Alter Blog

Etablierte Presse schreibt von Blaue Narzisse ab

Vor einiger Zeit ging in unserer Redaktion von Freunden aus Erlangen der Hinweis ein, wir sollten uns doch mal den Sohnemann von Bayerns Innenminister genau ansehen. Gesagt – getan!

Heute, wenige Tage nach unserem Artikel, enthüllte dann die Abendzeitung genau das, was wir zuerst und deutlich ausführlicher beschrieben hatten. Die Süddeutsche Zeitung arbeitete danach genauso ungenau und berichtete, die Abendzeitung habe den Fall aufgedeckt. Doch auch andere können abschreiben und verschweigen die Ursprungsquelle: z.B. ntv, die BZ, die Mopo und einige andere.

Verwandte Themen

Kollegah und Farid Bang: Weder Opfer noch Täter Seit der Echo-Verleihung sind sie in aller Munde: Die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang. Doch wieso eigentlich? Ihnen wurde der Echo in der K...
Die Enteignung auf dem Bildschirm Warum Videospielkultur wichtig ist. Und warum sie bedroht ist. Als 2014 in Amerika „Gamergate“ ins Rollen kam, hagelte es von Seiten altgedienter...
Warhammer 40.000 Das 41. Jahrtausend ist hart, grausam, völlig überdreht und gegen alles, was man euch in der Schule beigebracht hat. Was fasziniert immer mehr Kinder ...

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

6 Kommentare zu “Etablierte Presse schreibt von Blaue Narzisse ab

  1. Kann man keine Richtigstellung verlangen?

  2. Wieso Richtigstellung?

    Sinnvoller wäre es, den Presseorganen ein schöne Rechnung für Missachtung der Verwertungsrechte zu präsentieren. Da ist was für unseren Verein zu holen.

  3. Schreibt einfach fleissig Kommentare mit Bezug zur »BN« bei der AZ. Ab und zu lassen Sie auch einen Verweis stehen.

  4. Mein Kommentar in der AZ vor etwa zwei Stunden, mit Erwähung, dass bei BN geklaut wurde und wenigstens mal ein Hinweis auf die wirkliche Quelle angebracht wäre, wurde rigoros gelöscht.

  5. Enkel von HJ-Wolf

    Druide:

    Ich glaube, wegen Missbrauch der Verwertungsrechte können wir sie nicht verklagen. Sie haben ja nicht im O-Ton von uns abgeschrieben, sondern sind lediglich über uns auf die Fakten gestoßen. Das Dumme dabei ist auch, dass sie jederzeit behaupten können, selbst recherchiert zu haben. Wie wollen wir juristisch das Gegenteil beweisen, selbst wenn die Abschreiberei rein von den Veröffentlichungsdaten her offensichtlich ist?

  6. Ist richtig, aber einfach so mal Rechnungen zu versenden, wäre auch witzig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo