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In Berlin lernen Erstklässler das Schwul-Sein

Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (65, SPD) hat sich eine neue Absurdität für Erstklässler einfallen lassen. Er hat eine Kampagne gestartet, in denen bereits Erstklässlern erklärt wird, daß man sich aussuchen kann, ob man männlich oder weiblich sein möchte. Die Leiterin der Initiative, Conny Kempe-Schälicke (45), sagte der BZ:

Homosexualität soll dabei nicht herausgestellt werden. Vielmehr geht es um Vielfalt. Weg von der klassischen Vater-Mutter-Kind-Familie, hin zu Modellen, in denen Kindern auch glücklich sein können. Denn das Einzige, was wichtig ist, ist eine liebevolle Umgebung.

Das heißt also, daß Kinder in der klassischen Vater-Mutter-Kind(er)-Familie nicht glücklich werden können? Das klingt zumindest ganz stark so, auch wenn die Frau mit dem Doppelnamen das sicherlich dementieren würde. Aber seien wir einmal ganz bescheiden und hören dieser Expertin einfach zu. Sie will Kinder dazu anregen, darüber nachzudenken, …

wie es ist, wenn man nicht genau weiß, ob man männlich oder weiblich ist. Als Jugendliche können sie sich dann bewusst für eine sexuelle Identität entscheiden, so wie für eine Religion.“

Ich hoffe ja wirklich sehr, daß die Frau mit dem Doppelname bei ihrer Initiative auf ein paar Jungs aus dem Orient trifft, die ganz genau wissen, welche Religion sie haben und wie sie mit Mitschülern umgehen, die ihnen an den Popo fassen wollen. Vielleicht hört sich ja die Frau mit dem Doppelname mal deren Argumentation an. Ich habe gehört, in U-Bahnen sollen sie besonders diskussionsfreudig sein. Vielleicht verlegt die Frau mit dem Doppelnamen ja ihre Aufklärungskampagne mal an einen solchen Ort – so gegen 22 Uhr. Dann werden die Pantomimespielchen sicherlich noch witziger:

So werden Jugendliche aufgefordert, Begriffe pantomimisch darzustellen wie: „Selbstbefriedigung“, „zu früh kommen“, „Orgasmus“, „Darkroom“.

Vereins-Mitarbeiter erteilen Aufträge für Rollenspiele: „Du bist Kemal, 25 Jahre. Du willst mit deinem Freund eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. Heute wollt ihr es deiner Mutter erzählen.“

Na da bin ich ja mal gespannt, wie die Muter von Kemal reagiert. Ich wette: Sobald der Papi von Kemal davon erfährt, wird der arme Schwule ganz schnell zu Döner verarbeitet. Wir haben mal einen jüdischen Autor über dieses Problem schreiben lassen:

Es ging in Erdkunde gerade um Globalisierung. Der Lehrer bat einen muslimischen Pubertierenden, die Globalisierung anhand des Beispiels AIDS zu erklären. Ali: „Ein kanadischer Jude ist nach Afrika gereist und hatte dort Geschlechtsverkehr mit Affen. Zurück in Kanada war er dann in der Homosexuellen-Szene aktiv. So verbreitete sich das Virus.“

Der Lehrer wollte das eigentlich ignorieren und einfach den nächsten dran nehmen, als plötzlich aus den hinteren Reihen ein anderer Junge namens Markus rief: „Ach ihr Kanacken mögt ja keine Juden.“ Der Lehrer geriet in Rage, schrie den Jungen an, das Wort „Kanacke“ sei fremdenfeindlich und er würde in seiner Klasse kein nationalsozialistisches Gedankengut tolerieren. Das böse Verhalten von Markus wurde mit einer Mitteilung an die Eltern sanktioniert.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

3 Kommentare zu “In Berlin lernen Erstklässler das Schwul-Sein

  1. Martin Pulz

    Liedstrophe zu « Lili Marleen« (mdl. überliefert):

    »An der Laterne,vor dem großen Tor,
    hängt der schwule Guido – und wir steh‹n froh davor!
    Und alle Deutschen bleiben steh‹n,
    sie woll‹n Perverse sterben seh‹n,
    wie einst den Stabschef Röhm,
    wie einst den Stabschef Röhm!«

    P.S.: Auch euch wird die warme Sonne untergehen.

  2. Vielleicht hebt das ja den Notenschnitt in Berlin, wo die Schüler sonst anscheinend nichts mehr lernen:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13437242/So-chaotisch-geht-es-an-deutschen-Schulen-zu.html

    Berlin ist mit dem Programm aber nicht ganz alleine:

    http://www.liebewieduwillst.de/

    Die Les-Bi-Schwulen-Queer-Portale jubeln…

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