Anstoß

Jusos wollen subventionierte Vielfalts-Gangbangs

Von den Jugendorganisationen der etablierten Parteien ist man schon so einiges gewohnt. So erinnert man sich vielleicht noch an das verbale Getöse der Grünen Jugend während der Europameisterschaft 2016.

Man wollte doch ernsthaft dagegen aufrufen, deutsche Flaggen nach gewonnenen Spielen der deutschen Nationalmannschaft zu schwenken. Man fürchte nämlich dadurch den in Deutschland zunehmenden Rassismus und Nationalismus weiter zu befeuern.

Subventionen für feministische Pornos

Nun machen die deutschen Nachwuchssozialisten von den Jusos auf sich aufmerksam. Diese forderten unlängst, der Pornoindustrie kräftig unter die Arme zu greifen. Wenn nötig auch mit Steuergeldern aus den Einnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender. Einzige Bedingung: es müssten „feministische“ Pornofilme sein. Schließlich würden herkömmliche Pornos doch allzu sehr an der Lebenswirklichkeit vorbeigehen. Ach was!

Auch würden nur Geschlechterstereotype bedient werden, die es als gesamtgesellschaftliche Aufgabe aufzubrechen und zu beseitigen gelte. Das Lusterleben der Frau in einem Porno komme dabei viel zu kurz. Frauen seien in den allermeisten Fällen nur Objekt, nicht Subjekt. Wörtlich bekräftigt die Berliner Juso-Landeschefin Annika Klose: „Wenn wir über die Gleichstellung der Frau reden, dann müssen wir auch solche Dinge thematisieren.“ Da kann man nur noch sprachlos mit dem Kopf schütteln vor so viel geballter Absurdität.

Gute Pornos aus Schweden

Dabei sollen die „Dirty Diaries“ aus Schweden als Vorbild herhalten. Hier investiert die schwedische Regierung schon seit 2009 Steuergelder, um eine Plattform aufzubauen, auf der kostenlos „gute“ Pornografie angeboten wird. Hier werde „Sexualität in all ihrer Vielfalt“ gezeigt, so die Jusos. Und weil das so wichtig sei, wolle man das gleich an kommenden Landesparteitag der SPD zur Sprache bringen. Wenn das die Zukunft der SPD ist, sieht es in der Tat noch schwärzer für deren Zukunft aus als ohnehin schon.

Und damit nicht genug. Da der herkömmliche Pornofilm doch sehr einfach zu konsumieren ist durch die zahlreichen kostenlosen Seiten im Internet, sollte auch der staatlich geförderte ebenso leicht zu konsumieren sein. Nach geltendem Recht jedoch unterliegt ein pornografischer Film bestimmten Jugendschutz-rechtlichen Bestimmungen. Daher denkt man bei den Jusos auch darüber nach, die Altersbestimmungen für Pornografie herabzusetzen.

Nun wird dieser Vorschlag bei jedem Menschen, der seine Sinne noch einigermaßen beieinander hat, auf Ablehnung, Ekel und Abscheu stoßen. Man fasst sich an den Kopf und muss sich ernsthaft die Frage stellen, ob bei den Annika Kloses dieses Landes noch alles in Ordnung im Oberstübchen ist. Bei solchen Vorschlägen wohl kaum.

Gestörtes Verhältnis zur eigenen natürlichen Sexualität

Wenn man auf Wikipedia die Definition eines Pornofilms sucht, findet man Folgendes. Der Begriff Porno leitet sich aus dem Altgriechischen ab und bedeutet „Hure“. Des weiteren sei Pornografie das unmittelbare und deutliche Darstellen „menschlicher Sexualität und primärer Geschlechtsmerkmale, die die sexuelle Stimulierung des Konsumenten zum Ziel hat“. Es wird die Sexualität des Menschen auf eine rein körperliche und nur der Lustbefriedigung zum Ziel habende Komponente eingedampft. Liebe und Zuneigung, die mindestens ebenso wichtig sind in einer intimen Beziehung, werden gänzlich und bewusst außen vor gelassen.

Man könnte die Pornografie auch als eine verstümmelte und pervertierte Form menschlicher Zuneigung definieren. Wie genau soll das in irgendeiner Weise gut oder sinnvoll sein? Ganz davon abgesehen, des auch noch mit staatlichen Mitteln zu fördern? Es ist schlimm genug, dass Softpornos wie „Game of Thrones“ über das Fernsehen für alle sichtbar ausgestrahlt werden und der nächste Pornofilm im Internet nur ein paar Mausklicks entfernt ist. Leicht zu finden, auch für Kinder und Jugendliche. Ich will gar nicht wissen, was es mit den Seelen dieser Kinder und Jugendlichen anrichtet, wenn sie mit so einem Müll beschallt werden. Ein gestörtes Verhältnis zur eigenen und natürlichen Sexualität ist vorprogrammiert.

Jusos: Pornos sollen Vielfalt der Gesellschaft abbilden

Eine Studie der Universität Cambridge hat unlängst nachgewiesen, dass Pornografie hochgradig Sucht erregend ist, vor allem bei jungen Menschen. Und Untersuchungen des Max-Planck-Instituts haben ergeben, dass bei Menschen, die regelmäßig Pornos konsumieren, der Bereich im Gehirn, der für das Belohnungssystem verantwortlich ist, schrumpft. Mit anderen Worten: Freude zu empfinden wird schwieriger oder unmöglich. Auch legen die Untersuchungen einen Zusammenhang von regelmäßigem Konsum von Pornografie und geringerer Impulskontrolle nahe.

Die Handlungshinweise für den neuen feministischen Porno, die die Jusos geben, sind ebenfalls ein schlechter Scherz. Ein Porno ist immer ekelhaft und diskriminierend, ob nun die „Vielfalt der Gesellschaft“ darin abgebildet wird, oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Vielmehr will ich mir gar nicht vorstellen, was genau sich betreffende Personen darunter vorstellen. Ein neues Silvester, nur vor laufender Kamera und mit Produzent?

Auch dass die „Darstellung von Vielfalt an Körperformen, Geschlechtern, (…) Sexualität und Sexualpraktiken“ gefördert werden soll, macht den Porno nicht besser. Es wird vermutlich nur eins: noch perverser. Übrigens: was heißt in diesem Zusammenhang bitteschön feministisch? An einem Porno wird nie etwas feministisch sein. Ein Porno ist immer erniedrigend, für alle Beteiligten.

Buntheit und Gender über alles

Man ist ja schon so einiges gewohnt, aber das markiert mal wieder einen Gipfel der Geschmacklosigkeit. Man schämt sich doch regelrecht für seine Landsleute, wenn man so etwas liest. Und da ist es nur ein schwacher Trost, wenn man sieht, dass es Länder gibt, in denen es noch bunter zugeht. Ob es nun neue Bildungspläne der Vielfalt sind oder Steuergeldpornos für alle – linke Parteien in Deutschland haben es sich wohl zum Ziel gemacht, so lange mit ihrem freie-Liebe-Quatsch-der-sexuellen-Vielfalt auf das Volk einzuprügeln, bis es auch das letzte Fünkchen Vernunft verloren hat.

Denn auch wenn dieser Vorschlag vermutlich auf dem Landesparteitag verworfen werden wird: Man wird darauf zurückkommen. In den Grünen wird man bestimmt einen verlässlichen Mitstreiter gewinnen können. Indessen wächst das Gebirge bundesdeutscher Geschmacklosigkeit munter weiter.

(Bild: Pixabay)

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