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Französische Lehrerin: Wegen Holocaust-«Gehirnwäsche« vom Dienst suspendiert

Mehrere Jahre stand das Dritte Reich in all seinen Facetten bei mir im Deutsch-, Geschichts- und Gemeinschaftskundeunterricht im Mittelpunkt. Wir mußten das Tagebuch der Anne Frank, Die Welle und vieles andere lesen und bekamen Projekttage zu Auschwitz verordnet, die von örtlichen Linksextremisten abgehalten wurden. Viel Wirkung zeigte diese regelrechte Gehirnwäsche jedoch nicht. Als wir in der elften Klasse einen Pflichtbesuch im KZ Buchenwald absolvierten, war ich sogar leicht erschüttert, wie gleichgültig meine Klassenkameraden alles zur Kenntnis nahmen.

In Frankreich ticken die Uhren etwas anders. Die jüdische Geschichtslehrerin Catherine Pederzoli wurde unlängst vom Dienst suspendiert, weil sie im Unterricht zu viel über den Holocaust lehrte. Die Schulaufsichtsbehörde zog die 58-jährige aus Nancy daraufhin aus dem Verkehr und wirft ihr »Gehirnwäsche« sowie einen Verstoß gegen den Grundsatz der Trennung von Kirche und Staat vor. Die WELT berichtet weiterhin über den Anlaß der Suspendierung:

Die Lehrerin Catherine Pederzoli war unlängst für vier Monate aus dem Schuldienst genommen worden, nachdem es Ärger um eine ihrer Klassenfahrten gegeben hatte. Die Pädagogin hatte an einer staatlichen Schule regelmäßig Fahrten zu früheren NS-Konzentrationslagern in Polen und Tschechien organisiert und ihren Schülern unter anderem Auschwitz-Birkenau gezeigt. (…)

Die Lehrerin habe soviel Zeit auf die Vorbereitung der Reisen verwendet, dass andere Inhalte vermutlich zu kurz kämen, kritisierten die Inspekteure.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

1 Kommentar zu “Französische Lehrerin: Wegen Holocaust-«Gehirnwäsche« vom Dienst suspendiert

  1. Nils Wegner

    Tjaja, bizarre Blüten…

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