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Identitäre Aktion in Berlin: Keine Asylbewerber im Altenheim

(IBD) – Die Identitäre Bewegung Berlin hat am Mittwochabend einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Berliner Stadtteil Reinickendorf einen Besuch abgestattet und auf die skandalöse Umwandlung eines Altenheims in eine Unterkunft für Asylbewerber aufmerksam gemacht.

Das von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) betriebene Marie-Schlei-Haus in Berlin-Reinickendorf wird derzeit von den bisher dort lebenden Rentnern zwangsweise verlassen, um Platz für bis zu 220 Asylbewerber zu schaffen. Gegen die Pläne laufen sowohl die Betroffenen selbst als auch eine Bürgerinitiative von Anwohnern Sturm, welche sich gegen die Ansiedlung inmitten des dortigen Wohngebiets ausspricht.

Bereits zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit bekamen sie dabei Unterstützung von der Identitären Bewegung Berlin. Nach der kürzlichen Verteilung von Infomaterial in der unmitelbaren Nachbarschaft des Heims stattete am Donnerstagabend eine Gruppe von Aktivisten der BVV-Sitzung einen Besuch ab, auf der unter anderem die Umwidmung vom Alten- zum Asylheim ein behandeltes Thema war. Mit einem Transparent ausgerüstet kritisierten sie eine kolportierte Äußerung des Vorsitzenden der Reinickendorfer SPD-Fraktion, Gilbert Collé, der gesagt haben soll, “die Alten merken das eh nicht”. In einem hitzigen Wortgefecht erklärte Collé, er habe dergleichen nie gesagt – was von den versammelten Mitgliedern der Bürgerinitiative mit Buhrufen und Pfiffen quittiert wurde.

Die Identitäre Bewegung Berlin zog nach der vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) gefilmten Aktion ein positives Fazit und erklärte:

Es wurde Zeit, etwas zu tun. Wir lassen uns nicht täuschen. Wir stehen für unsere Alten ein. Wir agieren; wir sind nicht zu stoppen. Wir sind die Identitäre Bewegung Berlin.

(Meldung via Identitäre Bewegung Deutschland)

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

2 Kommentare zu “Identitäre Aktion in Berlin: Keine Asylbewerber im Altenheim

  1. leider nicht

    Leider haben wir hier in Deutschland ja keine Meinungsfreiheit mehr. Ich fand Eure aktion durchaus nicht schlecht und von den Politikern wird man ja nur verarscht. Man kann aber sicher sein, das diese auch nicht ein Asylantenheim vor ihrer Tür haben wollen. Man hat es ja im süden von Berlin gesehen. dort wohnt ein hoher Politiker und schwups ist die sache vom Tisch. Wir haben nicht genug Kindergärten nicht genug Polizei und Lehrer, stopfen aber den Asylanten die Kohle vorn und hinten rein und unsere eigenen Leute interessieren keine Sau. gründet doch mal eine eigene Partei, bin überzeugt, es gibt aus dem Stand 10 Prozent oder mehr. Weiter so, nicht unterkriegen lassen.

  2. HamuSumo

    10%? Mitnichten! Zunächst sollte man abwarten wie sich die AfD entwickelt. In der sehe ich weniger eine Ein-Themen-Partei, sondern eine Partei, die Zuspruch erhält und dabei noch einen vernünftigen Output hat.

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