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Kroatien: 700.000 Unterschriften gegen Homo-Ehe

Nicht nur in Frankreich gibt es Massenproteste gegen die Homo-Ehe. Auch in Kroatien tobt derzeit diese Diskussion, weil die sozialdemokratische Mitte-Links-Regierung eine eingetragene Lebenspartnerschaft für Homosexuelle einführen will. Binnen drei Wochen haben nun 700.000 Kroaten dagegen unterschrieben.

Sie wollen einen Schutz der Familie nach ungarischem Vorbild, wo einzig die Verbindung von Mann und Frau als schützenswert anerkannt ist. Durch die Unterschriften dürfte es nun in Kroatien zu einem Referendum über die eingetragene Lebenspartnerschaft kommen. Ausgang offen. Wir werden das weiter beobachten.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

11 Kommentare zu “Kroatien: 700.000 Unterschriften gegen Homo-Ehe

  1. Frankreich, Türkei, Kroatien, Griechenland… Überall setzt sich das Volk zur Wehr. Wir werden wieder einmal die letzten sein. Und dann wird es in Europa zur Katastrophe kommen.

  2. Jo, klar wird es in Europa aufgrund der Einführung der Homo-Ehe zur Katastrophe kommen.

    Paranoide Sektiererei gibt es wohl in jeder Minderheit, was soll´s…

  3. @ LS
    Ich weiß nicht, was immer die Kommentare sollen, die den Verfasser offenkundig als unfähig zum Leseverstehen ausweisen. Lass es doch entweder einfach ganz oder beruhige Dich erst mal wieder, bevor Du etwas hierher kofferst.

  4. Gabriel

    @Druide:
    LS hat sich doch auf den Kommentar vor ihm bezogen, welcher in der Tat alles mögliche in einen Topf geschmissen und dann ein düsteres Fazit gezogen hatte.

  5. @ Gabriel
    Ja hat er. Aber Patrick Pohl hat nicht geschrieben, dass Europa an der Kotstecherehe zugrunde geht, sondern dass er das Aufbegehren dagegen als Widerstand gegen die allgemeine Misere wertet.

  6. Ha. Dann soll es also so gemeint sein, dass in Europa eine Katastrophe ausbrechen wird, weil »überall Widerstand« geleistet werden wird? xD

  7. Ich verstehe es nicht ganz. Was nehmen die euch denn weg, wenn sie heiraten dürfen? Inwieweit muss eine Hetero-Ehe geschützt werden, bzw. was ist ganz konkret die Gefahr für eure Ehe & Familie, die von den Homos kommt? Und wer bestimmt, was schützenswert ist (bitte mal nicht mit Gott und der Bibel argumentieren, dann könnt ihr gleich mit dem Struwwelpeter kommen).

  8. Mavrodaphne

    @ Droide. Nun ja. sowohl in der Bibel als auch im Struwelpeter stehen sicher auch wahre Sachen drin…

    Scherz beiseite. Gerade in Sachen Homosexualität haben sich Konservative nicht immer mit Ruhm bekleckert, gerade an dieser Flanke haben wir uns leicht angreifbar gemacht. Homosexuelle haben, denke ich, das Recht verdient, ihr Leben nach ihrer Facon zu leben, solange sie mich nicht anpacken 🙂

    Die monogame Ehe (das klassische Modell) und die Kernfamilie stellen jedoch einen, wenn nicht »den« Eckpfeiler der Gesellschaft dar. Sie ist meiner Ansicht nach das beste verfügbare Fundament einer funktionierenden Gemeinschaft. Das stößt man nicht einfach vom Sockel.

    Viele- also ich jedenfalls- fürchten auch einen »Domino-Effekt«:Nämlich, dass die Einführung der Homoehe Tür und Tor, etwa für die Anerkennung polygamer Beziehungen, öffnet. (mit derselben Argumentation, tut ja keinem weh, was geht das die Anderen an usw.)

    Allerdings muss man einräumen, dass die Heteros in den westlichen Ländern die Ehe schon selber kaputt genug gemacht haben (Scheidungsrate usw.)- es ist also etwas scheinheilig, nun den Homosexuellen die Schuld geben zu wollen.

  9. Widerstand2

    Waren es wirklich die Heteros welche die Ehe kaputt gemacht haben, oder waren es doch nicht eher die von einem bestimmten Klientel durchgedrückten »gesellschaftlichen Entwicklungen«? Man muß sich nur mal den ganzen Themenkomplex Genderbla ansehen, da werden inzwischen Sachen durchgedrückt, für die man vor wenigen Jahrzehnten (ZURECHT!) noch in die Nervenheilanstalt gekommen wäre.

  10. Was heißt denn jetzt: »Wir werden das weiter beobachten«? Es wäre auch mal ganz nett, eine Stellungnahme zu lesen.

  11. Na toll, sehr tolerant… Naja, die werden auch noch dahinter kommen, dass dieses Diskriminierung nichts bringt!

    Peter

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