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Landnahme durch Asylantrag

heerlager_der_heiligenIn den letzten Jahren werden unsere Artikel mehr und mehr auf Social-Media-Plattformen kommentiert. Die Qualität der Leserbriefe hat dadurch nicht unbedingt zugenommen, um es vorsichtig auszudrücken. Umso mehr freuen wir uns, wenn wir einen »altmodischen« Leserbrief per Post oder E-Post (inzwischen auch altmodisch) erhalten, in dem zusammenhängend auf eine Reihe von Artikeln reagiert wird:

Ich habe mit Interesse die drei Artikel über das Asylwesen gelesen und reagiere einfach mal spontan darauf. Ich, 71 Jahre, bin bei der Betrachtung des Problems des Asylwesens zu der Überzeugung gelangt, daß es keine Möglichkeit mehr gibt, diesen Strom an »Flüchtlingen?« jemals noch eindämmen zu können. Alles, was geschieht, hat nur zur Folge, daß der Zustrom sich unaufhaltsam erhöhen wird und Europa, so wie wir es (noch) kennen, seinem Ende entgegen geht. Diese ganzen Menschenmassen werden unseren Kontinent in ihrem Sinne verändern, da sie in spätestens 50 Jahren die Bevölkerungsmehrheit stellen werden.

In dem Roman Das Heerlager der Heiligen (Jean Raspail) wird die Zukunft visionär beschrieben und ich zweifle nicht daran, daß es so kommen wird. Schon jetzt sind in den europäischen Ländern mehr oder weniger stark die Identitätsauflösungen der aufnehmenden Staaten zu erkennen. Eine Rückführung dieser Millionen Menschen oder Eindringlinge wird es nicht mehr geben können und für eine drastische Eindämmung dieser Menschenflut fehlt uns bzw. den Regierungen der Mut.

Wenn wir diese ganze Entwicklung in geschichtlichen Zeiträumen sehen und das sollten wir, dann dürfte jedem klar werden, daß das Ende des europäischen Zeitalters bzw. des christlichen Abendlandes begonnen hat. Erstaunt muß man zur Kenntnis nehmen, daß die politisch Verantwortlichen diesen Kontinent der ungeheuren kulturellen Vielfalt, die Wiege des ganzen technologischen Fortschrittes, den modernen Eroberern wehrlos zum Fraß vorwerfen.

In früheren Jahrhunderten versuchten die Eroberer mit der Waffe den Kontinent zu erobern, heute machen sie es mit dem Asylantrag. Und machen wir uns nichts vor, das ganze Szenario ist gesteuert. Afrika z.B. ist so ein großer und reicher Kontinent, es wäre ein Leichtes, mit gebildeten und tüchtigen Menschen diesen Kontinent in einen Garten Eden zu verwandeln. Meine Vision: Eine überirdische Macht könnte die Europäer nach Afrika beamen und die Afrikaner nach Europa. Und dann möchte ich mal sehen, wie es in 150 Jahren in den beiden Kontinenten aussähe.

Wetten, daß dann eine »Flüchtlingswelle« von Europa nach Afrika in Gang gesetzt würde?

Also genießen wir geschichtlich gesehen die letzten Tage von Europa noch. Wer heute zwischen 20 und 30 Jahre alt ist, wird den kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenbruch noch erleben. Schauen wir in den Städten nur in die Schulen. Es braucht nicht viel Phantasie, um die Zukunft vorherzusehen. Das gesamte Bildungswesen wird schon jetzt geschliffen, um den ach so benachteiligten Migranten gleiche Chancen zu ermöglichen. Ich würde gerne mal das Ergebnis sehen, wenn heutigen Abiturienten die Abiturarbeiten der 60er Jahre zur Lösung vorgelegt würden, mit den Zensurvorschriften von damals. Wenn ich von 10% bestandener Prüfung ausgehe, dann liege ich sicherlich nicht falsch.

Geschätzte Redaktion, jetzt habe ich meiner geschundenen Seele etwas Luft verschafft. Ich wünsche euch für eure Arbeit weiterhin viel Kraft und Zuversicht und hoffe, daß es euch noch lange geben wird. An den Widerständen und Anfeindungen, derer ihr euch erwehren müßt, erkennt ihr am besten, in welchem Niedergang Deutschland und Europa sich befinden.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

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