Anstoß

Furien und Mitlaufende

Albert Einstein abwandelnd habe ich allen Grund zu dem Sinnspruch „Schau ich mir die GRÜNEN an, hab ich wenig Freude dran.“ Es ist eine lange Kette von Unerfreulichkeiten. Etwa, daß laut Umfragen die momentane Anhängerschaft der GRÜNEN mehrheitlich die Merkel-Jahre positiv beurteilt – im Kontrast zu all denen, die SPD-FDP-„Linke“-AfD zuneigen.

Ein großartiges Ergebnis von 30 Jahren Selbstkastration und Anpasseritis! Oder man nehme die Szene, als eine grüne bzw. schwarze Kopfputz-Trägerin und Kommunalpolitikerin bei der Frankfurter Veranstaltung zur Friedenspreis-Verleihung an die Seite des gerade vor sich hin phrasierenden Oberbürgermeisters Feldmann tritt und ungefragt ein teils rassistisches, teils comedygeeignetes Ko-Referat hält, um danach für diese Frechheit noch den Dank ihres Stadtvorstehers entgegenzunehmen.

Lob von Feldmann, dem wegen des AWO-Skandals (Supergehalt und fetter Dienstwagen seiner Gattin usw.) von Roland Tichy in „Tichys Einblick“ nicht ohne Grund als korrupt gebrandmarkten Selbstversorger – das hat nicht nur ein Geschmäckle, sondern eher einen Brechmittel-Geschmack. Gleich und gleich …

Ganz zu Recht empfiehlt Maria Schneider in „Ansage“ vom 27. 10. den „afrodeutschen Furien“ Demut und Dankbarkeit gegenüber der meist grenzenlos toleranten und offenen Urbevölkerung und hält fest: „Ich will mich nicht dauernd für einen Rassismus entschuldigen müssen, den es – zum Glück – fast nur in den Köpfen dieser Beschwerdeführerinnen gibt.“

In diese Galerie gehören auch jene Grünen, die sich für den Auftritt der ihren hingetwitterten Debütroman „Schwarzes Herz“ mit massivst verlogener Verleumdung bewerbenden Jasmina Kuhnke begeistern. Die „afrodeutsche Serbokroatin“ Kuhnke aus Hagen, im endgültig auf den Hund gekommenen Rowohlt Verlag publizierend, behauptete, der Stand des Jungeuropa-Verlags auf der Buchmesse bedrohe sie mit dem Tode und deshalb könne sie erst dann zur Messe kommen, wenn alle rechten Verlage von dort vertrieben seien.

Man muß den Jungeuropa-Verlag nicht mögen, aber wer andere ohne den mindesten Beweis als Mörder attackiert, der gehört entweder vor Gericht oder er bedarf krankheitsbedingter Absolution. Allerdings ist unser Gesundheitssystem nicht vorbereitet auf den jetzigen massenhaften Ausbruch von Rassismus-Wahn und Gender-Wahn. Ob auch noch ein Klima-Wahn dazukommt, mag jeder selbst entscheiden.

Zumindest sollte man das vom Hamburger Experimentalphysik-Professor Hermann Harde als Sachverständiger für den Bundestag erstellte Grundlagenpapier „Stellungnahme zum Gesetzentwurf: Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote“ vom 19. 4. 2021 im Netz nachlesen, das die heiße Luft der CO2-Hysterie kühl an den Tatsachen mißt. Nebenbei: Anno 1500 waren Wissenschaftler und Gesellschaft fast einhellig vom Teufelswerk der Hexen überzeugt. Die Zeiten ändern sich, aber Strukturen der Vorurteilsbildung, Manipulation und Herrschaftssicherung bleiben ähnlich.

Wo bleibt das Positive, ja wo bleibt es denn – also das, was die GRÜNEN einmal vor Jahrzehnten waren? Da sind Einzelne wie Boris Palmer, aber die werden mit Ausschlußdrohung und Gegenkandidaten-Ankündigung an die Wand gedrückt. Da haben manchmal maßgebliche Leute einen guten Tag und Einsichten wie Winfried Kretschmann, der in der „Herder-Korrespondenz“ erklärte, der Islam in Deutschland sei „nicht wirklich integriert“ und müsse sich reformieren.

Für diese simple, vorsichtige Beschreibung realer Defizite gab es im Netz den üblichen Sturm mit dem als Inhalt, was manche Leute in ihrem Kopf haben. Die Obermuftis der islamischen Verbände befanden, der Islam habe kein Reformationsproblem, sondern nur ein Akzeptanzproblem. Der arme Islam! Auch Merve Kayikci, von deutschen Steuern finanzierte SWR-Journaillistin, blaffte den sie frustrierenden Kretschmann an: „Ich bin hier geboren. Ich muß mich nirgends integrieren.“ In etwa so argumentiert der Grundschüler, der genau weiß, daß zwei mal zwei fünf ist.

Albert Einsteins Spruch geht im Original weiter: „Fallen mir die andern ein, bin ich froh, ein Jud zu sein.“ Ja, auch mir fallen einige andere ein und auf. Da ist in Brrrrlin die als Ordnungsamtsleiterin in Neukölln vorgesehene Sarah Nagel von den sogenannten oder auch „Linken“, zumindest namensverwandt mit der unsäglichen Leipziger Antifa-Beklatscherin Juliane Nagel (MdL). Sarah Nagel will, noch nicht im Amt, als erstes anpacken: „Wir fordern schon lange, die stigmatisierenden Razzien in Shisha-Bars und Spätis zu beenden.“

Lange schon gab es keine so offenkundige Zuarbeit und Schützenhilfe für die Clans und sonstige bunte Dunkelmänner. Also: Alternativen braucht das Land!

Bild: Annalena Baerbock, Grüne / Von: Olaf Kosinsky, Wikipedia, CC BY-SA 3.0 de


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