  1. Ich war bis vor kurzem noch regelmässiger Leser des Blogger Zettel, dass hat sich nun erledigt !

    Schähmen Sie sich, Zettel.

  2. Boris Eichler

    Man kann sich natürlich auch ein eigenes Verständnis des Urheberrechts zusammenbacken, das mit der juristischen Realität nichts zu tun hat. Vielleicht wünschen Sie sich ein Urheberrecht in der oben beschriebenen Art. Gibt es aber nicht.

  3. Lieber Herr Menzel,

    Sie schreiben: »Diejenigen, die den Weg in die Anonymität antreten, müssen aus meiner Sicht aber auch einige Dinge bedenken: Die Maske hat zwangsläufig einen Preis. Wenn ich mit Impressum und unter Klarnamen schreibe, muß ich die Konsequenzen für jede einzelne geschriebene Zeile tragen. Wenn ich darauf verzichte, genieße ich die Vorzüge der ›Anarchie des Internets‹, muß aber auch damit leben, mit Autoren, die ›Gesicht zeigen‹, nicht gleichgestellt zu sein.«

    Unter Pseudonym zu veröffentlichen ist keine Erfindung des Internets: Voltaire schrieb nicht im Internet, ebenso wenig Novalis. Noch verzichtet ein anonym oder unter Pseudonym schreibender Autor auf die Rechte an seiner Arbeit; in der Welt da draußen nicht und auch im Internet ist es üblich, gute Artikel zu verlinken und höchstens Auszüge zu zitieren, am besten mit eigenem Kommentar oder zusätzlichen Informationen.

    An anderer Stelle schreiben Sie: »Es gibt unzählige Blogger in diesem Land, die unter Pseudonym schreiben (…) Wir möchten einige dieser Beiträge auch unseren Lesern zugänglich machen und beginnen deshalb unter dem Autorenname ›Unbekannter Blogger‹, hin und wieder gute Texte und Fundstücke zu veröffentlichen. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn die Unbekannten danach vielleicht zumindest gegenüber unserer Redaktion ihre Anonymität aufgeben und mit uns in Kontakt treten.«

    Es ist nicht Sache eines Blog-Autors, dessen Arbeit Sie ohne Erlaubnis in Ihren Blog kopieren, sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen, sobald Sie ungefragt sein Werk übernommen haben. Es ist ein Gebot des Anstands, dass Sie selber den ersten Schritt an den Autor herantreten und ihn um Erlaubnis bitten. Zettel machte seine eMail-Adresse zugänglich und sie hätten das leicht tun können.

    Schreiben ist Arbeit, gut schreiben ist Schwerarbeit. Zettel hat sich seine Lesergemeinde durch gute Arbeit schwer verdient. Wollen Sie Ihren eigenen Blog ebenso attraktiv machen, dann würden Sie sich ebenso anstrengen müssen – die Arbeit anderer ungefragt zu übernehmen ist dagegen kein legitimer Weg; es ist bloß dreist. Zu beharren, wenn der Autor um Entfernung bittet, zeugt überdies von wenig Respekt.

    Sehen Sie ein, dass Sie einen Fehler gemacht haben. Geben Sie Zettel nach und verlassen Sie sich für den Erfolg Ihres Blogs auf die eigene Arbeit. Dann haben Sie den Erfolg auch verdient.

  4. Marco Reese

    Unabhängig davon aber ist die Bezeichnung der Blauen Narzisse als »extrem rechts« eine Unverschämtheit und schlicht unzutreffend.

    (Erst recht freilich die, wenngleich anscheinend von »Zettel« nicht vorgenommene, implizite Behauptung einer Nähe zur NPD)

  5. Lord Brett Sinclair

    Es sei an dieser Stelle (nochmals) festzuhalten, dass der Original-Artikel aus dem Nouvel-Observateur stammt, der vo Zettel ins Deutsche übersetzt wurde. Da er der französischen Sprache offenbar mächtig genug ist, um dies zu tun, macht er es auch, sozusagen als Service für seine Forenbesucher, die eben keinn oder, wie ich, nur wenig Französisch sprechen oder lesen. So weit, so gut. An sich und auf dem ersten Blick, ist daran nichts zu beanstanden.

    Führt man aber die Copyright-Frage ins Feld, kann und wird die zettelianische Aufregung sich zu einem Eigentor par excellence entwickeln. Denn es stellt sich die Frage, ob er
    den Autor des Artikels aus dem NO um Erlaubnis für seine Übersetzung gebeten hat.

    Wenn nicht, werter jpj, und misst man mit gleichen Maßstäben, so ist eine unauthorisierte Übersetzung ebenso ein Copyright-Verstoß wie die unauthorisiertes Komplettübernahme eines Online-Artikels, egal ob dieser aus einer Online-Zeitung, aus einem Blog oder aus anderen Quellen stammt. Und dann wäre es schon nahezu grotesk, wenn sich jemand, der selber Copyright-Verstöße begeht, sich darüber aufregt, dass jemand anderes Copyright-Verstöße begeht.

    PS: Manuel, »schämen« bitte ohne »h« 😉

    PPS: das Verteilen von »Rechtsextrem-« und anderen Keulen ist nicht nur ein Zeichen von Hilflosigkeit mangels eigener Argumente, sondern auch die bevorzugte rhetorische Waffe von genau den weiter links Stehenden, die und deren Methodik Zettel als Liberal-Konservativer, als der er sich ausgibt, komplett ablehnen müsste.

  6. @jpj

    Argumente scheinen hier wenig Sinn zu ergeben. Größe kommt hier nicht vor, wie mir scheint, beim Blogbetreiber nicht und seinen Adlaten schon gar nicht (auch der Mensch, der meint, es wäre ne originelle Idee, sein Alias an das meine anzulehnen, und der leider nicht verstanden hat, woraus der Unterschied zwischen den Artikeln besteht – welche von ihm als leider nur gefühlte und nicht bedachte Argumente vorgetragen werden –, nämlich in der redaktionellen Aufarbeitung. Im übrigen möchte ich, zwar ohne es wirklich wissen zu können, dennoch behaupten, dass Zettel sehr wohl nicht nur auf legale Weise Teile des N.O.-Artikels zitiert hat, sondern sich zusätzlich in diesem wie auch jedem anderen solchen Falle ebenso der Rechtmäßigkeit seines Tuns wie des Wohlwollens der Zitierten versichert hat; wäre es nicht so, stünde es im Widerspruch zu seiner sonstigen gründlichen Arbeitsweise).

    Was soll’s. Sie, jpj, werfen Ihre Perlen hier offenbar vor die Säue. »Schreiben ist Arbeit, gut Schreiben Schwerarbeit«.

    Das ist ein wahrer Satz.

    Vor dem ganzen Hintergrund der Artikelkaperung und dem Stil des Handlings, das Ihr lieber Herr Menzel hier allerdings anbietet, muss das hoffnungsvolle Gastlesen hier wohl doch unter die Kategorie »Lachen im Zirkus der Vollverstrahlten« fallen.

    Bye, ihr blauen Narzissten.

  7. Frau Maack

    Lieber jpj,

    sicher gab und gibt es viele Autoren, die unter Pseudonym geschrieben haben und schreiben. Der Unterschied, der zu Zettel aber besteht ist der, dass diese ihre Werke nicht umsonst unters Volk geworfen haben oder werfen. Zettel tut das. Er hat keine finanziellen Interessen, was seine Texte betrifft, weswegen man auch auf keine finanziellen Interessen Rücksicht nehmen muss. Außerdem weist jedes Buch, dass unter Pseudonym in einem Verlag veröffentlich wird, ein korrektes Impressum auf. Bei Zettels Raum ist das nicht der Fall.
    Leider hinkt der Vergleich.

    Und sonst:

    An und für sich ist das ja auch nur so eine semilegale (wann man wohlwollend sein will) Angelegenheit, kein korrektes Impressum anzugeben. Im Grunde ist alles, was kein korrektes Impressum aufweist, bestenfalls eine Art Flugblatt.
    Manche Leute sollten sich irgendwie mal eher darüber klar werden, was sie da eigentlich schreiben und tun im Internet, bevor sie andere Leute grundlos diffamieren und irgendwelche Rechte einfordern, die sie selbst bewusst (oder unbewusst?) aufgegeben haben.

  8. Lieber Lord Brett Sinclair,

    Sie schreiben: »Es sei an dieser Stelle (nochmals) festzuhalten, dass der Original-Artikel aus dem Nouvel-Observateur stammt, der von Zettel ins Deutsche übersetzt wurde. (…) Wenn nicht, werter jpj, und misst man mit gleichen Maßstäben, so ist eine unauthorisierte Übersetzung ebenso ein Copyright-Verstoß wie die unauthorisiertes Komplettübernahme eines Online-Artikels, egal ob dieser aus einer Online-Zeitung, aus einem Blog oder aus anderen Quellen stammt. Und dann wäre es schon nahezu grotesk, wenn sich jemand, der selber Copyright-Verstöße begeht, sich darüber aufregt, dass jemand anderes Copyright-Verstöße begeht.«

    Bitte helfen Sie mir zu verstehen, in welchen Passagen aus Zettels Artikel Sie einen Verstoß gegen die Urheberrechte des Nouvel Observateur sehen. Wie Ihnen beim Lesen Céline Lussatos Artikel im Nouvel Observateur deutlich werden müsste, zeichnet diese ausführlich die Stationen Merahs von 2006 in Ägypten bis 2011 in Pakistan nach; Zettel fasst Lussatos Ergebnisse zusammen, denn sie berühren das Thema der in seinem Blog erschienenen Reihe über den Mörder: ob Merah in Europa oder im islamischen Ausland zum Fanatiker wurde. Mein Französisch hat in den Jahren zwar etwas Rost angesetzt, aber ich kann in Zettels Artikel keinen Verstoß gegen die Urheberrechte des Nouvel Observateur erkennen, geschweige denn eine Kopie so wie jene, die Herr Menzel aus Zettels Arbeit anfertigte. Ich sehe noch nicht einmal wörtliche Zitate Zettels aus dem Artikel Frau Loussatos, sondern Zusammenfassungen jener Erkenntnisse , die sein Argument belegen.

    Sie mögen mir bitte die Frage verzeihen: haben Sie beide Artikel über Mohamed Merah, Zettels in dessen Blog, in dem die Zusammenfassungen als solche erkennbar sind, sowie den wesentlich ausführlicheren Céline Lussatos im Nouvel Observateur, eigentlich gelesen?

  9. Liebe Frau Maack,

    Sie schreiben: »(Zettel) hat keine finanziellen Interessen, was seine Texte betrifft, weswegen man auch auf keine finanziellen Interessen Rücksicht nehmen muss. Außerdem weist jedes Buch, dass unter Pseudonym in einem Verlag veröffentlich wird, ein korrektes Impressum auf. Bei Zettels Raum ist das nicht der Fall.«

    Wieso spielt es für die Frage, ob man die Arbeit eines fremden Autors gegen dessen Willen kopieren darf eine Rolle, ob dieser damit Geld verdient oder nicht? Ich verstehe auch nicht Ihr Argument, Zettel könne ohne ordentliches Impressum nicht auf den Schutz seiner Werke bestehen. Wo haben Sie diese Regel her? Aus dem UrhG? Netiquette?

    Herr Menzel hat Zettels Werk kopiert, ohne um Erlaubnis zu bitten; er beharrt darauf, es in seinem Blog zu veröffentlichen, obgleich der Autor sich das verbeten hat. Ich kann im Spektrum von Netiquette bis Urheberrecht nirgendwo etwas anderes erkennen als die Regel, die Arbeit anderer mit Respekt zu behandeln. Solchen Respekt lässt dieser Blog leider nicht erkennen. Statt dessen werden immer neue Begründungen gesucht, die Arbeit eines fremden, angeblich geschätzten – warum hätte man ihn sonst kopiert? – Autors entgegen dessen Willen hier zu veröffentlichen.

    Sie werden mir verzeihen, wenn ich keine Hoffnung mehr hege, dass die Betreiber dieses Blogs noch zur Einsicht gelangen, einen Fehler begangen zu haben. Ich darf mich daher aus dieser Diskussion zurückziehen und Ihnen das letzte Wort überlassen.

  10. Gardeleutnant

    Ach so, wir streiten uns jetzt über die Feinheiten des Urheberrechts, über Abgrenzungen zu Rechtsextremisten eigener Definition und man liefert sich forentypische Argumentations- und Korinthenkackergefechte? Man beleidigt sich gegenseitig und stellt die eigene Person mit ihrer höchst genialen Meinung heraus, nimmt sich als anonymer Hanswurst irgendwo in marginaler Position im Netz wichtig?
    Ich dachte immer, wir seien dabei, als freie Menschen mit offenen Herzen und scharfen Gedanken gegen das Abrutschen unseres Kulturraums in Verblödung, Verfremdung und Verfall zu kämpfen. Ich dachte, es wäre immer wieder unnachgiebig auf die massiven Verbrechen unserer Herrscherelite hinzuweisen und auf die medialen und Verbandsseilschaften, die dahinter stehen. Vielleicht läge manchem daran, die Zukunft unserer Kinder als Deutsche und Europäer zu sichern.

    Aber es scheint wichtigere Probleme zu geben.

  11. Petrus Urinus Minor

    Deckname gelüftet!

    Ist Zettel Kewil?
    Oder der Geist der Dolomiten?
    Oder senil?
    Oder der Honigman?
    Dann gibt es irgendwo ein Nest davon?

  12. Buchstein

    Ich halte diese ganze Diskussion um Urheberrecht oder nicht für vorgeschoben. Ich kann auch beim besten Willen nicht verstehen, was man damit hier erreichen will.

    Wie jpj schon anmerkte, es ist schlicht eine Frage des Anstandes, beim Schöpfer einer Arbeit um Erlaubnis zu fragen, wenn man diese verwenden will, noch dazu 1:1. Sollte der Urheber zustimmen, ist alles klar, wenn nicht, sollte eigentlich auch alles klar sein. Daß man nun geradezu infantil auf irgendwelchen »Rechten« beharrt, hätte mich bei einer linken Seite nicht überrascht, hier hätte ich allerdings anderes erwartet. Man kann sich auch mutwillig unbeliebt machen.

  13. Ich habe nie verstanden, wie jemand, der mit der Politik von Frau Merkel einverstanden ist, sich selbst liberal oder konservativ nennen kann.

  14. Nebenbei bemerkt ist die Grußfloskel »Lieber Lord Sinclair« und ff. typischer Zettelschreibstil, der in seinem Forum bis zum Umfallen durchexzerziert wurde. Zettel, treten Sie doch bitte mit Ihrem Klarpseudonym hier auf.

  15. Was für ein albernes Geschnatter. Zum »Zettel« lässt sich nur sagen: Heul doch!

  16. Wer redet hier über mich?

    Das ist ja unerhört!

    Luck, rufen se die Feuerwehr!
    Jemand hat mein Pseudonym geklaut!

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-03/fdp-schlecker-buergschaft?commentstart=121#comments

  17. Leinwand

    Zum schnipselchen Äh Herrn Professor Zettel.
    Ein alter selbstherrlicher Besserwisser, der da ihm sonst keiner zuhört die Netzgemeinde beglückt. Nach 6 Jahren fulltimejob ist es ihm gelungen eine kleine Schar von Jüngern um sich zu Scharen. In seinem Forum wird dann eifrig diskutiert.
    Wobei unter Diskussion das Schnipselchen versteht, dass ihm nach dem Mund geredet wird. Naja nach einem Leben im Elfenturm der Universität kennt das Schnipselchen nichts anderes. Deswegen wird dann in bester kommunistischer Manier zensiert. Was lustig ist, da das Schnipselchen ja eine Kommunisten Paranoia hat.
    Mal von Außen einen vor den Latz geschossen zu bekommen hat das Schnipselchen sehr aufgeregt. Er sollte noch ein paar mehr kriegen.

  18. »Ein alter selbstherrlicher Besserwisser«

    Anscheinend ist die Blaue Narzisse von diesen »Besserwissereien« so fasziniert, dass man hier schon mehrere seiner Artikel kopiert hat. Kann so schlimm ja nicht sein, was der Herr Professor fabriziert, wenn man es ständig klauen muss.

  19. OMG, hier finden sich Kommentare – zum Fremdschämen.
    Wenn das die konservative Reserve Deutschlands ist,
    na dann Gut‹ Nacht…

  20. BN und Kommentatoren sind halt nicht dasselbe. Hier benehmen sich aber einige daneben(Kommentatoren, meine ich), selbst wenn das alles legal ist. Text rausnehmen und Link dalassen wäre das Beste gewesen, imo.

  21. Marco Reese

    Leute, is doch gut jetzt .. es wird mittlerweile albern, und zwar umfassend ..

  22. Jawoll, äch bän albärn, sä sänd albärn, wär sänd albärn. Sächs, sätzen.
    Pfeiffer, äst ähnen öbel?

  23. derherold

    Zettel ist tatsächlich ehemaliger Hochschullehrer ?

    Ich bin für Pensionskürzungen. Die in seinem Blog auftretende Flachdenke und großzügige Übernahme der Arbeit Anderer in Form von zeilenlangen »Zitaten«, die weder von »Respekt«, noch von »gutem Schreiben« künden, sollten als Begründung ausreichen. Sollte er tatsächlich eine »Lesergemeinde« haben, wäre dies ein weiterer Grund, das hiesige Bildungssystem zu überdenken.

    Ich halte das Einstellen von Blogbeiträgen Dritter HIER für falsch: Wer sich an den Rand begibt, sollte das mit sich selbst ausmachen. Weitere Diskussion oder Relativierungen sind da mE unangebracht.

    Again: Jemand, der so häufig abschreibt, zitiert, Gedanken/Schreiben Anderer für sein eigenes Blog umformuliert, sollte, wenn er denn Anstand hätte, allerdings nicht von »widerrechtlich« sprechen, sondern freundlich sagen, warum eine Übernahme nicht möchte.

  24. Leinwand

    Ja das Schnipselchen schreibt gerne ab. Natürlich zitiert er artig, man nennt sowas dann wissenschaftliches arbeiten. Aber trotzdem war das Schnipselchen ganz vorne dran, wie es darum ging, den Freiherr zu Guttenberg niederzuschreiben. Ein weiteres Beispiel der kleinkarierten Doppelmoral des schnipselchens.
    Ja er hat eine Fangemeinde. Einige verbitterte Besserwisser und natürlich die Bände pseudoliberlaer Klugscheißer a la Rayson und Co.
    Versucht doch mal sich in seinem Forum anzumelden und eine andere Meinung zu vertreten. Da findet das Schnipselchen schnell einen Grund eine Säuberung durzuführen.

  25. wie? ich? säuberung? unsinn! ich bin so dreckig, ich wüßte gar nicht, wie ich das machen soll.

    die unschuld vom lande großgüllanien

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