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Kristina Köhler und ich

Dannenberg: Das bleiche Herz der RevolutionNein, wir haben keine Affäre, obwohl die neue Familienministerin ja schon recht gut aussieht und gar nicht so viel älter ist als ich. Aber zumindest sind wir Freunde bei Facebook. Dort zeigt uns die hübsche Kristina Familienfotos und teilt uns ihre Lieblingsbücher mit. Eines dieser Bücher möchte auch ich empfehlen: „Das bleiche Herz der Revolution“ (2004) von Sophie Dannenberg, die im wirklichen Leben Annegret Kunkel heißt. Bei Amazon kann man diesen Roman für 1,20 Euro (plus drei Euro Versand) erwerben.

„Das bleiche Herz der Revolution“ ist das beste Anti-68er-Buch, was ich kenne. Dannenberg zeichnet in ihrer fiktiven Geschichte mit Zitaten in die Realität nicht nur die Studentenrevolte als das nach, was sie war: nämlich ein Protest, bei dem sich der Mob gegen die wenigen Intelligenten durchgesetzt hat. Die Autorin, von der seither leider keine neuen Bücher erschienen sind, beschreibt vor allem in sehr eindringlichen Szenen, wie sich die damaligen antiautoritären Experimente auf die Kinder der 68er ausgewirkt haben. Wenn das wirklich Eindruck auf die Kristina gemacht haben sollte, müßte sie den Kurs ihrer Amtsvorgängerin eigentlich deutlich korrigieren.

Die Hoffnung stirbt zuletzt …

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2 Kommentare zu “Kristina Köhler und ich

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  2. Die liebe Ex-Familienministerin Frau Schröder hat ihren Kurs ja korrigiert.
    Sie hat (dank ihres Kindes) erkannt wie wichtig die Familie ist und das Mütter mehr zu Hause sein und Zeit mit ihren Kindern verbringen sollten.
    Deshalb trat sie von ihrem Posten zurück, um mit ihrem Kind zusammen sein zu können; ich finde das sehr nobel von Frau Schröder, aber das Problem ist:
    Gerade mit dieser wunderbaren und vollkommen richtigen Ansicht wäre sie die ideale Familienministerin gewesen.
    Aber vermutlich war es doch gut und klug von ihr den Posten aufzugeben um sich ganz dem Muttersein zu widmen, denn mit dieser politisch unkorrekten Sicht hätte man die gute Frau vermutlich aus dem Bundestag geekelt!
    Die rot/grün/linken Kräfte des bösen kennen da keine Gnade und man muss echt hart im einstecken und austeilen sein um gegenüber solchen Bestien seine Standpunkte zu verteidigen!
    Ich glaube daher Frau Schröder hat die richtige Entscheidung getroffen.
    Die Familie ist schließlich (das weiß auch Eva Hermann: http://tomorden.npage.de/eva-hermann.html ) das Wichtigste und Kostbarste der Welt.

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