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Grüne Drogenbroschüre: „Nimm dein Flaggerl für dein Gaggerl“

(unzensiert.at) Die Grünalternative Jugend (GAJ) hat nach dem Bundes-Jugendförderungsgesetz Anspruch auf finanzielle Zuwendungen. Im Jahr 2009 waren das mehr als 100.000 Euro aus dem Steuertopf, in den letzten drei Jahren zusammen sogar weit mehr als 400.000 Euro. Mit dieser kräftigen Finanzspritze ausgestattet, versuchen die jungen Grünen immer wieder ihre mitunter recht eigenartigen Visionen in die Gesellschaft zu tragen. Zuletzt durch eine Broschüre, die für die Legalisierung des illegalen Suchtmittels Heroin wirbt.

In der achtundvierzigseitigen Broschüre „Don’t Panik!“, die für Kinder und Jugendliche frei erhältlich ist, sollen Heroinabhängige ent-diskriminiert werden, indem Heroin in Zukunft in speziellen Fachgeschäften von Fachpersonal zum Verkauf angeboten wird. „Wird es in reiner Form konsumiert und richtig dosiert, sind die gesundheitlichen Beeinträchtigungen aber verhältnismäßig gering: Bauchschmerzen und Menstruationsbeschwerden“, heißt es in dem Pamphlet. Dazu gibt es „wertvolle“ Hinweise, um das Risiko von illegalem Drogenkonsum zu reduzieren.

Ein Flugblatt, dass das Interesse der jungen Zielgruppe an der Broschüre wecken soll und in Wien ausgeschickt wurde, bringt weitere interessante Visionen der GAJ zu Tage. „Nimm dein Flaggerl für dein Gaggerl“ – heißt es zu einer Illustration eines Hundes, der einen rot-weiß-roten Flyer mit gleichlautender Aussage in der Schnauze hält. Darunter die Aussage: „Heimat im Herzen – Scheiße im Hirn“. Jugendliche werden aufgefordert, sich mit dem Modell des Nationalstaates kritisch auseinanderzusetzen. Frei nach dem Motto: „Nestbeschmutzung macht Spaß“.

Die steirische FPÖ-Abgeordnete Susanne Winter wollte angesichts dieser kruden Inhalte von Bildungsministerin Claudia Schmied wissen, ob das Ministerium an der Förderung des Werkes beteiligt ist. Dies sei nicht der Fall, antwortete Schmied und verwies darauf, dass alle Förderungsansuchen nach den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen überprüft werden. Ob das im Fall der Grünen Jugend auch wirklich positiv ausgegangen wäre, ist zweifelhaft. Unter anderem könnte der Paragraf 248 des Strafgesetzbuches erfüllt sein. Wer nämlich auf eine Art, dass die Tat einer breiten Öffentlichkeit bekannt wird, in gehässiger Weise die Republik Österreich oder eines ihrer Bundesländer beschimpft oder verächtlich macht, hat mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu rechnen.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

2 Kommentare zu “Grüne Drogenbroschüre: „Nimm dein Flaggerl für dein Gaggerl“

  1. Zitat:
    »Unter anderem könnte der Paragraf 248 des Strafgesetzbuches erfüllt sein. Wer nämlich auf eine Art, dass die Tat einer breiten Öffentlichkeit bekannt wird, in gehässiger Weise die Republik Österreich oder eines ihrer Bundesländer beschimpft oder verächtlich macht, hat mit einer Freiheitsstrafe bis zu esinem Jahr zu rechnen.«

    Einen ähnlichen Paragraph gibt es ja in der BRD für das Verächtlich-Machen von staatlichen Symbolen. Dies führte dann ja auch zum Gerichts-Prozeß gegen Mitglieder der deutschen grünen Jugend, die auf eine BRD-Flagge gepinkelt hatten. Ich finde, daß solche Paragraphen zu Denken geben sollten, ob es nicht neben linken Meinungs-Tabus auch rechte Tabuisierungen gibt. Wer sich völlig zu Recht über §130 StGB der BRD empört, sollte sich jedenfalls auch darüber empören, daß solche Aktionen strafbar sind. Bekloppt finde ich diese Aktionen natürlich trotzdem. Na ja, nichts Neues von den Grünen halt. Dabei waren deren Freunde, die Kommunisten, doch weitgehend sehr national ausgerichtet. Wie war das doch gleich mit dem »großen väterländischen Krieg« (heißt heute »Kampf gegen Rechts«) ?

  2. Von der GAJ ist man ja ohnehin in Nationalfragen nichts Gutes und vor allem nichts sinniges gewohnt. Daher gleich zum Heroin-Thema: Schlichte Legalisierung ohne Begründung ist falsch, das ist klar. Aber was ist, wenn die Grünen hier eine Alternative zur Methadon-Augenwischerei anbieten wollen? Das wäre meiner Meinung nach sinnvoll.

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