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JU stärkt Michael Büge den Rücken

Über den Fall Michael Büge haben wir bereits berichtet. Es ist inzwischen gekommen, wie es kommen mußte: Büge wird entlassen, weil er nicht aus der Burschenschaft Gothia austreten will. Zumindest die Junge Union Neukölln hat sich jedoch aufgerafft, die bürgerliche Feigheit der CDU, die nicht länger zu Büge steht, kritisch zu kommentieren:

Der Vorsitzende Christopher Förster erklärt zum Fall Büge:

Wir als Junge Union Neukölln können nicht nachvollziehen, dass Michael Büge aufgrund seiner Mitgliedschaft in der Burschenschaft Gothia entlassen wird. Bei ihm handelt es sich um einen ausgewiesenen und über Parteigrenzen hinweg für seine Arbeit als Neuköllner Stadtrat und dann als Staatssekretär anerkannten Sozialpolitiker. Zuletzt hat er sich über alle Widerstände hinweg für eine angemessene Verteilung von Flüchtlingen auf die Bezirke stark gemacht.

 

Es gab zu keinem Zeitpunkt Kritik an der Arbeit des Staatssekretärs Michael Büge. Umso unverständlicher ist diese Entlassung. Es kann nicht sein, dass ein Politiker lediglich für die Mitgliedschaft in einer Verbindung gehen muss – zumal er niemals durch Äußerungen aufgefallen ist, die an seiner persönliche Eignung für das Amt zweifeln ließen. Dass sich die Führung der Berliner CDU dieser öffentlichen Schmutzkampagne und den öffentlichen Vorverurteilungen beugt, ist umso erstaunlicher und erschütternder.

 

Wir danken Michael Büge für seine Arbeit als Neuköllner Stadtrat und als Staatssekretär. Gleichzeitig hoffen wir, dass er uns weiterhin in der Politik erhalten bleibt.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

3 Kommentare zu “JU stärkt Michael Büge den Rücken

  1. Eine FB-Solidaritätsgruppe für Herrn Büge hat bereits über 1600 Unterstützer:

    https://www.facebook.com/DemokratischeSolidaritaet

  2. Theosébeios

    Ich glaube nicht, dass man außerhalb der CDU Solidaritätsadressen für Herrn Büge veranstalten sollte. Man pflegt in dieser Partei seit langem einen kompromisslosen Umgang mit Leuten, die dem bloßen Verdacht »rechter Sympathien« ausgesetzt sind. Herr Büge weiß das. Als beamteter Staatssekretär kann er überdies jederzeit ohne Angabe von Gründen in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Manche scheinen in diesem Zusammenhang den Begriff »Entlassung« einem anderen Wirklichkeitsbereich zuzuordnen. Bügels finanzielle Einbußen sind minimal.

  3. Future Man

    @ Theosébeios

    Volle Zustimmung! Die CDU ist nun wirklich das Letzte.

    Man denke nur an die Antifa-Kumpanei der CDU in Bad Pyrmont und anderswo.

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