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Gesprächskreis zu PEGIDA am 11. November

PegidaEigentlich hatten wir für heute in unserem Dresdner Zentrum für Jugend, Identität und Kultur einen Filmabend zum Jubiläum »25 Jahre Mauerfall« geplant. Wir lassen ihn ausfallen und führen dafür nächste Woche eine intensive Diskussion zu den Demonstrationen der PEGIDA durch.

Der Gesprächskreis findet am Dienstag, den 11. November 2014, ab 20 Uhr bei uns im Zentrum für Jugend, Identität und Kultur statt. Eine Anmeldung ist erforderlich an redaktion@blauenarzisse.de oder telefonisch unter 0351/30941228.

Unter anderem wird es darum gehen, ob sich das Konzept von PEGIDA auch in anderen Städten umsetzen läßt, wie die Presse darüber berichtet und welchen inhaltlichen Kurs die Bewegung einschlagen sollte.

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11 Kommentare zu “Gesprächskreis zu PEGIDA am 11. November

  1. Arminus Arndt

    « … und welchen inhaltlichen Kurs die Bewegung einschlagen sollte.«

    Bitte jetzt keine großen Diskussionen über Inhalte, sonst zerfranst die Knospe, bevor sie zur Blüte aufgeblüht ist. Man sollte seine eigenen Vorstellungen bei einer Demonstrationsbewegung hinten an stellen und ganz konkret einen größten, gemeinsamen Nenner definieren, der möglichst viele ansprechen und erfassen kann, wie er bereits mit der Formulierung

    »Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes«

    vorliegen könnte. Flügelkämpfe, böser so und so, guter so und so sollte man, wenn es um eine möglichst breite Bürgerbewegung geht, gar nicht erst beginnen und lieber den Parteien überlassen. Der Kampf gegen eine Islamisierung sollte genügen. Es müssen möglichst viele mobilisiert werden. Über Details kann man sich nach einem Erfolg dann immer noch unterhalten.

    Und ja: Eine Ausbreitung auf andere Städte wäre zu begrüßen.

  2. Felix Menzel

    @ Arminus Arndt: Das mit dem »inhaltlichen Kurs« hast du jetzt ein bißchen falsch aufgefaßt. Es soll keine sozialistische Selbstkritik geben, sondern wir wollen einfach diskutieren, welche Akzente in Zukunft gesetzt werden sollen. Ob PEGIDA das dann aufgreift oder nicht, ist Sache der Initiatoren und wir werden uns da nicht einmischen.

  3. Eberhard Schulz

    Keine Diskussion darüber notwendig, ist für mich auch nicht ideologielastig sondern vernunftgebietend. Kein Zerreden – einfach tun!
    Solche Meldungen wie über die gestrige Demo machen mich richtig froh.
    Als Sachse, der ich mit meiner Frau jetzt in Niedersachsen wohne bin ich auch ein stückweit neidisch auf die sich in Dresden derart gegen die von unseren politischen und wirtschaftlichen Eliten geduldete bzw. angezettelte schiefe Entwicklung in Deutschland demonstrierenden deutschen sächsischen Bürger.
    Zudem ein einfach »unschlagbares« Konzept – Ruhe, kein Geschrei, kein Alkohol, keine Gewalt.
    Bin mal in Bremen in eine Kundgebung der Grünen gegen “Atomkraft” auf dem Rathausplatz geraten. Man mußte Angst um sein Leben haben, sollten die irgendwie erkennen, daß man ein Bürger der Vernunft ist.
    Leute machen wir weiter so und so werden wir stärker und stärker und ….Dann klappt es auch ein zweites Mal.
    Zeigen wir Flagge: Wir sind das Volk

  4. Nun versucht die BN auf den Zug »Pegida« aufzuspringen, nachdem dies schon bei den Identitären versucht wurde. Schon merkwürdig, dass man scheinbar nichts selber auf die Reihe bekommt und ständig versuchen muss von anderen Projekten zu profitieren. Selber machen Jungs. 😉

  5. Hallo Pegida.Ich ziehe den Hut vor den Initiatoren.Ich habe einen sehr interessanten Bericht über die deutsche Asylpolitik die durch Gesetze und Quellen untermauert wird.Das sollte Jeder lesen.Wem kann ich von Pegida diesen Bericht zumailen??? Und wohin.Leider bin ich am 11.11.14 verhindert.Weiter so..das nächste Mal bin ich dabei.wann und wo??? Eine politisch interessierte dresdner Selbstständige.

  6. An Addi: Siehe hier: http://www.pegida.de/

  7. Eberhard Schulz

    Lieber Addi, wie ich informiert bin, findet die Demo am Montag den 10.11.2014 Beginn 18:30 Uhr Ausgangspunkt Postplatz in Dresden statt.
    Also Teilnahme nochmal überdenken!
    Wir kommen extra aus dem Bremenbereich in unsere alte Heimat zum Flagge zeigen.

  8. ich finde es prima, daß das Volk endlich aufsteht, nachdem uns die Regierung immer mehr Islamismus zumutet. Wir hoffen auch bei uns in Bayern werden solche Demos gestartet. Nachdem der Hetzsender BR1 im April gegen die Unterschriftenaktion gegen das Ziem (das riesengroße Moscheeprojekt in München) gehetzt hat und die Bürger aufforderte nicht zu unterschreiben.
    Zu hoffen ist, daß sich die Kräfte der anti- Islamisierung formieren. Es kann so nicht weitergehen und unsere Städte mit dieser Verbrecherreligion verseucht wird. Packen wir es an, die Stunde der Wahrheit ist gekommen, das Christentum zu retten.

  9. Differenzieren wir mal ein wenig: der Islam ist keine »Verbrecherreligion« an sich, weil er eben nur zum kleinen Teil eine Religion im heutigen, modernen Sinne ist (Trennung Staat und Kirche, Gleichwertigkeit der Weltanschauungen usw.), zum größeren Teil aber eine religiös verkleidete totalitäre Ideologie wie es Faschismus und Stalinismus waren. Der Toleranz gegenüber intoleranten Ideologien und Systemen muss man aber straffe Grenzen setzten, sonst: siehe 1933.

  10. Ergänzung:
    Es geht auch nicht allein um das »zu rettende Christentum«, sondern um alle anderen Weltanschauungen von Judentum, Buddhismus bis Atheismus, die vom Islam letztlich alle bekämpft werden (von dessen geistigen Führern, vom Koran, nicht unbedingt von den einfachen, gläubigen Muslimen).

    Bei allem Verständnis für den kleinsten (!) gemeinsamen Nenner, ein wenig differenzieren muss man schon!

  11. Holzfäller

    Die Demo in Dresden war dann wohl die konsverativ-korrekte Veranstaltung. Ganz ohne Gewalt, ohne 1(!) umgeschmissenes Polizeiauto, ohne Alkohol – damit auch keinem das Monokel aus dem Gesicht fällt. Nur hat im Gegensatz zu Köln kein Mensch davon Notiz genommen.

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