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Eine Anzeige, die alles über DIE FREIHEIT sagt

Manchmal sollte man sich die Anzeigen in diesem Weblog genauer anschauen. Dieses Prachtexemplar da links habe ich eben gefunden und es faßt schön die Gründe des Scheiterns der FREIHEIT zusammen: Wie kann man sich nur als Protestpartei das originelle Ziel, gegen Rechts- und Linksextremismus zu sein, auf die Fahnen schreiben? Die »0-Toleranz für Kriminelle« hat Stadtkewitz aus alten CDU-Zeiten übernommen und trotzdem steht er mit seiner Partei auf Liste 18, die signalisiert, daß die Partei insgeheim das Erbe Adolf Hitlers antreten möchte.

Bezeichnend ist auch, daß es DIE FREIHEIT seit zehn Tagen nicht geschafft hat, die kostenpflichtigen Google-Anzeigen abzustellen. Vielleicht steckt ja Taktik dahinter, denn so sehen die edlen Spender wenigstens, wie ihr Geld verbraten wird: für Wahlwerbung nach der Wahlniederlage.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

9 Kommentare zu “Eine Anzeige, die alles über DIE FREIHEIT sagt

  1. Nörgelbürger

    Was ist so verwerflich daran, sich gegen Extremismus zu sperren? Die FREIHEIT ist weder auf dem rechten, noch auf dem linken Auge blind.
    Auch der Vorwurf bzgl. der Google-Anzeigen wirkt arg konstruiert, scheint es dem Autor doch nicht bekannt zu sein, dass diese Anzeigen (AdWords) eine Mindestlaufzeit von 6 Monaten haben.
    Der Artikel wirkt auf mich wie ein beleidigtes Dahinjammern eines enttäuschten PRO-Symphatisanten.

  2. Nils Wegner

    Der Kommentar über mir wirkt auf mich wie eine überflüssige Einlassung eines Gelegenheitslesers mit kaputtem Ironiedetektor und leichter Schwierigkeit bei Lehnworten aus dem Altgriechischen.

  3. Nörgelbürger

    Lieber Herr Wegner,

    es war mir bis dato unbekannt, dass nur regelmäßige Leser hier ihre Meinung kundtun dürfen. Bitte entschuldigen Sie.
    Sie zeigen aber brillant ihre Argumentationslosigkeit, indem Sie auf Rechtschreibfehlern herumhacken. Vielleicht konzentrieren Sie sich in Zukunft auf das Schreiben von JF-Artikeln, dafür haben Sie ja für gewöhnlich auch mehr Zeit.

  4. Felix Menzel

    es sind gestern abend kommentare verloren gegangen, weil wir eine technische überarbeitung durchgeführt haben.

  5. Er steht auf Liste 18 und möchte deshalb das Erbe Adolf Hitlers antreten???
    Hä??
    Wie konstruiert darf ein Vorwurf sein, wie verquer der Gedankengang, wie absurd seine Herleitung?
    Das alte deutsche Problem: »Nazi, Nazi!!!« schreien bei jedem Pubs.

  6. Zu den betroffenen Freiheits-Aposteln: Herrlich, mehr davon. 🙂

  7. Es hat nichts mit »Verwerflichkeit« zu tun, sondern mit Abgedroschenheit, die keinen Hund hinterm Ofen hervorlocken wird…

  8. Nörgelbürger, ist doch eine interessante Episode. Ich kann Deine Nörgelei nicht verstehen, finde die Sache sowohl informativ (ich kannte die Anzeige gar nicht) als auch humoristisch (Liste 18 usw).

  9. Andre Goertz

    Für »Die Freiheit« sind doch alle schon Rechtsextremisten, wenn sie sich früher bei DVU, NPD, REP oder anderen Organisationen engagiert haben. Und das sind fast alle, die bereits in den 80er und 90ern rechts der CDU aktiv waren – zu einem Zeitpunkt, als die Mitglieder der Freiheit noch begeisterte CDUler waren. Und wer heute nicht rechts sein will, der braucht rechts der CDU auch keine Partei aufzumachen.

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