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Integration in Offenbach

Der Rapper Haftbefehl ist uns bereits bestens bekannt. Vor über einem Jahr haben wir sein Album »Kanackis« vorgestellt. Inzwischen ist ein weiteres Album (Blockplatin) erschienen, das es in den Charts bis auf Platz vier schaffte. Für den Kurden Aykut Anhan geht es also bergauf. Nun interessiert sich auch das bundesdeutsche Qualitätsfeuilleton für ihn.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat mit ihm über seine Heimatstadt Offenbach, Schutzgeld, Drogen und seine eigene Sprache, die er als »kanakisch« bezeichnet, gesprochen.

Interessant ist dabei eigentlich nur eine Antwort auf die Frage, wie gut es denn um die Integration in Offenbach bestellt sei:

Kommen Sie nach Offenbach! Da stehen 70 Bulgaren an der Straßenecke und gucken, wie sie an Geld kommen. Es ist ekelhaft da, jeder zweite Laden ist ein Dönerladen oder ein Wettbüro. Ist das Integration? Spielotheken? Kanaken – ich darf das sagen –, Kanaken sitzen drin, Kanaken sitzen draußen, nehmen Drogen, sind besoffen, gehen nach Hause, weil sie kein Geld mehr für Drogen haben, hauen ihrer Frau in die Fresse – ist das Integration? Frauen werden ekelhaft angemacht. Ich kann Sie gerne mal einladen, dann gehen wir einen Döner essen, und Sie gucken mal eine halbe Stunde lang auf die Straße. Das ist nicht schön.

Über die Zustände in Offenbach hat für uns bereits mehrfach Carlo Clemens geschrieben. Mit einem Beitrag über die Stadt gewann er 2009 den JF-Nachwuchsautorenpreis. Hier lesen!

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3 Kommentare zu “Integration in Offenbach

  1. Die Sicht eines Migranten über die wirklichen Verhältnisse in Deutschland sollte doch auch in die Köpfe der maßgebenden Politiker eindringen können. Dennoch werden die nicht handeln und die Verhältnisse ändern. Da stellt sich dann doch die Frage, was können autochthone Deutsche tun, um diese Zustände zu ändern?

  2. Mauretanier

    »Die Sicht eines Migranten über die wirklichen Verhältnisse in Deutschland sollte doch auch in die Köpfe der maßgebenden Politiker eindringen können.«

    Etwas naive Ansicht, meinst du nicht? Es ist ja nicht so, dass das Establishment zu blöd wäre, die Folgen der Masseneinwaderung zu begreifen, es ist ihnen schlicht egal.

    Bzw. sie begrüßen es je nach konkreter Zugehörigkeit zum Establishment auch noch.

    Verräter sind sie aber alle.

    »Da stellt sich dann doch die Frage, was können autochthone Deutsche tun, um diese Zustände zu ändern?«

    Erstens, streiche bitte autochthone Deutsche, es gibt nur Deutsche.

    Der einzige Sinn, in dem »autochthone Deutsche« Sinn machen würde, ist um sie gegenüber beispielsweise Russlandeutschen oder Rumänendeutschen abzugrenzen, und das wird denke ich nicht deine Absicht gewesen sein.

    Zweitens, jeder einzelne (männliche – die Frauen sind in dieser Hinsicht nicht relevant) Deutsche kann für sein Volk tun, indem er damit anfängt sich aus den degenerativen Strukturen dieser Gesellschaft löst – Sezession auf geistiger wie physischer Ebene.

    Im zweiten Schritt folgt dann der – nicht virtuelle – Zusammenschluß mit anderen Sezessionisten.

  3. Mauretanier (Faschist): Bitte, bitte http://www.youtube.com/watch?v=gIxti-HEbkQ Sie sich!

    🙂

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