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EU will Gender Mainstreaming für Balkan-Staaten

Das ganze Europa muß es sein. Folglich bemüht sich die EU auch um die Balkan-Staaten und will ihnen eine Aufnahme ermöglichen. Kroatien wird das erste Land sein. Es tritt der EU am 1. Juli 2013 bei. Seltsam ist hingegen, mit welchen Forderungen die EU an die südosteuropäischen Staaten herantritt.

Frauenhandel, Zwangsprostitution und häusliche Gewalt sind auf dem Balkan ein Problem. Die EU hätte es nun dabei bewenden lassen können, auf diese Mißstände energisch hinzuweisen. Das EU-Parlament in Straßburg geht aber noch einen gehörigen Schritt weiter und fordert die Umsetzung der Ideologie des Gender Mainstreaming.

In Beamtensprache hört sich das dann wie folgt an. Die EU fordert »Sensibilisierungskampagnen« (also staatliche Propaganda) zur »Bekämpfung von Stereotypen, Diskriminierung (aufgrund von Geschlecht, Kultur und Religion) und häuslicher Gewalt«. Die Finanzierung von Anti-Rassismusprojekten im Auftrag der EU ist damit auch schon mal vorsorglich sichergestellt. Auch »diskriminierende Gebräuche und Klischees« sind Straßburg ein Dorn im Auge. Am besten dürfte es sicher sein, die gesamte Kultur aufzugeben, damit die EU-Fördermittel problemlos nach Kroatien, Serbien, Mazedonien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo und Montenegro fließen.

Die Tagespost berichtet weiter über den sanften Druck der EU:

Ein großes Anliegen ist dem Europäischen Parlament die Steigerung der Erwerbstätigenquote bei Frauen. So kritisiert die Entschließung, »dass Frauen nach wie vor sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch in politischen Entscheidungsprozessen unterrepräsentiert sind« und begrüßt »Geschlechterquoten«. Die Balkanländer sollen staatliche wie unabhängige Einrichtungen, die für die »Gleichstellung der Geschlechter und insbesondere Gender-Mainstreaming-Maßnahmen« zuständig sind, finanziell und personell besser ausstattet, heißt es in dem Text.

Ein weiterer Punkt: Frauen müßten flächendeckend Zugang zu Verhütungsmitteln und »zu den Diensten der sexuellen und reproduktiven Gesundheit« haben. Das ist der EU-übliche Text für die Forderung nach einfachen, legalen Möglichkeiten zur Abtreibung.

Warum ein supranationales Gebilde in die Intimsphäre der Menschen eingreifen muß, bleibt das Geheimnis der Bürokraten in Brüssel und Straßburg. Anstatt den Tod der Völker in Europa zu beschleunigen, sollen sie dann doch lieber weiter über Verbote von Olivenöl-Kännchen debattieren. Der Schaden solcher unsinnigen Verbote ist vergleichsweise gering.

Das Motiv »Ganz normal heterosexuell« gibt es hier als Postkarte und kann nach Brüssel und Straßburg geschickt werden.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

1 Kommentar zu “EU will Gender Mainstreaming für Balkan-Staaten

  1. Einfach AFD wählen. AFD heißt die neue Partei !Bitte wählen gehen!!!

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