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Gender-Wahn an der Uni Leipzig

Allein für den Freistaat Sachsen läßt sich derzeit jeden Tag eine neue Episode des Gender-Wahns erzählen. Waren es gestern noch die sächsischen Grundschüler, die sich nach dem Willen der Linken mit den Spielarten homo-, bi- und transsexueller Paare beschäftigen sollten, sind es heute die Mitarbeiter der Universität Leipzig, die sich von »600 Jahren Männerdominanz« (SPIEGEL) verabschieden sollen. Es muß also eine historische Entscheidung gefallen sein …

Oder eben doch nicht, weil im Senat der Universität Leipzig nur Bürokraten sitzen und lediglich ein bekanntes deutsches Nachrichtenmagazin daraus eine große Nummer macht. Was wurde also in diesem Senat beschlossen?

Die Uni Leipzig verwendet künftig in offiziellen Schreiben nur noch die weibliche Bezeichnung, also »Rektorin« statt wie früher »Rektor/Rektorin«. Alle männlichen Professoren sind also jetzt Professorinnen.

Professorin Doktorin Friederike Maier von der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin sieht diesen Schritt als »Notwehr«, um »geschlechtergerecht zu formulieren«. Der Rechtshistoriker Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern sieht das anders: »Das ist ein Feminismus, der der Sprache nicht gut tut und inhaltlich nichts bringt.«

Wer das auch so sieht wie Kern, der kann ja der Rektorin der Uni Leipzig eine nette Postkarte (Motiv: siehe Bild) schicken:

Prof. Dr. med.
Beate A. Schücking
Ritterstraße 26
04109 Leipzig

Damit in Leipzig auch ein paar Postkarten ankommen, haben wir die Preise für das Motiv »Ganz normal heterosexuell« herabgesetzt:

Eine Postkarte gibt es für 0,40 Euro, zehn Stück für 3 Euro und 50 Stück für 10 Euro.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

4 Kommentare zu “Gender-Wahn an der Uni Leipzig

  1. Schecklmann

    Kann es sein, dass in Leipzig dermaßen hohe Temperaturen herrschen (Sahara mäßig) die dass Gehirn austrocknen und auf Haselnußgröße schrumpfen lassen? Der Herr verzeihe ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun. Zusammen gefasst in einem Wort: »Bescheuert«.

  2. Bemerkens- und Unterstützungswert ist allerdings eine Initiative im sozialen Netzwerk »Facebook« mit dem Namen :«Für den Rücktritt von Beate Schücking« ! Es ist zwar, wieder einmal, NUR eine Internetaktion, jedoch sollte man darauf aufmerksam machen. Es wird nicht alles von Volk geduldet!

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