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Frei.Wild gegen Rassismus

Frei.WILD rechts? Aktion gegen RassismusDie Diffamierung der Band FREI.WILD hat Wirkung gezeigt. Bei ihrem Konzert gestern in Dortmund hat die Band (oder deren Management?) eine Anti-Rassismus-Aktion initiiert und alle Fans aufgefordert, »Flagge gegen Rassismus und Extremismus« zu zeigen.

Im Tour-Blog heißt es:

Und geil, wie ihr uns in diesen schwierigen Tagen unterstützt habt. 1000 Dank für das riesige „Gemeinsam gegen Rassismus“-Plakat. Und 1000 Dank für die „Nazis Raus“-Rufe. Langsam sollte es auch der letzte Vollidiot kapiert haben, dass Frei.Wild keine rechten Schwachmaten dulden.

Unter dem Menü-Punkt »Politik auf Tour« findet man zudem dieses lächerliche Statement:

Um es nochmals deutlich zu machen : POLITIK HAT AUF FREI.WILD KONZERTEN NICHTS ZU SUCHEN !

Jeder egal ob Links oder Rechts , der meint Politisch in Erscheinung treten zu müssen , muss das Konzert sofort verlassen.

Fans können sich jederzeit bei unserer Secu oder Merchern melden , falls sie auffällige Personen wahrnehmen . Denn leider haben wir nicht überall unsere Augen .

Gemeinsam gegen den Abschaum !

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32 Kommentare zu “Frei.Wild gegen Rassismus

  1. Sebastian Runge

    Wo is das Problem bitte??? Die Jungs kommen aus Südtirol und nicht aus Deutschland. Wenn sie über Heimat singen dann sicher nicht über die Deutsche. Wollt oder könnt ihr es nicht verstehe??? Lasst es sein eine Deutschrock-Band für eure Linke Berichterstattung in den dreck zu ziehen. Irgendwann muss es doch auch mal bei euch ankommen.

  2. Lieber Sebastian,

    bitte etwas genauer lesen: Wir sind definitiv nicht links.

  3. Thomas B. aus M.

    wir waren gestern auf dem dortmunder konzert. bis auf ein paar schiefe töne empfand ich den auftritt als sehr gelungen und stelle fest, freiwild ist eine durchwegs gute live band. wir waren in den oberen rängen und konnten uns einen direkten überblick verschaffen. ganz klar konnte man einige glatzen im publikum erkennen. so wie die band aber gegen extremismus gepredigt hat werden spätestens nach erscheinen des nächsten albums und einer neuen frisur für den bandleader der darauffolgenden tour selbst die letzten rübennasen von den konzerten fernbleiben. albern provozierendes gelaber von gonzo gegen die hosen und ärzte empfand ich als pubertär aber da können sich die berliner und düsseldorfer vorzeigepunks selber danken. gonzo als vorband war überrschend gut. seine eigenen songs klangen ein wenig nach westernhagen ala metal/hardrock (klasse). habe echt befürchtet der verhaut seine gelegenheit wie der alte onkelzfrontmann. von spitfire haben wir nur zwei lieder wahrnehmen können da der einlass zu spät begonnen hat. schön wäre eine veranstaltung rock gegen extremismus und rassismus: hosen, aerzte, frei.wild, hämatom, eisbrecher, rammstein, bap, höhner, meinetwegen auch brings, scorpions, tankard, onkel tom angelripper etc……..die dann beim letzten stück alle zusammen ein gemeinsam einstudiertes projekt zum besten darbringen. ……träumen darf man ja wohl noch!

  4. Jörgi könnte eigentlich wieder Störkraft reaktivieren und auch auf diesem öden, ausgelutschten Onkelz Pfad noch ein paar Taler machen? Für diesen postpubertären Rebellenrock gibt es offenbar immer genug Konsumenten.

  5. Thomas B. aus M.

    störkraft hat nix mit musik zu tun, ist absolut geschmacklos, gewaltverherrlichend und primitiv und ist verboten….zum glück!

  6. Aha sie kommen aus Südtirol – RICHTIG !!!
    Sie singen über ihre »Heimat« ?? RICHTIG !!!
    Wieso fordern sie die »Eingliederung« Südtirols nach Österreich ? Ist das nicht politisch ????? Ich verweise hiermit auf die FREIWILD Aufkleber »Südtirol ist nicht Italien – ein Aufkleber mit österreichischer Nationalflagge und Frakturschrift«
    Aber WIESO singen sie z.b. einen Song für die DEUTSCHE Fußballnationalmannschaft ????
    Ist das nicht etwas widersprüchlich ?

  7. Wie Bomben auf euch nieder !!!

    Was soll man dazu noch sagen? Die ganze Hetzerei gegen eine aufstrebende Deutschrockband dieser Tage, kommt einem doch seltsam bekannt vor. Es ist fast so, als hätte eine bereits verstaubte Maschinerie wieder begonnen zu laufen. Die Zahnräder der Hetze greifen mal wieder nahtlos ineinander. Gründer dieser Firma, in der mehrere solcher Maschinen 24-Stunden lang betrügerische Leistung erzielen, sind die Toten Hosen und die Ärzte. Sie dulden keine Konkurrenz und ziehen im Hintergrund die Fäden, um diese junge, geile & wilde Deutschrockband unmöglich zu machen. Oder ist es Zufall, dass die Toten Hosen gerade dieser Tage so viele Lieder in die Charts bringen???? Sie versuchen krampfhaft, Frei.Wild daran zu hindern, die Nummer 1 Deutschrockband zu werden. DOCH WIR GEHEN WIE BOMBEN AUF EUCH NIEDER IHR SCHWUCHTELN !!!!! SCHEISS TOTE HOSEN, SCHEISS ÄRZTE…. SCHEISS FASCHISTENPACK !!!! FREI.WILD FÜR IMMER !!!! WIR ZIEHEN MIT DEN GÖTTERN !!!

  8. Karl Arsch

    wenn ich dat schon wieder lese:
    »ganz klar konnte man einige glatzen im publikum erkennen. so wie die band aber gegen extremismus gepredigt hat werden spätestens nach erscheinen des nächsten albums und einer neuen frisur für den bandleader der darauffolgenden tour selbst die letzten rübennasen von den konzerten fernbleiben.«
    glatze=nazi

    mannomann…mach deine hausaufgaben bevor du so nen müll postest!

  9. Nils Wegner

    Zu lustig, diese »Shitstorm«-Versuche hier. 😀

  10. Alan Harper

    Hahaha. Gestern noch Nazis auf Konzerten willkommen geheißen, heute aber dagegen rudern. Das habe ich gerne. Rückgradlose Heuchler!

    Frei.Wild waren rechts, sind rechts und werden es wohl auch immer bleiben. Niemand behauptet sie seien rechtsradikal. NIEMAND! Aber ihre rechte Haltung ist in ihren Texten ja deutlich zu lesen. Böse ist natürlich, wer sie Nazis schimpft… das ist tatsächlich eine Spur zu extrem.

    Was unterm Schnitt bleibt, ist eine ziemlich miese Prollrockband mit unterirdisch schlechten Texten, die das bildungsresistente, als auch das rechte Klientel wunderbar bedient.

    Frei.Wild gegen Rechts ist im Endeffekt nichts anderes, als würde Charlie Sheen zu eine »Keine Macht den Drogen« Kampagne starten!

  11. Yoltawan Barodscheff

    Indem man sich von einem der linken Kampfbegriffe distanziert hat man sich schon wieder unterworfen.
    Schade

  12. Wie Bomben auf euch nieder !!!

    WIR GEHEN EINFACH NUR WIE BOMBEN AUF EUCH NIEDER !!!!
    (mehr nicht, versprochen^^)

  13. MajebornerJong

    Ich war selber gestern Abend auf dem Konzert und wenn ich dann solche Posts lese kommen mir echt die Tränen!
    Wie undifferenziert und mainstream-mäßig muss man denken, um so etwas zu veröffentlichen?!
    1. Nur weil ein Mann eine Glatze hat heißt das doch nicht, dass er automatisch rechtsgerichtet ist! Schonmal was von O!-Skins und linken Skins gehört? Außerdem gibt es auch Leute denen das halt steht und die damit keine politische Richtung verbinden.
    2. Was soll eigentlich so verkehrt daran sein, stolz auf sein Land zu sein? Sei es Deutschland, Österreich, Frankreich oder sonst was, so lang man trotzdem andere Nationen schätzt und achtet! Zudem ist es durchaus keine rechte Position, dafür zu plädieren Südtirol souverän werden zu lassen, denn dieses Thema wird seit über 60 Jahren europaweit debattiert und sogar von der UN überwacht. Die Südtiroler wurden schließlich nach der Annektion durch Italien starken Repressionen ausgesetzt in Bezug auf ihre Kultur, ihre Sprache (die ja schließlich Deutsch ist), etc.
    3. Spätestens durch den Song »Das Land der Vollidioten« sollte doch eigentlich allen klar sein, dass Frei.Wild sich eindeutig nicht im rechten Spektrum befindet…

    Aber nein, man muss ja immer alles glauben und hinnehmen, was ein Farin Urlaub, ein Campino oder sonst wer so propagiert!!! Denen geht es doch mittlerweile nur noch um Geld und den Vorrang in der Deutschrockszene!
    Und ein bisschen Provokation gehört ja schließlich auch dazu, sonst wärs ja langweilig;)

  14. Thomas B. aus M.

    @karlarsch:

    für mich sind typische glatzen (rechtsradikale) die in bomberjacken mit ner kaiserflage aufm arm und springerstiefel rumrennen, grimmig in der öffentlich dreinschauen aber dennoch annonym bei der ganzen sache sein wollen. es gibt natürlich auch hellere köpfe mit anderem erscheinungsbild.

    habe selber ne beinahe glatze was aber eher am schütterem haarwuchs liegt weshalb ich mich auch nicht als rechtsradikal bezeichne. hm.. vielleicht lag das auch daran das die typen die mir aufgefallen waren recht gross und schwer aussahen weshalb sich die paar security im eingangsbereich nicht trauten derer in den weg zu stellen…..verständlich!

    auserem musst du noch die schulbank drücken da es keine nazis mehr gibt. vielleicht noch in neuschwabenland 🙂 zu neudeutsch werden sie nun als neonazis betitelt. was neo bedeutet brauche ich wohl nicht näher erklären und die kaiserfahne brauche ich auch nicht für dich aufmahlen da man sie auch mit einer gelb-grün-farbsehstörung erkennen kann. nicht das ich nun aussagen will das du nen farbassoziationsproblem hast, will dich in keinster weise kränken oder angreifen da du mir ja eh egal bist. diese zeilen dienen lediglich zur richtigen darstellung und ergänzung deiner sichtweise zu meinem geschriebenen.

  15. FreierWilderBöhserOnkel

    … die Presse war der Richter,
    nichts als Arschgesichter!

    Traurig, wie Band so schlecht gemacht wird, nur negative Schlagzeilen bei google News.
    Städte furchten sich vor Rechtsradikalen.. ha.. LÄCHERLICH

    Dortmund wurde gestern mal so richtig gerock! Es war einfach nur GEIEEEEEEEEEEEEL

  16. Gefangenes Wild

    Die eifern halt ihren Idolen von den Böhen Onkelz nach, indem sie sich zu Tode distanzieren. Verzichtbar.

  17. Hey,
    habe eben einen Artikel über Frei.Wild – Konzert gefunden. Ich kann natürlich schlecht die Band beurteilen, da ich sie nicht kenne. Aber man sollte auch nicht Skinhead = Nazi setzen oder Patriot=Nazi. Die Presse und andere Leute, die keine Ahnung über Skinheads haben, werden sofort hysterisch, wenn es um provokative Texte, Songs geht.
    Früher als ich noch keine Ahnung von Punk und Skinns hatte, habe ich alle Glatzen in Bomberjacken misstrauisch beobachtet. Seitdem ich einige Skins kenne, und einige Skin-Konzerte besucht habe, weiss ich, dass es linke und rechte Skins gibt.

  18. Lion Edler

    Erstens einmal ist festzustellen, dass viele Kommentare hier ganz schön niveaulos sind. Wie peinlich und unsäglich! Einige »Frei.Wild«-Fans sind offenbar fast so schlimm wie Michael Stürzenberger!

    Zu der »Diskussion« um die Band und ihre angeblichen braunen Tendenzen, besonders an den Vor-Kommentator Alan Harper gerichtet: es ist natürlich wieder einmal zum Erbrechen, was für Zustände im BRD-System herrschen. Da wird einer Band wegen ein paar national denkender Songs von der angeblich »qualitätsmedialen« Wochenzeitung »Die Zeit« eine »völkisch-nationalistische Melange« attestiert, und dies unter der Artikel-Überschrift »Die neue Reichskappelle«. Hier wird mal wieder eine lediglich national denkende Band in die Nazi-Ecke gestellt. Und trotzdem behaupten Sie, Alen Harper:

    >>Frei.Wild waren rechts, sind rechts und werden es wohl auch immer bleiben. Niemand behauptet sie seien rechtsradikal. NIEMAND!<>Frei.Wild waren rechts, sind rechts und werden es wohl auch immer bleiben. Niemand behauptet sie seien rechtsradikal. NIEMAND!<<

    Die Wochenzeitung "Die Zeit" – eine der einflussreichsten Propaganda-Organe des BRD-Regimes – ist also "niemand"? "Völkisch-nationalistische Melange", hieß es in der "Zeit"! Sie scheinen es nicht wahrhaben zu wollen, wie sehr ständig rechte Positionen in die Rechtsextremismus- und Nazi-Ecke geschoben werden. Zumal Sie sich selbst widersprechen, denn im selben Beitrag schreiben Sie: "Böse ist natürlich, wer sie Nazis schimpft… das ist tatsächlich eine Spur zu extrem."

    Es hilft auch wenig, den Vorwurf darauf zu beschränken, dass die Band "rechts" sei, so lange der Begriff "rechts" diffamierenderweise als Synonym für "rechtsextrem" dargestellt wird. Denn diese diffamierende Gleichsetzung geschieht ja permanent durch Formulierungen wie "Gesicht zeigen gegen rechts" und "Kampf gegen Rechts", bei denen eigentlich Rechtsextremismus gemeint ist, jedoch nur das Wort "rechts" genannt wird, sodass Rechte und Rechtextreme in einen Topf geworfen werden. So erklärt es sich denn auch, dass hier diverse "Freiwild"-Fans auch gleich artig zu Protokoll geben, die Band sei ja gar nicht "rechts". So tragen die Freiwild-FAns mit ihren Distanzierungen und ihrer Ächtung von rechten Positionen auch dazu bei, dass diese ganze linke Propaganda weitergeht, dass rechts = rechtsextrem sei und es somit im politischen Spektrum nur eine Linke und eine Mitte geben dürfe, während "rechts" per se asozial und menschenverachtend sei.

    Wobei es ja manchmal in der Tat so ist, dass der "Vorwurf" gegen diverse Personen hauptsächlich nicht darin besteht, dass er rechtsextrem sei, sondern nur, dass er "rechts" sei, wobei voraussetzend suggeriert wird, dass das ein Verbrechen wäre. Woraufhin dann mitunter in der Tat einige Anhänger des so Angefeindeten fälschlicherweise denken, sie wären als Nazis beschimpft worden – weshalb sie verständlicherweise noch beleidigter sind, als es der zweifellos stigmatisierende und intolerante Umgang mit der Band rechtfertigen würde. Woraufhin dann neunmalkluge Linke auftauchen, die mit der bauernschlauen Argumentation von Ihnen, Herr Harper, zu Protokoll geben, dass ja niemand einen Rechtsradikalismus-Vorwurf erhoben habe, sondern nur einen Rechts-Vorwurf. Ich wäre darauf gespannt, wie Sie sich zu der Sache äußern würden, wenn Sie von Irgendjemandem so wie die Band "Freiwild" verleumdet und diffamiert würden. Personen, die als Solche verleumdet werden, sind in diesem System nämlich buchstäblich "Freiwild": sodass Sie dann im schlimmsten Falle evtl. ihre berufliche Existenz verlieren würden, als Hartz-IV-Empfänger enden müssten, vom Verfassungsschutz beobachtet werden, von Taxis und Kneipen nicht mehr bedient werden und von der sogenannten "Antifa" einen Molotov-Cocktail ins Schlafzimmer geworfen bekommen oder mit einer linken Bombe ermordet werden. Ich frage mich, wie Sie über diese Fragen denken würden, wenn Ihnen Ähnliches widerfahren würde, ob sie sich dann hier immer noch so lapidar über die Opfer des BRD-Gesinnungsterrors äußern würden. Ich wünsche es Ihnen wohlgemerkt ausdrücklich nicht – damit wir uns nicht missverstehen. Es genügt ja schon, wenn Ihr Freund/in oder ein Verwandter als "rechtsextrem" eingeordnet wird – schon dann sind Sie in diesem System rechtloses (!) "Freiwild", wie der Fall der menschenverachtenden und bestialischen BRD-Vernichtungskampagne auf die Familie der Ruder-Sportlerin Nadja Drygalla und ihren Freund gezeigt hat.

    gez.Lion Edler.

  19. Lion Edler

    Nachtrag, @ Alan Harper:
    jetzt könnte man natürlich zu meinem vorigen Kommentar einwenden, dass ich einerseits mich dagegen wende, mit dem Begriff »rechts« eine Band zu stigmatisieren, andererseits aber auch den Freiwild-Fans vorwerfe, dass sie mit ihrer Distanzierung von »rechts« dazu beitragen, dass die Propaganda-Formel rechts = rechtsextrem bestätigt wird. Man könnte hier einwenden: die Band und ihre Fans sollen sich als rechts bezeichnen, jedoch von den Linken nicht so genannt werden? Nun, es käme immer darauf an, dass im gleichen Atemzug von den Linken auch klargestellt wird, dass rechts eben nicht = rechtextrem ist. Wird aber nicht gemacht. Weil die Linken eine Bande selbstgerechter, unverschämter, intoleranter, totalitärer, perfider, widerlicher, bösartiger Menschen sind.

  20. Auzawandilaz

    Laßt doch Frei.Wild mit ihrer systemkonformen Musik Geld verdienen. Ich werde diese Band nicht unterstützen. Ich persönlich empfinde deren Verhalten würdelos und kriecherisch.

    Es gibt genug kompromisslose Bands, die sich nicht so widerlich verbiegen. Ist auch egal, da ich ohnehin Black Metal höre. Da sind mir z.B. Absurd, Ad Hominem, Gorgoroth, Burzum, Satanic Warmaster, Graveland, Totenburg, Vogelsang und Leichenzug lieber. Mag man jetzt dies kommentieren wie man will.

  21. Ich muss Lion zustimmen – so manche Beiträge hier sind wirklich dumm. Wie gut die Band gespielt hat, kann man gerne bei Youtube oder in Facebook schreiben. und außerdem:
    Wer immer noch auf Milde von Seiten der Linken hofft, dass dieses oder jenes mal nicht gehetzt und diffamiert wird, hat in diesen Kreisen eigentlich nichts beizutragen. Die gute »Welle der Empörung« mit ihren Distanzierungen ist so alltäglich und langweilig geworden, was sich nicht zuletzt in den ausgelutschten Metaphern wiederspiegelt. Diese Rituale sind gleich einer physikalischen Konstante, alle anderen Vorstellungen sind Hirngespinste. Die verlorenen Schlachten über Begriffsbesetzung und Deutungshoheit können im Nachhinein nicht ins Gegenteil verkehrt werden. Entweder man bekennt sich stolz dazu rechts zu sein und eine Vorbildwirkung auszuüben, aber mindestens einen Gegenpol zu dem was konstruiert wird darzustellen – oder man konstruiert selbst eine neue Struktur. Ebenso mit den »Identitären« – eine Gruppe (und wenn es nur der einzelne Grafiker ist) distanziert sich schon, bevor sich diese Personen wahrscheinlich in der Realität begegnet sind. Und dort werden Mitglieder früher oder später ebenso »enttarnt« werden mit allem was dazu gehört.

  22. Auzawandilaz

    Bei »Sezession im Netz« hat jemand geschrieben, daß er aus wohl politischen Gründen von der Beteiligung an der Aktion in Frankfurt ausgeschlossen worden sei. Ist das der Beginn der Abgrenzung der »Identitären«? Vielleicht kann sich ja jemand von denen zu den Vorwürfen äußern?

  23. Dasselbe Spielchen gab es schon mit den Onkelz und Rammstein… Weissglut sind seinerzeit abgestürzt, weil sie den Kotau nicht machen wollten.

  24. Andreas Angelus

    Wann wird Frei.Wild ein erstes Multikulti Toleranz und gegen Rassismus Konzert mit den Toten Hosen und Udo Lindenberg geben?

    Ich bin ein Fan und Dortmund war echt der Hammer. Leider wurde das Lied »Wahre Werte« nicht gespielt. Die Jungs machen im Moment alles, um nicht als »Rechts« zu gelten. Damit machen sie genau das, was sie in ihren Liedern eigentlich nicht machen wollten.

    In Deutschland ist der Gegenwind nun einmal schärfer. Das Frei.Wild bei diesem kleinen Störfeuer schon einknickt, hat mich enttäuscht. Um es klar zu machen, Jungs, JEDER der »Wahre Werte« gut findet ist in diesem Land ein NAZI. Da könnt ihr euch noch so verbiegen und eure Feinde in Bestmenschen-Rhetorik überholen wollen.

    Wir, die hier leben müssen, ertragen dieses Störfeuer jeden Tag und machen trotzdem keinen Bückling vor dem „Land der Vollidioten“. Reißt euch zusammen oder distanziert euch von euren eigenen Liedern. Heuchler kann ich nicht respektieren.

  25. Fantasiebenamt

    Ich verstehe nicht, warum die es nicht raffen:
    Die Hasser und Schasser helfen keinem auf dem Boden knienden Gehaßten und Geschaßten auf die Beine. Sie machen statt dessen so lange weiter, bis er auf dem Boden kriecht, und werden ihm immer noch nicht die Hand reichen, sondern ihn endgültig zertreten wie einen Wurm.

  26. Daß sie »Nazis raus« intoniert haben, ist wirklich mal echte Zivilcourage und wahrer Heldenmut, der heute ziemlich selten geworden ist!

    Um sich in der (politischen) Mitte zu verorten und das Koordinatensystem wieder gerade zu rücken, werden sie demnächst wohl parallel dazu »Zecken raus!« brüllen müssen.

  27. Haben die Linken (SED, PDS) nicht in naher Vergangenheit 16 Mio. Ostdeutsche beschissen und an der Mauer Flüchtlinge erschossen erschossen? Wird nicht immer propagiert man sollte Nazi- Austeiger resozialisieren und ihnen eine Chance geben? Seid nicht so selbstgerecht, es ist zum kotzen!!!

  28. lostios20000

    Meine Güte!!Fängt es schon wieder so haltlos und uninformiert an wie bei bei den ONKELZ???
    Ich bin weder links noch rechts eingestellt, habe aber schon einmal beide Seiten aus »Frust«schon einmal gewählt, wofür ich mich heute noch schäme!Auch wenn Philipp Burger 2008 in eine national denkende Partei eingetreten ist, wie es die like Presse berichtet, dann frage ich mich nur, warum er das wohl getan hat.Wer lebt denn von Euch ihr »LINKEN« in Südtirol und kann sich eine klare Meinung darüber bilden, was dort mit »anders«Denkenden passiert??Ihr seid dich alle nur an Hetzkampagnen interessiert und »IHR« werdet wieder verlieren,denn, ob links oder rechts, was ich FREIWILD bestimmt nicht unterstelle, es beides völlig daneben und endet immer in einer Diktatur oder habe ich ich die Zeitgeschichte nicht so ganz mitbekommen??LOL!!!!
    Ich kann Euch nicht mehr ertragen, geschweige denn für »voll« nehmen mit Eurem Doktrin, dass ihr hier verbreitet.
    Sagt es den Leuten doch mal ins Gesicht aber dafür fehlen Euch einfach die Eier wie man so platt sagt.
    Ob die Hosen,Ärzte etc. Ihr könnt weder den ONKELZ noch FREIWILD das Wasser reichen, weder vom support der Fans aus gesehen, noch von der Textlastigkeit der Lieder!!!Also verpisst Euch endlich in den Ruhestand!Das sind bzw. waren wenigstens Bands, die Charakter zeigen und das nicht nur auf der Bühne.Und CAMPINO Du warst nie ein Punk(jedenfalls nicht vom Herzen), was Du genauso gut weisst wie ich!!Oder hat schon jemand einen Punk mit frisch getönten Haaren aus einer S-Klasse aussteigen sehen, bevor sein eigener Gig anstand?? In was für Welt muss man eigentlich leben, um solche Typen wirkklich für Ernst zu nehmen??MFG-ONKELZ und FREIWILD 4 EVER

  29. Sebastian T.

    Ich selbst bin Südtiroler und bin stolz darauf!!

    Nichts Anderes als Liebe zum eigenen Land und Nahebringung aus Geschehnissen der Band ist aus ihren Texten zu lesen. Medien und Gegner, welche hinter jedem Punkt und Komma ein Hakenkreuz sehen, sollten besser mal auf die Eindeutigkeit der Texte hören anstatt aus einer Textzeile eine Volksaufhetzung zu entnehmen!!

    Ich kenne so viele Leute, Freunde und Bekannte die mir sagten wie sehr ihnen di Band und die Texte von Frei.Wild geholfen haben, da Frei.Wild mit jedem Song den sie machen, Situationen beschreiben die jeder schon mal erleben musste!

    Wer sagt dass Frei.Wild nazistische Texte verbreited, behaupted selbiges auch über jede andere südtiroler Volksmusikgruppe die über den Stolz und der Freude ihres Landes musiziert. Somit sei es ja erstaunlich dass die Kastelruther Spatzen nicht mit Glatzen auf der Bühne stehn!!

    Lächerlich und beschähmend sind solche Vorwürfe gegen eine Band die seit Beginn versucht klar zu machen dass sie nicht diese Stellung vertreten..

  30. ich kann es nicht mehr hören- man man man- regt ihr euch auf das alle über Frei.Wild hetzen und dann hetzt ihr selbst über Bands wie die Hosen oder die Ärzte… Damit seit ihr doch nicht besser. Ich bin seit Jahren Hosen Fan und mein Mann ist Frei.Wild Fan. Ich finde Frei.Wild nicht schlecht nur weil ich Hosen Fan bin, es gibt Lieder die mag ich und andere nicht. Und nur mal so angemerkt – es ist ja üblich das nach Erscheinen eines neuen Albums neue Lieder in die Charts kommen. Und es gibt ja hier Leute die Campino so richtig gut kennen… Wenn wir als hörer unserer Bands uns weiterhin so benehmen wie einige hier- brauchen wir uns auch nicht wundern wenn die Bands einen falschen Ruf bekommen!

  31. Schon wieder so eine Debatte -.-
    Hat das ganze nicht schon bei den Onkelz und Rammstein gereicht.

    Leute, es ist Musik und wird von jedem anders interpretiert und ausgelegt, wieso sonst wird auch oft Bertolt Brecht von Neonazis zitiert, weil sie es für ihre Zwecke so auslegen.
    Ein weiteres Gutes Beispiel ist die erste Strophe der Deutschen Hymne. Ich bin mir sicher, dass Hoffmann, als er es komponierte, der gleichen Ansicht war wie Hitler.

    Ich hatte bisher schon mit vielen Menschen zutun. Und ich muss sagen es gibt Arschlöcher in beiden Fraktionen (jetzt nicht auf Parteien bezogen). Jedoch waren diese immer in den Extremen anzusehen.
    Weiterhin stimme ich Lion zu. Es gibt »Rechts« und »Rechtsextremismus« und zwischen diesen beiden Gruppen liegen Welten.

    Der folgende Absatz ist an die Frei.Wild Fans gerichtet:
    Es ist schön, dass ihr euch so für eure Band einsetzt, aber mit einem Shitstorm erreicht ihr nur das Gegenteil, da sich die Kritiker dadurch nur bestätigt fühlen. Ich bin sowohl Hosen als auch Frei.Wild Fan und finde manche Kommentare einfach nur überflüssig.
    Klar ist es nicht schön, wenn eine Band sich für bestimmte Texte entschuldigt, aber das gehört zum Ablauf dazu. Die Band will weiterhin die Leute erreichen auch und nicht nur kleine Auftritte in der Heimat haben. Von daher ist die Kompromissbereitschaft, die Frei.Wild zeigt in Ordnung.
    Und mal persönlich gesagt: Die Fangemeinden sind bei beiden Bands in etwa gleich, ich spreche aus Erfahrung.

    Nun auch was für die Kritiker:
    Ihr schreit zwar nach Toleranz, aber selber versucht ihr immer etwas zu finden, dass man als »Gesellschaftskritisch« einstufen kann. Und vor allem steckt die Leute nicht in Schubladen. Schließlich ist nicht jeder mit Glatze gleich ein Nazi. Es gibt ja zum Beispiel auch noch die Oi!. (Ich kenne ein paar, alle haben Glatze und jeder, aber auch wirklich jeder, hasst Nazis.)

    Abschließend ist sagen seit toleranter zu einander, aber dennoch »gegen Rassismus und Extremismus.«

    Ach eine Bemerkung kann ich mir dann doch nicht verkneifen.
    @ lostios20000: Was genau verstehst du unter Punk?
    Was ist falsch daran ein Punk zu sein und dennoch Geld zu haben?
    Wieso sollen Alt-Punks wie Campino und Farin nicht auch Spaß mit ihrem Geld haben?
    Bestes Beispiel ist der Investment-Punk Gerald Hörhan.

    Natürlich verändert man sich im Alter und somit verändert sich auch die Musik.
    Ich kann nur sagen beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband.

    Denkt einfach mal über eure Haltung nach, wenn ihr danach immer noch genauso denkt, ist es in Ordnung, denn jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber legt den Tunnelblick ab.
    Wenn ich mit dem Text hier wenigstens die Leute zum Nachdenken bringe, reicht das für mich aus.

  32. wer die Vorgängerband »Kaiserjäger« und deren Texte sowie das politischen Engagement bei der Freiheitliche Partei Südtirols kennt, fragt sich, wie glaubwürdig eine 180-Grad Wendung der Gesinnung sein kann?

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