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Kirchweyhe: Freispruch gefordert

Nächster Akt im »Kirchweyhe«-Prozeß um den Fall »Daniel S.«: Die Verteidigung des Angeklagten Cihan A. fordert Freispruch. Eine Täterschaft könne nicht mit Sicherheit bewiesen werden. Außerdem soll es sich bei dem Fall nach Ansicht der Verteidigung um eine »jugendtypische Auseinandersetzung« gehandelt haben.

Der vorbestrafte Angeklagte war auf jedem Fall an dieser »Auseinandersetzung« beteiligt. Das bestreitet er nicht. Auch hat er eingeräumt, daß er das Opfer Daniel S. wohl mit dem Fuß irgendwie getroffen haben muß. Seine Erklärung: Er sei auf dem schneeglatten Weg ausgerutscht.

Die Staatsanwaltschaft forderte sechs Jahre Jugendstrafe. Zu Beginn des Prozesses war sie noch davon ausgegangen, daß der Angeklagte Cihan A. in der Nacht der Tat die feste Absicht hatte, jemanden zu töten. »Einer wird diese Nacht nicht überleben«, soll der Angeklagte vor seiner Attacke geprahlt haben. Danach, als er lange genug auf den am Boden liegenden Lackierer eingetreten hatte, soll er nochmals betont haben: »Er ist tot! Ich habe das Leben gefickt, er mußte mit dem Leben bezahlen!«

In dem Prozeß kam es dann zu sehr widersprüchlichen Zeugenaussagen, die auch entstanden sein könnten, weil das Umfeld des Angeklagten massiv Druck auf Zeugen ausübte. Das Urteil wird am nächsten Mittwoch erwartet.

(Bild: Initiative »Wir sind Daniel« auf Facebook)

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

3 Kommentare zu “Kirchweyhe: Freispruch gefordert

  1. Ich würde mich nicht wundern, wenn der Angeklagte freigesprochen werden würde. Kommt es zu einem Freispruch, ist das mal wieder die Bestätigung für mich, wie degeneriert die deutsche Justiz ist. Gewisse Menschen können Leute umbringen, ohne danach eine (harte) Strafe fürchten zu müssen. Wehe aber, wenn ich als Deutscher nur mal »falsch huste« – dann geht’s ab in den Knast für ein paar Jahre. Das ist erschütternd, traurig und krank zugleich! Hat man dem Täter denn schon angeboten, eine Straße nach ihm zu benennen oder ihm »Trostgeld« zu überweisen? (Es tut mir leid, wenn ich zu sarkastisch bin, aber was soll man denn von all diesen Fällen halten?)

  2. Andre Brüssow

    Es wird immer unerträglicher….die fordern tatsächlich Freispruch für die MÖRDER von Daniel S.Und ich befürchte fast sie bekommen ihn auch,oder nur wie immer,eine »Kultursensible« Bewährungsstrafe.Allein der Gedanke daran lässt einen Radikal werden,und dann wundert sich man in Regierung und Justiz noch wie sowas passieren kann ???????

  3. Sollten die BRD-Richter (die Ehrenbezeichnung »Deutsche Richter« gestehe ich der BRD-Unrechtsgerichtsbarkeit nicht zu) tatsächlich diese migrattischen Mörder laufen lassen, bestätigt der antideutsche Verbrecherstaat endgültig, daß man als Ausländer einen Deutschen grundlos bestialisch ermorden kann und damit davonkommen kann, obwohl man sich mit der Tat gebrüstet hat, obwohl man die Hinterbliebenen verhöhnen und bedrohen konnte, sogar die Beisetzung unter Polizeischutz! stattfinden musste und obwohl man die Zeugen bedrohen und unter Druck setzen konnte. Es ist nicht der erste aber vielleicht der entlarvendste Fall, denn in Kirchweyhe haben die Sozi-Verbrecher zum ersten Mal einen Mord durch einen Ausländer an einem Deutschen mißbraucht, um ihre hysterische, verbrecherische Rechtenhatz auf einen neuen Tiefpunkt zu bringen und »gegen Rechts demonstiert« nachdem ein deutschenfeindlicher Mord geschehen war. Eine neue Qualität der Realitätsverzerrung und moralischen Verkommenheit.
    Widerstand gegen dieses System nach Art 20, Abs. IV ist spätestens dann legitimiert wenn Deutsche straffrei durch Zivilinvasoren ermordet werden dürfen. Vielleicht ist Kirchweyhe ja auch ein positives Vorbild, vielleicht wird es ja die erste Stadt in der Deutsche zurückschlagen, schließlich haben sowohl die Täter als auch die Juristen und Politbonzen Namen und Adressen.

    Noch sitzt ihr da oben ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott,
    doch einst wird wieder GERECHTIGKEIT walten, dann richtet das VOLK, dann Gnade euch Gott.
    Theodor Körner

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