Gesichtet

Die Moderne als antichristliche Revolte

„Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?“ Diese kurze Passage aus Friedrich Nietzsches „Fröhlicher Wissenschaft“ scheint der Urgrund aller politischen und vor allem gesellschaftlichen Verwerfungen der Moderne zu sein. Wie geht die Menschheit damit um, dass Wissenschaft und Philosophie einen Schöpfergott unnötig gemacht zu haben scheinen?

Doch ist dem tatsächlich so? Beruht die weitverbreitete Meinung, Gott sei tot, tatsächlich zuerst auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, mit denen sich anschließend philosophisch auseinandergesetzt wurde? Oder kam nicht zuerst die ideologisch motivierte Rebellion gegen die göttliche Ordnung, die im Nachhinein einer wissenschaftlichen Legitimation bedurfte?

Von 1789 bis zur „Entstehung der Arten“

Wenn wir die Entwicklung der Moderne als einen in sich geschlossenen Gesamtvorgang im Sinne einer Rebellion gegen Gott betrachten, dann kommen wir nicht umhin, als letztlich zündenden Faktor die Ereignisse rund um die Französische Revolution von 1789 zu betrachten. Man muss kein Anhänger von Verschwörungstheorien sein, um die französische Freimaurerei, die im Gegensatz zur englischen durchgehend laizistisch gesinnt ist, als geistigen Brandstifter zu benennen.

Die Entchristianisierung zu Beginn der 1790er-Jahre legte den Grundstein für eine bis heute andauernde Abwicklung des Christentums. Christliche Feste wurden durch Revolutionsfeste ersetzt, die Zeitrechnung kurzerhand neu geregelt. Als Beginn des neuen Kalenders sollte das Jahr 1789 gelten.

Darwins Donnerschlag

Auch wenn die politischen Auswirkungen der Französischen Revolution nach den Koalitionskriegen 1815 zunächst begrenzt wurden, so war der antichristliche Geist doch aus der Flasche. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass 1859 der britische Naturforscher Charles Darwin mit seinem Hauptwerk Über die Entstehung der Arten eine wissenschaftliche Legitimation für die Anhänger von „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ zu liefern schien.

Er war zwar nicht der Erste, der solcherlei Überlegungen anstellte, brachte aber alle gleichlautenden Argumente final zusammen. Seine Argumentationsweise, wonach stets nur die stärksten und besten Lebensformen überleben und alle anderen durch natürliche Selektion aussortiert werden, sollte nicht einmal 100 Jahre nach Erscheinen seines Werkes als Legitimation für millionenfachen Massenmord dienen.

Obendrein riss die These von der rein zufälligen Entstehung allen Lebens ein großes Vakuum in das menschliche Geistesleben, welches im folgenden Jahrhundert Ersatzreligionen wie der Nationalsozialismus oder Kommunismus zu füllen versuchten.

Waren die weltlichen Auswirkungen der antichristlichen Rebellion mit dem Wiener Kongress in weiten Teilen gebannt, sollten sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit brutaler Wucht zurückkehren. Der Erste Weltkrieg ist rückblickend das Schlüsselereignis beim Untergang des christlichen Abendlandes. Die christlichen Reiche Österreich-Ungarn und Deutschland standen den Mächten des Mammons und den Erben von 1789 gegenüber, die fatalerweise das zaristische Russland an ihrer Seite hatten, das sich in vollkommener Lageverkennung in den Krieg hineintreiben ließ.

Der unglückliche Ausgang ist bekannt. Dadurch wurden in Russland und Deutschland Fliehkräfte entfacht, wie man sie zuvor kaum für möglich gehalten hätte. Die zwei brutalsten Diktaturen der Menschheitsgeschichte und zahllose Leichenberge waren die Folge.

Das antichristliche Prinzip

Der Sowjetkommunismus, für den das Christentum gemäß Karl Marx ohnehin nur „Opium für das Volk“ war, ließ erstmals erkennen, was passiert, wenn sich der Mensch als alleiniger Gestalter der Weltgeschicke begreift und statt Gott ein goldenes Kalb, in diesem Falle den Klassenkampf, in den Mittelpunkt seiner Geisteswelt stellt. Die Nationalsozialisten waren wohl die eifrigsten Schüler Darwins und demonstrierten, was es heißt, wenn man von höher- und minderwertigem Leben spricht.

Der Liberalismus schließlich, der aus dieser Raserei als strahlender Sieger hervorging, markiert lediglich einen Strategiewechsel. Sein Gift wirkt subtiler, es erscheint süßer, ist dafür aber nachhaltiger. Der Befreiung des Menschen von allen Zwängen, Gott eingeschlossen, hat uns in die heutige Situation einer dem Konsum verfallenen und stets den neuesten Kick suchenden Ellbogengesellschaft geführt. Und doch vermag der allgegenwärtige Konsum den Menschen keinen Frieden zu bringen. Psychische Erkrankungen und immer neue Perversitäten sind hierbei nur ein Ausdruck einer dem Menschen im tiefsten Inneren berührenden Gesamtkrise.

Man mag sich fragen, ob es einen Zusammenhang zwischen diesen Entwicklungen gibt und eine treibende Kraft hinter allem steht. In der Heiligen Schrift findet sich diese interessante Passage: „Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen.“ (Of 12:10)

Der Trick des Teufels

Wenn wir Gott nicht für tot halten und seinem Wort in der Heiligen Schrift Glauben schenken, kann es uns nicht schwerfallen, die oben gestellte Frage zu beantworten, wenngleich dies ein Höchstmaß an politischer Inkorrektheit darstellt. In einem Spielfilmzitat heißt es treffend: „Der größte Trick, den der Teufel je gebracht hat, war die Welt glauben zu lassen, es gäbe ihn gar nicht.“ Mit dem Teufel verhält es sich wie mit der dunklen Energie im Weltall. Man kann sie nicht sehen. Betrachtet man aber den Gesamtkontext aller Bewegungen, ist sie die einzige logische Kraft hinter diesen Bewegungen. Hier sei das kürzlich erschienene dreibändige Werk Wie der Teufel die Welt beherrscht empfohlen, in dem Historiker und andere Wissenschaftler das eben Skizzierte ausführlich behandeln.

Was heißt das nun für uns, die wir Gott nicht für tot halten? Wir müssen begreifen, dass die weltlichen Konflikte lediglich die Projektionsfläche geistigen Ringens sind und dass alle Kräfte, die sich zwar der völker- und kulturzersetzenden Globalisierung widersetzen, dies aber aus einer atheistischen Motivation heraus tun, nicht Teil der Lösung sein können. Denn was nützt es, wenn jemand die Auswirkungen eines Problems erkennt, die Ursache aber nicht wahrhaben will? Das gilt auch für alle neuheidnischen Bestrebungen, die nur einen dürftig verkleideten Atheismus vertreten und Gefahr laufen, einem „Materialismus des Blutes“ zu huldigen, wie der konservative Revolutionär Edgar Julius Jung die Idealisierung von Volk und Nation ohne Gottesbezug einmal nannte.

Zu guter Letzt gilt es, auf jegliche Häme oder gar Hass in der politischen Auseinandersetzung zu verzichten. Denn wie heißt es doch: „Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen.“ (Matt 5:44) Entweder der Widerstand gegen die Globalisierung ist christlich fundiert oder er ist zum Scheitern verurteilt.

(Bild: Nietzsche)


28 Kommentare zu “Die Moderne als antichristliche Revolte

  1. „Zu guter Letzt gilt es, auf jegliche Häme oder gar Hass in der politischen Auseinandersetzung zu verzichten. Denn wie heißt es doch: „Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen.“ (Matt 5:44) Entweder der Widerstand gegen die Globalisierung ist christlich fundiert oder er ist zum Scheitern verurteilt.“ (Tobias Schaar „Die Moderne als antichristliche Revolte“)

    Wohin hat uns denn diese Geisteshaltung geführt, die in unseren Augen keine männliche ist und sein kann? Wir halten es da schon lieber mit der Philosophie eines Clausewitz´. Gott hat sich im übrigen als den Deutschen feindlich gezeigt.

  2. »Wohin hat uns denn diese Geisteshaltung geführt, die in unseren Augen keine männliche ist und sein kann?«
    Sie können nicht unterscheiden zwischen Geisteshaltung und Glaube. Sie haben keine Vorstellung davon wie der Erzengel Michael ( übrigens der Schutzengel Deutschlands ) und seine Engel kämpfen können wenn die Zeit erfüllt ist.
    »Gott hat sich im übrigen als den Deutschen feindlich gezeigt.«
    Sie werden nie begreifen wer wirklich der Feind der Deutschen ist. Wenn unser Gott gegenüber uns Deutschen feindlich wäre dann würden wir schon lange nicht mehr existieren.
    Wer nicht an diesen Gott glaubt der glaubt auch nicht an die Existenz Satans. Er wird bei jeder Katastrophe ausrufen »Warum lässt Gott das zu«. Luzifer lacht, lacht und lacht.
    Sein Reich ist nicht von dieser Welt und diese Welt und die paar Jahre die wir hier haben sind nicht das Ding worum es geht. Es geht um die Ewigkeit. Alpha und Omega!
    Per Mariam ad Christum.

  3. @ Shuca

    Liebe und Glaube überlassen wir gerne den Frauen. Wir betrachten die Geschichte und die Gegenwart, um daraus unsere ganz eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen. Über Religion und Ewigkeit dagegen wollen wir weder mit Ihnen noch anderen Christen streiten.

  4. @Michel W.
    »Wir betrachten die Geschichte und die Gegenwart, um daraus unsere ganz eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen.«
    Wir? Alleine trauen sich wohl nicht.
    »Über Religion und Ewigkeit dagegen wollen wir weder mit Ihnen noch anderen Christen streiten.«
    Da liegen sie völlig richtig denn über Dinge von denen man nichts versteht sollte man besser nicht streiten. Sollte ich mir über ihre Schlussfolgerungen die ich nicht kenne Gedanken machen? Ich denke nicht.
    Per Mariam ad Christum.

  5. „Werde nicht unmännlich, o Sohn der Prthâ; das ziemt sich nicht für dich. Die niedrige Schwäche des Herzens wirf von dir und erhebe dich, o Bedränger der Feinde.“ – Richard Garbe (Hrsg.) „Die Bhagavadgîtâ“ S. 84, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1988

    @ Shuca

    „Sollte ich mir über ihre Schlussfolgerungen die ich nicht kenne Gedanken machen? Ich denke nicht.“

    Sie kennen vieles nicht, aber glauben offenkundig alles zu wissen. Es sind aber immer nur die Dummen, die alles zu wissen meinen; selbst wenn sie manchmal sogar glauben, göttlicher Weisheit teilhaftig zu sein.

    „Sie haben keine Vorstellung davon wie der Erzengel Michael ( übrigens der Schutzengel Deutschlands ) und seine Engel kämpfen können wenn die Zeit erfüllt ist.“

    Der Erzengel Michael hat bei uns Asyl gefunden, da er in euren Kirchen schon lange als Störenfried gilt.

    „Sie werden nie begreifen wer wirklich der Feind der Deutschen ist.“

    Die Christen? Wir könnten leicht auf diesen Gedanken verfallen, wenn wir eure Kirchentage sehen und die Reden euerer Bischöfe hören. Am besten, Sie kehren erst einmal vor der eigenen Kirchentüre.

    „Wenn unser Gott gegenüber uns Deutschen feindlich wäre dann würden wir schon lange nicht mehr existieren.“

    Um Ihre Geschichtskenntnisse scheint es nicht besonders gut zu stehen, wenn das alles ist was Ihnen dazu einfällt.

    „Wer nicht an diesen Gott glaubt der glaubt auch nicht an die Existenz Satans. Er wird bei jeder Katastrophe ausrufen »Warum lässt Gott das zu«. Luzifer lacht, lacht und lacht.“

    Wir hören „die Trommel Luzifers“ in der Geschichte.

    „Sein Reich ist nicht von dieser Welt und diese Welt und die paar Jahre die wir hier haben sind nicht das Ding worum es geht. Es geht um die Ewigkeit. Alpha und Omega! Per Mariam ad Christum.“

    Worüber regen Sie sich dann eigentlich auf? Es geht hier ja schließlich um ganz reale Feinde auf Erden – die wir nicht lieben wollen und können, wie oben eingefordert! – und Politik. Wer seine Feinde liebt, verrät seine Freunde – das ist unsere Sicht!

    Deshalb noch einmal zur Erinnerung die Aussage, die wir kritisch sehen:

    „Zu guter Letzt gilt es, auf jegliche Häme oder gar Hass in der politischen Auseinandersetzung zu verzichten. Denn wie heißt es doch: „Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen.“ (Matt 5:44) Entweder der Widerstand gegen die Globalisierung ist christlich fundiert oder er ist zum Scheitern verurteilt.“ (Tobias Schaar am 24. Februar 2020)

    Der Autor stellt christlichen Widerstand gegen die Globalisierung – den er dazu auch noch als einzig möglichen Widerstand bezeichnet – respektive die politische Auseinandersetzung in unserer Zeit dezidiert in den Kontext der oben von ihm zitierten Bibelstelle. Für uns ist eine solche Geisteshaltung Selbstmord! Wenn Sie das als Ihren Glauben verteidigen, ist das Ihre Sache. Aber reden Sie uns dann nicht vom Erzengel Michael als Schutzpatron der Deutschen. Die geistlichen Führer der deutschen Christenheit sind ohnehin längst zum Islam übergelaufen…
    Ihr defätistisches Geschwätz hat indessen ohnehin keinen Einfluß auf uns, „ … denn mag die Welt Kopf stehen, ein mutiges Herz hat seinen eigenen Schwerpunkt.“ Ernst Jünger (hier zitiert nach Parviz Amoghli „Schaum der Zeit – Ernst Jüngers Waldgang heute“ Bibliothek des Konservatismus, Berlin 2016)

    Denjenigen aber, die den Sirenengesängen folgen, werden wir uns nicht in den Weg stellen. Schafe bleiben eben Schafe, und Lemminge sind eben Lemminge. Und Schaumschläger bleiben Schaumschläger, selbst wenn es kosmischer Schaum ist. L. F. Céline sagte einmal, er habe wahren Genies im Nichtssagen stundenlang (in Völkerbundsitzungen der Zwischenkriegszeit) gelauscht. Das mag dann und wann vielleicht unterhaltsam sein. Aber Sie sind eben kein Genie, nicht einmal in Nichtssagen.

    Wir empfehlen uns!

  6. Carlos Wefers Verástegui

    Ich denke, Michel W. hat mit seinen Einwänden ganz recht, es ist ein weibisches, frömmelndes Christentum wie das jenes spätantiken Bischofs, der Attila in seine Stadt Einlass gewährte, damit diese Geissel Gottes ihn und seine Herde niedermetzeln konnte, ganz im Sinne des Herrn anscheinend.

    Der heilige Augustin ist ganz der Meinung, Soldaten können christlich sein und doch ihrer dienstlichen Verpflichtung nachkommen, und spätere Theologen haben ebenfalls die These vom gerechten Krieg verfochten wie auch das Recht der öffentlichen Macht, die Todesstrafe zu verhängen, ohne dass darum eines der Zehn Gebote verletzt würde.

    Der langen Rede kurzer Sinn: es wäre zu wünschen, hinter diesen christlich anmutenden Worten fände sich auch ein christlich Herz sowie ein christlicher Geist weil das Christentum nur vollständig sein kann insoweit die Männlichkeit in ihm zum Zuge kommt. Jesus verdammt niemanden, weil er Waffen trägt, er sagt nur, was die Konsequenzen sind, z.B. selbst durch das Schwert umzukommen. In die Hölle kommt man deswegen durch das Schwerttragen nicht. Der Christ hat grundsätzlich das Recht und die Pflicht zum besonnenen Widerstand, und dazu kann Abwarten und Tee Trinken genauso gehören wie das Schwert ziehen.

  7. Carlos Wefers Verástegui

    @ Tobias Schaar

    »Zu guter Letzt gilt es, auf jegliche Häme oder gar Hass in der politischen Auseinandersetzung zu verzichten« – Die Frage ist immer, was mit »Häme« und »Hass« gemeint sein soll. Gerade der Katholizismus hat die POLEMIK auf ein hoher Niveau gebracht, und Schonung und Freundlichkeit gegenüber den Feinden des Christentums kann doch nur ein Liberaler fordern.

    Am besten schauen Sie in diesem guten alten Handbuch nach, da wird richtig auseinander gesetzt, wie man sich als Katholik jeweils zu verteidigen bzw. den Feind anzugreifen hat.

    http://www.monarchieliga.de/images/f/f4/Sarda-liberalismus-ist-suende.pdf

  8. @Michel W.
    „Werde nicht unmännlich, o Sohn der Prthâ; das ziemt sich nicht für dich.«
    Nur werden sie nicht albern die Göttin Kali weiß bestimmt auch was sich ziemt.
    »Sie kennen vieles nicht, aber glauben offenkundig alles zu wissen. Es sind aber immer nur die Dummen, die alles zu wissen meinen; selbst wenn sie manchmal sogar glauben, göttlicher Weisheit teilhaftig zu sein.«
    Es ist für mich eine große Ehre von so einen klugen und gebildeten Menschen als dumm bezeichnet zu werden. Der letzte der mir so klug gekommen ist war mein Politoffizier bei den Grenztruppen der DDR. Der konnte meinen Gott auch nicht leiden.
    »Der Erzengel Michael hat bei uns Asyl gefunden, da er in euren Kirchen schon lange als Störenfried gilt.« Seit wann trinkt der Erzengel Michael Alkohol und trägt eine Schürze.
    »Um Ihre Geschichtskenntnisse scheint es nicht besonders gut zu stehen, wenn das alles ist was Ihnen dazu einfällt.«
    Ihre Geschichtskenntnisse fangen immer beim wir, wir, wir und enden auch immer beim selben Wort wir, wir, wir.
    „Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen.“
    Haben sie es lieber umgekehrt.
    »Ich aber sage euch: Hasst eure Feinde, verflucht, die euch segnen; tut denen übel die euch lieben; bittet nicht für die, so euch beleidigen und verfolgen.«
    »Aber reden Sie uns dann nicht vom Erzengel Michael als Schutzpatron der Deutschen.«
    Sie sind die letzte Adresse von der ich mir vorschreiben lasse wie ich über diesen großen Engel Gottes zu reden habe. In den Kirchen wird nicht mehr zu ihm gebetet und jetzt werde ich es tun.
    Gefällt ihnen das?
    »Schafe bleiben eben Schafe, und Lemminge sind eben Lemminge.«
    Und die Wölfe haben sie glatt vergessen. Muß man ihnen denn alles sagen.
    Ich habe eine gute Nachricht und eine schlechte für sie.
    Die gute Nachricht für sie ist das ich irgendwann sterben werde, wann und wie weiss ich nicht.
    Die schlechte ist das auch sie nicht darum kommen. Und wer von uns beiden der Dumme ist wird dann offenbar werden.
    Per Mariam ad Christum.

  9. Carlos Wefers Verástegui

    @Shuca

    Wenn Gott gnädig ist und voll der Liebe, dann brauchen wir uns weder beleidigt zu fühlen noch in Seinem Namen zu eifern. Übrigens ist es eine sehr gute Nachricht, dass wir alle dem Tode geweiht sind. Leider Gottes aber wird diese Nachricht trotz oder gerade wegen ihrer Güte verdrängt, unwichtig gemacht oder sonstwie frivol gehandhabt, damit wir alle unbeschwert weiter machen des Teufels zu sein. So ab und zu die Todesangst zu fühlen, sich seiner Vergänglichkeit voll bewusst zu werden, ist eine gute Arznei und jeder, der so gefühlt hat, weiss, was er an Gott hat.

    Dumm& klug: Dumm und klug allerdings sind keine Synonyme für Böse und Gut. Wer so gut und grossherzig ist, seine Feinde zu lieben und zu segnen, soll das bitteschön für sich tun und nicht auf andre gegen ihren Willen ausdehnen. Der eine stirbt den Märtyrertod, und gibt damit ein schönes Beispiel für das Vertrauen in Gott. Der andere geht in den Kampf, aus Liebe zu seinen Brüdern und Schwestern, hasst und flucht weil er als Mensch der Erbsünde teilhaftig ist und wird deshalb nicht gleich in den Höllenschlund geschickt. Dafür widerfahren ihm Drangsalen, wie auch dem Guten und Gerechten Drangsalen zuteil werden. Gottes Güte und Gerechtigkeit sind deshalb nicht weniger echt, weil sein Ratschluss für uns unergründlich ist und er es über die Guten und Gerechten genau regnen lässt wie über die Schlechten und Ungerechten. Wobei es auch Schlechte und Ungerechte gibt, und zwar zu hauf, die im Leben triumphieren, denen es wohl ergeht und die im Leben ungestraft diejenigen bedrücken, die unschuldig sind.

    Merken Sie nicht, wie leichtfertig Sie den Namen Gottes gebrauchen? Ist das weise, gut, gerecht? Und mit der hl. Jungfrau sowie dem Heiland zu schliessen, bringt das dem Gottesreiche näher?

    Alles, was wir zu sein vorgeben, was wir tun, nicht tun, sagen, nicht sagen spricht auch immer vom genauen Gegenteil. Führe ich Christ und Mariä im Munde, dann ist auch davon auszugehen, dass sie auch nur da anzutreffen, also bloss zu hören sind. Ich kann auch viel von Gott reden, und damit hätte es sich dann auch. Wer ist denn heutzutage nicht des Teufels? Wer kann sich vollkommen gewiss sein, es nicht zu sein? Wer hat ein so reines Gewissen und warum?

    Missverstehen Sie mich nicht: Ich rechne Ihnen die Courage für Gott und Glauben hoch an. Doch, Sie können nicht wissen, wer einmal genau so oder couragierter für Gott einstehen wird. Gerade die Geschichte zeigt, dass durch ihren Lebenswandel kaum zur Courage berufene Männer und Frauen es in wichtiger Stunde sehr wohl waren. Das Wort »vom Saulus zum Paulus« wird allzu oft in negativer Verbindung gebraucht, weil man so manchem »Saulus« Heuchelei nachweisen konnte. Wie steht es aber mit den echten Entscheidungen für Christ und Gott? Sie treten auf wenn sie am wenigsten zu erwarten sind, sie überraschen, befremden und scheinen unerhört.

  10. „ … es ist ein weibisches, frömmelndes Christentum wie das jenes spätantiken Bischofs, der Attila in seine Stadt Einlass gewährte, damit diese Geissel Gottes ihn und seine Herde niedermetzeln konnte, ganz im Sinne des Herrn anscheinend.“ (Carlos Wefers Verástegui, 28. Februar 2020)

    Ein sehr treffender historischer Vergleich – danke! Christen wie beispielsweise den Abt des Zisterzienserordens und Kreuzzugspredigers Bernhard von Clairvaux (1090-1153) dagegen achten wir immer noch sehr hoch. Und Katholiken wie dem eben erst oben zitierten, ehemaligen spanischen BN-Autoren Carlos Wefers Verástegui sind wir heute im freundschaftlichen Geiste verbunden. Damit sollte auch die Intention, die unseren bisherigen Einlassungen zum Thema hier zugrunde liegt genügend klargestellt sein. Ältere nicht hysterische BN-Leser christlichen Glaubens werden das auch von Anfang an zumindest geahnt haben – und wir halten eben nicht Andere gleich von vornherein für dumm.
    Unsere Bibliothek umfasst, wir erlauben uns diese persönliche Anmerkung noch, im Übrigen auch viele religionsgeschichtliche bzw. –wissenschaftliche Werke, denen wir über die Jahre immer mal wieder unsere Aufmerksamkeit schenkten. Dazu zählen wir auch Außenseiter wie Julius Evola mit seinem Hauptwerk „Erhebung wider die moderne Welt“ (dt. EA. DVA 1935; Neuauflage unter „Revolte gegen die moderne Welt“ 1982, 1993 und zuletzt Adoria 2018); ein Werk, das wir vor vielen Jahren in wenigen Nächten regelrecht verschlungen haben. Für einen Kommentar, dann und wann, auf den Seiten der BN sollte unsere Kompetenz eigentlich ausreichen. Darüber zu urteilen überlassen wir aber letztendlich der BN-Redaktion.

    @ Tobias Schaar

    Gegen Ihren Aufsatz als solchen wenden wir uns nicht unbedingt. Lediglich am Schlussabsatz nehmen wir entschieden Anstoß, wie inzwischen ja wohl klar geworden sein dürfte. Als kritischen Kommentarschreiber kennen Sie uns ja…

    @ Shuca

    „Es ist für mich eine große Ehre von so einen klugen und gebildeten Menschen als dumm bezeichnet zu werden.“

    Wie man in den Wald hineinruft…

    „Ich habe eine gute Nachricht und eine schlechte für sie.
    Die gute Nachricht für sie ist das ich irgendwann sterben werde, wann und wie weiss ich nicht.
    Die schlechte ist das auch sie nicht darum kommen. Und wer von uns beiden der Dumme ist wird dann offenbar werden.
    Per Mariam ad Christum.“

    Wir haben jetzt schon hier auf Erden von Ihrem Geschwafel genug.

  11. @Michel W.
    »Wir haben jetzt schon hier auf Erden von Ihrem Geschwafel genug.«
    Was wollten sie mir eigentlich sagen? Ich sehe schon das meine Beiträge ihnen überhaupt nicht gefallen und das sie sehr unwirsch darauf reagieren. Es tut mir leid wenn ich sie in ihrer Größe mitsamt ihrer Bibliothek zu nahe getreten bin. Was ist das eigentlich immer mit dem »Wir«. Hoffentlich finden sie den Weg in ihre Bibliothek noch ab und zu alleine.
    Per Mariam ad Christum.

  12. @Carlos Wefers Verástegui
    »Merken Sie nicht, wie leichtfertig Sie den Namen Gottes gebrauchen? Ist das weise, gut, gerecht? Und mit der hl. Jungfrau sowie dem Heiland zu schliessen, bringt das dem Gottesreiche näher?«
    Kennen sie den letzten Satz im »Ave Maria«.
    »Heilige Maria Mutter Gottes bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes«.
    Würden sie in der Stunde ihres Todes auf die Fürbitte der allerseligsten Jungfrau verzichten wollen?
    »Dumm& klug: Dumm und klug allerdings sind keine Synonyme für Böse und Gut.«
    Da haben sie vollkommen recht aber es zeugt mindestens von einer großen Maßlosigkeit vor Gott wenn man einen anderen Menschen als dumm bezeichnet. Warum sprechen sie nicht darüber?
    Ich weiß eigentlich nicht was sie mir konkret vorwerfen wollen. Vielleicht hilft ihnen diese »Anmaßung« weiter.
    Ich bin die gekrönte Königin und Mutter des Gekrönten Sohnes.
    Ich bin die dreimal wunderbare Königin.
    Ich bin die Tochter des Vaters
    die Braut des Heiligen Geistes
    die Mutter des Gottessohnes.
    Nicht das sie denken das dieses meine Worte sind. Übrigens sie kennen mein Leben nicht und sie sollten mich nicht all zu sehr vor Christus kritisieren.
    Per Mariam ad Christum.

  13. @ Shuca

    „Was wollten sie mir eigentlich sagen? Ich sehe schon das meine Beiträge ihnen überhaupt nicht gefallen und das sie sehr unwirsch darauf reagieren.“

    Noch einmal: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus! Sie haben uns ja inzwischen sogar mit einem DDR-Politoffizier der DDR-Grenztruppen verglichen. Ihr Textverständnis ist aber überhaupt insgesamt ungenügend!

    „Es tut mir leid wenn ich sie in ihrer Größe mitsamt ihrer Bibliothek zu nahe getreten bin.“

    Unser letzter Kommentar betreffs der Bibliothek war in der Tat überstürzt, da er leicht den Verdacht der Eitelkeit erweckt – zugegeben. Also warum?
    Sie unterstellten uns von Anfang an in Sachen Religion – um die es in unseren Kommentaren, streng genommen, gar nicht geht! – totale Inkompetenz. Das genannte Buch enthält allerdings durchaus einen Hinweis zur Sache. Evola, der in seinem kulturphilosophischen Hauptwerk die Wesensmerkmale und Traditionsstränge der alten Religionen herausarbeitete, betonte, wenn er zum späten Römischen Reich und dem christlichen Mittelalter kommt, das arische Erbe in neuem Christlichem Gewand (Parzival und der Gral, der römisch-katholische Deutsche Orden usw.). Das ist es was wir am Christentum durchaus anerkennen und hochachten. Und was unsere Geschichtskenntnisse anbelangt…
    Aber das interessiert Sie ja ohnehin alles nicht. Überhaupt sind wir es leid für Leute wie Ihnen, jedes Mal alles mindestens einmal wiederholen und schlussendlich dann doch von Alpha bis Omega durchbuchstabieren zu müssen, nur mit dem Ergebnis, um es mit Günter Maschke zu sagen, feststellen zu müssen, das Meer gepflügt zu haben. Wir können Ihnen jedenfalls, auch wenn Sie es nicht glauben werden, eine Leseinkompetenz attestieren.
    Ernst Jünger meinte, man solle sich niemals unter sein eigenes Niveau begeben. Eine Maxime, die kaum alltagstauglich sein dürfte. Bei einer „Diskussion“ mit Ihnen kommt sie uns allerdings wieder in den Sinn. Bei einer echten, guten Diskussion haben alle Beteiligten was davon. Bei Ihnen kann davon ganz sicher nicht die Rede sein. Sie wissen ja, unsere Lebenszeit ist begrenzt und man sollte sie wirklich nicht mit Trollen vergeuden.

    Wir empfehlen uns!

  14. @ Shuca

    „ … aber es zeugt mindestens von einer großen Maßlosigkeit vor Gott wenn man einen anderen Menschen als dumm bezeichnet.“

    Glaube schützt nicht vor Dummheit!

  15. @Michel W.
    »Glaube schützt nicht vor Dummheit!«
    Und Unglaube muß kein Zeichen von großen Verstand sein.
    »Ernst Jünger meinte, man solle sich niemals unter sein eigenes Niveau begeben.«
    Das sage ich mir auch schon seit ein paar Tagen.
    »Überhaupt sind wir es leid für Leute wie Ihnen, jedes Mal alles mindestens einmal wiederholen und schlussendlich dann doch von Alpha bis Omega durchbuchstabieren zu müssen, nur mit dem Ergebnis, um es mit Günter Maschke zu sagen, feststellen zu müssen, das Meer gepflügt zu haben.«
    Das rechne ich ihnen hoch an das sie für mich das Meer pflügen und das noch mit allen ihren »Wirs« zusammen.
    Ich bin sehr stolz darüber das ich sie an mich gezogen habe und sie von mir nicht lassen können. Wer hat schon als gläubiger Mensch die Chance mit einer ganzen Bibliothek unfruchtbare Gespräche zu führen. Wissen sie was ich denke. Die ganze Welt ist ein Irrenhaus und Nietsche hat das eindrucksvoll bestätigt.
    Per Mariam ad Christum.

  16. „Das Christentum hat die Partei alles Schwachen, Niedrigen, Missratnen genommen, es hat ein Ideal aus dem Widerspruch gegen die Erhaltungs-Instinkte des starken Lebens gemacht, es hat die Vernunft selbst der geistig stärksten Naturen verdorben, indem es die obersten Werte der Geistigkeit als sündhaft, als irreführend, als Versuchungen empfinden lehrte. … der Tschandala-Haß braucht keine Gründe mehr. Der ,erste Christ´, – ich fürchte, auch der ,letzte Christ´, den ich vielleicht noch erleben werde – ist Rebell gegen alles Privilegierte aus unterstem Instinkte, – er lebt, er kämpft immer für ,gleiche Rechte!´ … Genauer zugesehn, hat er keine Wahl. Will man, für seine Person, ein ,Auserwählter Gottes´sein – oder ein ,Tempel Gottes´, oder ein ,Richter der Engel´ –, so ist jedes andre Prinzip der Auswahl, zum Beispiel nach Rechtschaffenheit, nach Geist, nach Männlichkeit und Stolz, nach Schönheit und Freiheit des Herzens, einfach ,Welt´ – das Böse an sich. … aber wen er haßt, was er haßt, das hat Wert.“

    Friedrich Nietzsche „Der Antichrist“ (Herausgegeben von Dr. Wilhelm Matthiessen, Nordland-Verlag, Berlin 1941, Seite 21, 70/71)

    Jedermann mag über Nietzsche denken was er oder sie will, hier hat er in geradezu vorausschauender Weise den richtigen Ton getroffen. Alf Sal fena – Michel W.

  17. Carlos Wefers Verástegui

    @ Shuca

    Nein, ich kenne weder Sie noch Ihr leben, kann mich nur folglich auf Dinge stützen, die ich aus Ihren Aussagen herauszulesen glaube.

    Für meine Begriffe verwischen Sie stark die Spären, nehmen der Welt ihr Eigenrecht vor Gott und ziehen überhaupt Gott, Maria usw. als einen Trumph hervor, Ihre Gegenüber hier zu annulieren. Kann so etwas Gottes Absicht sein?

    »Jetzt und in der Stunde unseres Todes, Amen.« ABER »bitte für uns SÜNDER«!!! Hier unten sind wir alle Sünder, keiner ist unfehlbar als Mensch. Es hat für mich den Anschein, Sie entlehnen sich viel der Unfehlbarkeit (darf Sie nicht »kritisieren«), um uns restlichen Armen Sündern zu zeigen, wie der Glaube IHNEN ZU FOLGE sich auf den Gläubigen, sprich Sie, auszuwirken hat.

    Lassen Sie Gott, Christus und Mariä ihr Recht, der Welt nache göttlichem Ermessen ihren Lauf zu lassen. Anders als in eine Welt die in gewissem Maasse eigengesetzlich ist könnten weder Gott noch Christus noch Mariä gar nicht hineinwirken.

    Vor Christus habe mich nicht mit Ihnen auseinandergesetzt, das war eine DIREKTE Auseinandersetzung mit Ihnen, Christus kann gar nicht anders als zuschauen mit der Option, dem einen oder anderen von uns hier ins Herz zu greifen.

    P.S.: »Vor Christus« wurden und werden Menschen nicht nur kritisiert, sondern auch gefoltert und umgebracht. Wenn´s gläubige Menschen waren die Christus verteidigten, waren´s Märtyrer. Bitte machen Sie sich den Glauben nicht so zurecht wie Pippi Langstrumpf die Welt. So etwas ist immer ein höchst sonderbarer Glaube der genau so ins Irrenhaus der Welt gehörty wie der ganz Rest eigentümlicher Ansichten.

  18. @Michel W.
    »Friedrich Nietzsche „Der Antichrist“.
    Vielleicht können sie mir weiterhelfen.
    Hatt Friedrich Nietzsche den »Antichrist« geschrieben bevor er an Syphilis erkrankt und im Irrenhaus gelandet ist? Oder danach?
    Das sind so kleine Mosaiksteinchen die mich interessieren. Aber ist ja auch egal »Gott lebt und Nietzsche ist tod«.
    Per Mariam ad Christum.

  19. @Carlos Wefers Verástegui
    »Für meine Begriffe verwischen Sie stark die Spären, nehmen der Welt ihr Eigenrecht vor Gott und ziehen überhaupt Gott, Maria usw. als einen Trumph hervor,«
    Ja natürlich denn am Ende wird ihr unbeflecktes Herz triumphieren.
    »Es hat für mich den Anschein, Sie entlehnen sich viel der Unfehlbarkeit (darf Sie nicht »kritisieren«), um uns restlichen Armen Sündern zu zeigen, wie der Glaube IHNEN ZU FOLGE sich auf den Gläubigen, sprich Sie, auszuwirken hat.«
    Das Thema ist »Die antichristliche Revolte« und ich verteidige nur unseren Gott hier bei diesem Thema. Wenn sie mit dieser Welt ihren Frieden haben wollen dann ist das ihr Problem nicht meines. Wer diese Welt liebt kennt den Vater nicht.
    «. Bitte machen Sie sich den Glauben nicht so zurecht wie Pippi Langstrumpf die Welt. So etwas ist immer ein höchst sonderbarer Glaube der genau so ins Irrenhaus der Welt gehörty wie der ganz Rest eigentümlicher Ansichten.«
    Sie sind noch nichtmals in der Lage auf eine schwerwiegende aber einfache Frage eine Antwort zu geben. Hier ist sie zum zweitenmal.
    »Würden sie in der Stunde ihres Todes auf die Fürbitte der allerseligsten Jungfrau verzichten wollen?«
    Ja diese Welt ist ein Irrenhaus und mein Glaube ist nicht von dieser Welt im Gegensatz der ihrige.
    Per Mariam ad Christum..

  20. Carlos Wefers Verástegui

    @Shuca

    Sie reden en wenig zu viel um den heissen Brei herum, Geschwätzigkeit ist wahrlich keine christliche Tugend.

    Zu Ihrer neugiergen Frage: in der Stunde meines Todes, ja, sogar im Leben, möchte ich keine Fürbitte mich betreffend missen.

    Sie werfen mir vor, ich lebte die Welt? Ja, das kann ein Vorwurf sein, merkwürdig nur, dass er von Ihnen kommt. Sie können Ihren besonderen, eigentümlichen Glauben an- und lobpreisen wie´s Ihnen gefällt, aber, ob er damit auch Gott gefällt?

    Betreffs Nietzsche: Nietzsche, mal ohne Syphilis, hat für Gott und den Glauben mehr getan als viele sog. Gläubige, ja, auch die Ihres Schlages, mag Nietzsche nun in der Hölle schmoren oder sein Geist ausgelöscht worden sein.

  21. @Carlos Wefers Verástegui
    »Zu Ihrer neugiergen Frage: in der Stunde meines Todes, ja, sogar im Leben, möchte ich keine Fürbitte mich betreffend missen.«
    Das liegt an meiner Neugierde und Geschwätzigkeit das sie diese Frage so klug beantwortet haben.
    Ohne mein Zutun hätten sie das nicht geschafft.
    »Sie werfen mir vor, ich lebte die Welt? Ja, das kann ein Vorwurf sein, merkwürdig nur, dass er von Ihnen kommt. Sie können Ihren besonderen, eigentümlichen Glauben an- und lobpreisen wie´s Ihnen gefällt, aber, ob er damit auch Gott gefällt?«
    Das wird Gott absolut gerecht beantworten. Ein Carlos Wefers Verástegui ist dafür nicht zuständig.
    »Betreffs Nietzsche: Nietzsche, mal ohne Syphilis, hat für Gott und den Glauben mehr getan als viele sog. Gläubige, ja, auch die Ihres Schlages, mag Nietzsche nun in der Hölle schmoren oder sein Geist ausgelöscht worden sein.«
    Also wenn Nietzsche mehr für den Glauben getan hat als Gläubige meines Schlages dann sollten sie sich besser sortieren. Wie können sie diesen großen Gläubigen mit der Hölle und der Auslöschung seines Geistes in Verbindung bringen? Das geht nicht.
    Ich habe zu Nietzsche eine Frage oder besser zwei gestellt und festgestellt das Gott lebt und Nietzsche tot ist. Ich habe ihn nicht verurteilt denn ich weiß nicht was am Ende seines Lebens möglicherweise alles ganz anders war. Sie sollten sich an mir ein Beispiel nehmen denn heißer Brei wird nicht besser durch Vermutungen.

  22. Carlos Wefers Verástegui

    @ Shuca

    Nietzsche ist tot, Gott lebt. Aber: Nietzsches Provokation liegt darin, dass der Gottesmord mit all dem aufräumt, worauf die Menschen sich so viel einbilden. Der Gottesmord zieht unweigerlich den Mord am Menschen nach sich, sowohl metaphysisch als auch physisch. Nietzsche hat es ganz bewusst nicht gleich Stirner gemacht, der verkündete, der Mensch ist tot, weil das für die toten Menschen weniger einsehbar ist als die Provokation die hinter dem »Gott ist tot« steckt, wobei ich denke, die wahre Provokation liegt in dem Vorwurf, dass die Menschen es waren, die Gott getötet haben.

    Ich vermute gar nichts. Ich wage nur nicht zu behaupten, ich wüsste, was Gott mit uns vor hat.

  23. @Carlos Wefers Verástegui
    Dieser letzte Beitrag von ihnen ist hervorragend. Es gibt nichts was ich nicht unterschreiben würde.
    Ich danke ihnen.
    Per Mariam ad Christum.

  24. Einherjer

    Was?
    Nein?
    Doch?
    Oooh…

    Zitat Shuca:
    »Das wird Gott absolut gerecht beantworten.«

    Zitat C. W. Verástegui:
    »Ich vermute gar nichts. Ich wage nur nicht zu behaupten, ich wüsste, was Gott mit uns vor hat.«

    Nun dann studiere man verbackene Dino-Extremitäten des Ersten Versuchs der unfehlbar Grundgütigen Galaxie. Dann würde auch Shucanern dämmern was »Gott« mit allen Lämmern – jenseits von Gut & Böse – allenthalben »absolut gerecht« veranstaltet. Ist’s deshalb vermutbar das millenaristischer Wahn nur Fortsetzung von Kreuzzug oder Jihad ist…? Ein cargokultiges Global-Konzept aufgrund überemotionaler Personifizierung sowie Nihilierung kosmischer Kauslaprozesse? Bedarfs eines »gerechten« galaktischen Übervaters, der trotz allen Glückes – Kraft bloser Existenz – die eigne Brut schlägt? So soll sich gerad deshalb im schlichten Gemüt der Ruf nach starker Hand ewiglich hinfortpflanzen. Warum gleich nochmal hängt einer am Hohen Kreuze vor den Gestirnen? Ein blasphemisches Stockholm Syndrom = Jerusalem Syndrom? Warum ist dieser unsäglich galaktische Glücksprozess nicht himmelschreined ko(s)misch für all jene, die dieses Feld seit Tausend Jahren obskur beackern und okkult vorantragen? Ist’s gar ein Geschäftsfeld, daß schon Luther – aus den eignen Reihen der ver-rückten Okkultisten entsprossen wie Nietzsche – anprangerte? Steckt der Kopf nun noch tiefer in der Wüste, nachdem er kurz hoch schaute? Wächst doch die Wüste in Welt und Hirn stetig laut Nietzsche….

  25. @Einherjer
    »Was?
    Nein?
    Doch?
    Oooh…«
    Das dürfte doch alles kein Problem für sie sein. Ich denke sie wollen uns mit ihren faszinierenden Beitrag sagen das Nietzsche lebt und Gott tot ist.
    »Dino-Extremitäten, millenaristischer Wahn, Kreuzzug, Jihad, eigene Brut, blasphemische Stockholm Syndrom, galaktischer Glücksprozess, Jerusalem Syndrom, Tausend Jahren obskur, okkult und beackert.«
    Ist das nicht ein bißchen übertrieben um der Welt mitzuteilen das man diesen Gott hasst?
    « Steckt der Kopf nun noch tiefer in der Wüste, nachdem er kurz hoch schaute? Wächst doch die Wüste in Welt und Hirn stetig laut Nietzsche….«
    Das ist eine Beleidigung Satans denn diese Welt ist sein Wohnzimmer.
    »Shucanern«. Es gibt keine Shucaner, ich bin ein Unikat. Merken sie sich das.
    Per Mariam ad Christum.

  26. Einherjer

    Verehrtester Shuca,

    Realisten hassen nicht, sondern Gläubige. Beweis ist der Zustand des tagtäglichen Geschäftsfeldes göttlich globaler Heilsversprechung.
    Gleichsam wie Klimaschuld die Postmoderne des gestrigen Ablass ist.
    Heute durch Corona, gestern durch Sars, morgen durch den Satan persönlich…. Denn nur dies(e) macht(en) Klima und Krankheit!
    Für Realisten wie Giordano Bruno war die Natur zugleich der Sterne Kirche. Verstehen Sie dies heute? Damals verstand es keiner, darum ward er höllisch verbrannt(!) von den Unbewußten.
    Aus einem hell brennenden Stern ward ihr höllischer »Satan« und aus der Galaxie ward schlichter Weise »Gott«. Am Kreuze hängt der, der sich nicht bewegen soll…!
    Ihr Satan IST die Sonne, welche Normannen in Hel, Ptolemäer in Harachte, Hellenen in Helena, Christen in Anna am westlichen Ende des Kirchenschiffes anbeten. Androgyn: Helios, Aton, Antonius….
    Wer also betet hier seit tausend Jahren WAS an ohne davon zu wissen?
    Es ist der Glaube!
    W.z.B.w.

  27. Verehrtester Einherjer,
    »Realisten hassen nicht, sondern Gläubige.«
    Also sie sind also ein Realist der aus einem hell brennenden Stern Satan erkannt hat und die Galaxie hat sich ganz schlicht und einfach zu Gott entwickelt.
    »Am Kreuze hängt der, der sich nicht bewegen soll…«
    Das könnte euch so passen aber er ist am dritten Tage wiederauferstanden und hat sich so bewegt das 2000 Jahre nicht gereicht haben um ihn zu töten.
    »Ihr Satan IST die Sonne,«
    Wenn es nicht mehr ist mache ich mir überhaupt keine Sorgen denn dieser Satan hat keinen Verstand und weiß nicht was gut und böse ist.
    »Wer also betet hier seit tausend Jahren WAS an ohne davon zu wissen?«
    Was sind schon tausend Jahre gegenüber der Ewigkeit. Nichts!
    Für den Gott an dem ich glaube sind tausend Jahre nur eine durchwachte Nacht.
    »Für Realisten wie Giordano Bruno war die Natur zugleich der Sterne Kirche. Verstehen Sie dies heute? Damals verstand es keiner, darum ward er höllisch verbrannt(!) von den Unbewußten.«
    Und ich dachte immer das dieser Bruno den dreifaltigen Gott mit dem Geschlechtsteil eines Ochsen verglichen hat und deswegen verbrannt worden ist. Ich denke der brennt heute noch bis in alle Ewigkeit.
    « Wer also betet hier seit tausend Jahren WAS an ohne davon zu wissen?«
    Ich weiß mehr als sie sich vorstellen können aber ich kann es nicht schreiben sonst verbrennt mich noch die satanische Sonne.
    Per Mariam ad Christum.

  28. Gottes Tod und der spekulative Realismus

    Der amerikanische SF-Autor Philip K. Dick (1928-1982) beschrieb in seiner mehrbändigen Exegese, wie er auf seiner lebenslangen Suche nach der Spur Gottes am Ende – wie Robinson Crusoe am Strand – nur auf seine eigene gestoßen ist: Gott denken ist eine leere Endlosschleife, wenn die Seele des Alls tot ist. Oder, wie es der in den USA lebende iranische Schriftsteller und Philosoph (Speculative realism) Reza Negarestani als radikalnihilistisches Phantasma ausmalte: Die toten, leeren Augenhöhlen der Natur starren sich unaufhörlich selbst an… Ein weites schwarzes Feld der Reflexion! Leseempfehlung: Armen Avanessian, Björn Quiring (Hrsg.) „Abyssus Intellectualis“ Merve, Berlin 2013

    Zum komplexen Thema, wie indogermanisches Denken in der Geschichte des Abendlandes auf das Christentum reagierte, und was die wesentlichen Unterschiede und Bezugspunkte (Ewigkeit, Unsterblichkeit der Seele und Wiederauferstehung usw.) zwischen beiden ausmachte, hat vor über einem halben Jahrhundert u. a. der Deutsche Heinrich Ackermann (H.F.K.G.) ein zweibändiges Grundlagenwerk publiziert:

    „Jesus – Seine Botschaft und deren Aufnahme im Abendland“ Pähl 1967 und „Entstellung und Klärung der Botschaft Jesu“ Pähl 1961 (das Gesamtwerk lag als Manuskript bereits 1952 vor).

    Vielleicht an der einen oder anderen Stelle mittlerweile veraltet, was den Wissensstand der einschlägigen Forschung betrifft, aber immer noch lesenswert und aufschlussreich.

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