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Einwanderungskritik: Vorbild Kanada?

einwanderungspolitik kanadaEgoismus lautet stets der Vorwurf, wenn irgend jemand in Deutschland Einwanderungskritik äußert. „Ihr denkt doch nur an euch, wollt allein unter Euresgleichen bleiben, seid nicht großzügig und habt Angst vor den Fremden, die ihr gar nicht kennt.“ Dann folgt die Belehrung, daß unser Land Einwanderung brauche, um dem demographischen Niedergang entgegenzuwirken und die Sozialsysteme aufrechtzuerhalten.

Absurderweise rufen also die Einwanderungsbefürworter jetzt auf einmal: „Wir müssen Ausländer anwerben, damit eure Rente sicher ist.“ Bleiben sie damit nicht dem egoistischen Denken, das sie doch eigentlich mit ihrem Multikulturalismus bekämpfen wollen, verhaftet? Oder noch deutlicher auf den Punkt gebracht: Ist es nicht menschenverachtend, Ausländer als weltweit frei verfügbares „Humankapital“ zu betrachten, das uns einen Mehrwert bescheren soll?

Die derzeit geführte Debatte um ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild zeigt, wie weitverbreitet dieses Denken ist. Sowohl Vertreter der etablierten Parteien als auch einwanderungskritische Parteien wie die AfD und Protestbündnisse wie die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) betonen immer wieder, daß sie sich Gesetze wie in Kanada wünschen.

Hier geht es zum ganzen Artikel auf dem Blog Einwanderungskritik.de

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

6 Kommentare zu “Einwanderungskritik: Vorbild Kanada?

  1. Ich kann nur DRINGEND vor dem unter Dummkonservativen präferierten “kanadischen Modell” warnen.

    Der Völkermord durch Masseneinwanderung an den europäischen Völkern findet primär nicht durch “Einwanderung” statt, sondern durch EU-Regelungen, Asyl – hier gerne auch das “rosa Ticket” und Familennachzug.

    Ein “Einwanderungsgesetz”, dass viele Hans-Olaf-Fans so toll finden, würde hieran NICHTS ändern, sondern ZUSÄTZLICH weitere Menschen hereinschleusen.

  2. Dziadowa K?oda

    @ Carl Sand
    Ho ho ho, »Völkermord durch Masseneinwanderung«; wie viele Kinder hast Du denn so?

  3. Kanada ist doch schon vorbei. Berichtet doch mal von der neuen Republik Kanata. http://itccs-deutsch.blogspot.de/ Hier liegt die Zukunft der weißen Rasse!

  4. Oooch, Du kleiner süßer Troll!
    Komm, hier hast Du Leckerli.
    Und jetzt husch – husch wieder unter Deine Brücke.

  5. Sogenannter Flüchtling

    https://mopo24.de/#!nachrichten/dresden-hbf-drogen-dealer-razzia-6255

    Buntes Treiben der »Flüchtlinge« geht weiter! »Die Willkommenskultur« trägt ihre Früchte. Das deutsche Blödvolk wird aber mit »Gegen Rääächtssss«-Konzerten und Aufmärschen der »Anständigen« von den wahren Problemen unseres Landes abgelenkt. Und diese Probleme werden importiert!!!! Mehr Fachkräfte braucht das Land!!!

  6. Ich wuensche mir keine Einwanderungspolitik wie in Kanada. Ich bin einer Meinung mit ›Carl Sand‹, der erkennt, dass die Afd (Lucke, Henkel) und andere nur zusaetzlich Masseneinwanderung schaffen, statt Einwanderung zu stoppen.

    Die von so genannten »Linken« propagierte Masseneinwanderung verstehe ich nicht. Was soll an der Zukunft so schoen sein, wenn es nur noch ›Schleimkanacken‹ gibt:
    http://beta.southpark.de/guide/charaktere/character_222/
    »Schleimkanacken
    Diese Zukunftsmenschen aus dem Jahr 3045 reisen in der Zeit zurueck, um Arbeit zu finden. Sie sind hellbraun und reden einen Mix aus Englisch, Chinesisch, Tuerkisch und natuerlich allen Weltsprachen, was sich in etwa so anhoert: Grawask awkawk kawwkwak…«

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