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Dresden: Spitzenpolitiker auf Antifa-Seite und einiges mehr

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

9 Kommentare zu “Dresden: Spitzenpolitiker auf Antifa-Seite und einiges mehr

  1. Fakt ist, daß die Krawalltouristen der Antifa den gestrigen Tag ebenso instrumentalisiert haben wie die rechtsextremen Vollidioten auf der anderen Seite. Insofern lehne ich die einseitige, irreführende Hofberichterstattung der Blauen Narzisse entschieden ab. Wer ein wenig Verstand hat, läßt sich eine Veranstaltung der NPD/DVU-Vorfeldorganisation JLO nicht als »Trauermarsch« verkaufen. Und dem Rest ist wohl eh nicht mehr zu helfen. (Und jetzt bin ich mal gespannt, wie lange es dauert, bis dieser Beitrag gelöscht wird bzw. ich als »Sozialdemokrat« beschimpft werde.)

  2. Menschen sind also offenbar von vorneherein zum Trauern unfähig, nur weil sie der NPD resp. DVU angehören? Interessantes Weltbild…

  3. Ich habe nicht behauptet, daß NPD- und DVU-Aktivisten unfähig zu echter Trauer seien. Ich habe nur darauf hingewiesen, daß es sich bei der JLO-Demonstration in Dresden NICHT um eine Trauerveranstaltung gehandelt hat. Selbst Thorsten Hinz läßt in der aktuellen JF ja kein gutes Haar an den »Trauermarschierern« und weist darauf hin, daß es den »Trauernden« um politische Provokation statt um Bekundung von Trauer gehe.

    Im übrigen spreche ich aber NPD- und DVU-Aktivisten die Fähigkeit zu echter Trauer ausdrücklich ab. Denn zu echter Trauer würde es gehören, aus Respekt auf die Opfer der »anderen Seite« nicht ständig den Holocaust zu leugnen. Man kann nicht aufrecht um die eigenen Opfer trauern, während man die Verbrechen, die von dem eigenen Land ausgegangen sind, leugnet!

  4. Wahr-Sager

    @Beppo:

    Warum handelt es sich bei der JLO um Rechtsextremisten? Was macht sie dazu?
    Was hat echte Trauer damit zu tun, den Holocaust zu »leugnen«? Außerdem weißt du doch gar nicht, in welcher Weise jene »Holocoaustleugner« den »Holocaust« »leugnen«, oder?

  5. »Warum handelt es sich bei der JLO um Rechtsextremisten? Was macht sie dazu?«

    Mal wieder diese gespielte Unwissenheit, wie ich sie aus »rechten« Kreisen kenne!!! Mehrere Verfassungsschutzämter bezeichnen die Organisation als »in Teilen rechtsextremistisch« bzw. als Vorfeld-Organisation der NPD. Deshalb hat sich die Landsmannschaft Ostpreußen, deren Mitglied ich bin, auch vor einigen Jahren von ihr getrennt.

  6. Wahr-Sager

    Och, du kennst »rechte Kreise«? Meinst du Gruppierungen mit Hakenkreuzfahnen? Oder wovon faselst du?
    Das war ja klar, dass deinereiner mit dem Verfassungsschutz kommt. Aber wie seriös ist dieser?
    Es gab vor Jahren mal einen interessanten WELT-Artikel mit dem Titel »Wer kontrolliert in NRW die Kontrolleure?«. Der ist mittels Google noch leicht zu finden.
    Außerdem wurde die Zeitschrift »Junge Freiheit« früher auch vom Verfassungsschutz des Rechtsextremismus bezichtigt.
    Und weil es in der JLO den einen oder anderen Rechtsextremisten geben *könnte*, sind das nun alles Rechtsextremisten, oder wie? Glaubst du ernsthaft, in linken Gruppierungen befinden sich keine Linksextremisten bzw. würden diese nicht geduldet?

  7. »Denn zu echter Trauer würde es gehören, aus Respekt auf die Opfer der “anderen Seite” nicht ständig den Holocaust zu leugnen.« Wenn ich sowas schon lese. Muss man denn bei jedem Gedenken an deutsche Opfer automatisch an die Juden denken? Diese ganze Holocaustverehrung – anders kann man das ja nicht mehr nennen – macht mich langsam krank.

  8. Schwarze Fahne

    Ein Trauermarsch ist ein legitimes und auch geeignetes Mittel, Trauer auszudrücken. Dass der Marsch seit Jahren eine Provokation darstellt, liegt auf der Hand – wo immer Rechte, egal ob gemäßigt oder radikal in der Öffentlichkeit auftreten, fühlt sich das politisch korrekte Deutschland provoziert. In diesem Fall hauptsächlich aus dem Grund, dass der Holocaust für das Gedenken der Dresden Opfer keine Rolle spielen sollte – hierin liegt ja der Unterschied, nämlich von deutschen Opfern zu sprechen ohne einen Zusammenhang mit Ausschwitz herzustellen.
    Die Alternative ist, auf öffentliche Veranstaltungen zu verzichten und brav im Hinterzimmer zu bleiben. Ob das dem Anliegen gerecht wird halte ich für zweifelhaft.

  9. Schlimme Kommentare hier. An Jan, 14.2.22010, 21:08 Uhr:
    Zitat:
    »Muss man denn bei jedem Gedenken an deutsche Opfer automatisch an die Juden denken?«

    Nein, muss man nicht, aber dies hat Beppo überhaupt nicht gesagt. Er hat lediglich eingefordert, den Holocaust nicht zu leugnen. Der sog. ,,Verfassungsschutz« ist nun in der Tat beileibe keine objektive Quelle, aber dass die JLO aus dem ekligen braunen Rechtsextremisten-Dunstkreis kommt, ist überhaupt nicht zu verleugnen. Dass der sog. ,,Trauermarsch« der JLO eine eklige Instrmentalisierung der Geschichte darstellte, ist ebenfalls eindeutig. Auf einer solchen Veranstaltung ,,Frei, sozial und national« zu rufen oder ,,Ruhm und Ehre der Waffen-SS« und Freiheit für Horst Wessel zu fordern, ist kein Gedenken, sondern eklig. Herr Lichtmesz hat die Sache gut zusammengefasst:
    http://www.sezession.de/12148/ich-war-dabei-ii.html

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