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Hochschultour – ein kurzes Fazit

Die erste Blaue Narzisse-Hochschultour liegt hinter uns. Aus diesem Grund möchte ich ein kurzes Fazit ziehen: Die Tour startete in Bayreuth gleich mit einer Gegendemonstration. Trotzdem konnten alle Vorträge ungestört stattfinden. Keiner der Veranstalter bekam kalte Füße.

Wir können deshalb gleich zum Inhaltlichen übergehen: In Bayreuth sprach ich über Ausländergewalt. Sehr erfreulich war, daß sich »Deutsche Opfer« in der Diskussion geoutet haben und von Übergriffen berichteten. Nur durch diese persönlichen Berichte kann dieses Thema authentisch werden. Nächsten Montag, den 7. Mai, ist dieser Vortrag noch einmal in Chemnitz und am 18. Mai in Ellwangen zu hören. Anmeldungen bitte mit einer kurzen Nachricht an redaktion@blauenarzisse.de.

Von Bayreuth aus ging es weiter nach Münster. Genauso wie in Dresden an diesem Montag ergab sich dort eine intensive Debatte über ein »Europa der Regionen«. Mein Hauptanliegen ist es bei diesem Thema, kontrovers über Alternativen jenseits der Europäischen Union zu diskutieren. Vollkommen klar ist dabei, daß viele Konservative eisern am Nationalstaat festhalten. Das darf jedoch nicht soweit gehen, gänzlich auf eine Europa-Vision zu verzichten. Neben dem Regionalismus werde ich deshalb in Kürze die Idee eines »Zwischeneuropas« kurz vorstellen.

Die dritte und vierte Station der Hochschultour waren Düsseldorf und Stuttgart. Dort sprach ich jeweils über die »Skandalokratie«. Jeder Skandal hat so einen Beigeschmack von Paris Hilton „unten ohne“. Er ist obszön, voyeuristisch und schmutzig. Solange er sich nur um Stars und Sternchen dreht, hat er keine große Bedeutung. Sobald er aber den Bereich des Politischen okkupiert, wird es gefährlich. Die Skandalokratie pendelt zwischen der berechtigten Aufdeckung von Mißständen und der Verleumdung von Non-Konformisten, mutmaßlichen Abtrünnigen und Zufallsopfern. Gefragt werde ich bei diesem Thema immer, was man denn dagegen tun könne?

Politische Maßnahmen nach chinesischem Vorbild sind sicher nicht zielführend. Aber die Gefahr lauert an einer ganz anderen Stelle: Es ist die Hoffnung auf einen fairen Diskurs und die Überbewertung der Möglichkeiten einer Gegenaufklärung mit Argumenten. Zuallererst müssen wir also begreifen, daß Medien keine Instrumente der Aufklärung sind. Sie haben vielmehr Medienrituale ausgebildet, die man bereits mit einem falschen Wort auslösen kann. Das ist meistens sehr schmerzhaft, kann aber auch sinnvoll genutzt werden. Hier müssen wir den Hebel ansetzen …

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