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Heinsohn über Ansturm auf Europa

sisyphAnläßlich der Tragödie von Lampedusa hat sich der Bevölkerungswissenschaftler Gunnar Heinsohn im Cicero zu Wort gemeldet. Während Millionen von Afrikanern und Asiaten nach Europa strebten, würde Europa eine Sisyphosarbeit verrichten:

Zur selben Zeit zahlt der schnell alternde Okzident viele Milliarden dafür, dass zehn europäische Frauen zusammen nicht mehr nur dreizehn, sondern vielleicht vierzehn oder gar fünfzehn Kinder aufziehen. Nebenher explodieren die Kosten für Patrouillenboote, Überwachungsflugzeuge und Grenzzäune im Süden und im Osten. Politisch interessant wird es dann, wenn die Vergreiser sich eingestehen, dass Volksvermehrung hier und Völkerabwehr dort nicht mehr bezahlbar sind und beide Strategien auch auf Pump bestenfalls noch ein paar Jahre, aber nicht mehr Jahrzehnte lang durchgehalten werden können. Dann wird die EU auseinanderfallen und es wird neue nationale Zuschnitte geben.

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2 Kommentare zu “Heinsohn über Ansturm auf Europa

  1. Das ist die bekannte materialistische Perspektive, die das Menschenmaterial nach monetärem Nutzen abwägt: Es dürfen also nur die Fähigsten »hereingelassen« werden, was zwar zunächst ökonomisch stabile Weltzentren schafft, aber den armen Völkern die fähigsten Leute abzieht, weswegen diese Völker dann überhaupt nicht mehr auf die Beine kommen.

    So wird es aber kommen, weil Europa keine 3 Milliarden Armutsflüchtlinge aufnehmen kann. Angesichts dessen hat man »Pech« gehabt, wenn solch ein Melting-Pot-Zentrum in der eigenen Heimat entsteht. Entweder, man arangiert sich mit dem Heimatverlust, oder man sucht sich eine neue Heimat.

  2. Wir haben uns erlaubt, den Kommentar noch etwas auszuführen:
    http://eulenfurz.wordpress.com/2013/10/14/heerlager/

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