Alter Blog

Lichterkette e.V.: München schaut hin und wieder weg!

Über das folgende Propaganda-Video darf seit wenigen Tagen bei Youtube nicht mehr diskutiert werden, weil es zu viele kritische Gegenstimmen gegeben hat. Für die Initiatoren ist dies nur ein weiterer Beweis für den Alltagsrassismus in unserer Gesellschaft. Schaut selbst hin und bildet euch eine Meinung!

Und hier die Stellungsnahme von Lichterkette e.V. dazu:

Lichterkette e.V. hat sich entschlossen, die Diskussion über ihren an verschiedenen Orten bisher über 250.000 Mal gesehenen und begeistert aufgenommenen Spot an dieser Stelle zu beenden. Die Kampagne eines islamophoben Bloggers hat zwar eindrücklich vor Augen geführt, wie nötig Spots wie »München schaut hin« immer noch sind. Nun wollen wir den Rechtsextremen aber nicht länger ein Forum für ihre rassistischen Äußerungen bieten.

***

Die Lichterkette 1992 war mit über 400.000 Teilnehmern die größte Demonstration der Münchner Nachkriegsgeschichte und ein überwältigendes Zeichen der Bürger gegen Rassismus. In diesem Geiste arbeiten wir bis heute. Unser Spot zeigt die Vision einer Stadtgesellschaft, die bei gewalttätigen Übergriffen hin-, nicht wegschaut. Nach einem Hinweis in einem einschlägigen Internetforum lesen wir hier Kommentare, die dem Spot Einseitigkeit vorwerfen. Sie wären dann gerechtfertigt, wenn es in Deutschland keine Gewalt mehr gegen Menschen mit Migrationshintergrund gäbe. Die „Lichterkette« freut sich, dass ihr Spot bereits über 13.000 Mal angesehen wurde. Empfehlen Sie ihn weiter!

PS: Wer findet den inhaltlichen Fehler in dieser Stellungnahme?

Verwandte Themen

Ein Jahr nach Charlottesville Eine Mini-Demo beweist: Wer auffallen und bekannt werden will, muss sich für die Bürgerrechte der Weißen einsetzen. Vor einem Jahr kam es in Charlo...
Ein toter Schwarzer und eine weiße Polizistin Am 16. September 2016 wurde der schwarze Terence Crutcher auf offener Straße erschossen. Von einer weißen Polizistin. Die Zeitungen wurden nicht müde ...
Meine Minderheit, deine Minderheit Da will man doch nur seinen Anteil am NGO-Kuchen und dann verheddert man sich in den unterschiedlichen Minderheiten. Offensichtlich ist man doch nicht...

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

5 Kommentare zu “Lichterkette e.V.: München schaut hin und wieder weg!

  1. resistance II

    Wenn ich schon die Visage von der Berben sehe, weiß ich schon genug!

  2. Solche Helden gibt es auch in Berlin. Dort schaut unsere Hauptstadt hin oder doch nur weg? http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/01/07/zivilcouragierte-toleranz-heute/

  3. Hallo Sie Gutmenschen,Sie werden noch dafür bezahlen,was sie dem deutschen volk antun!!!!

  4. Claudius Keller

    Viel Geld (vom Steuerzahler) für einen »Film« ausgegeben, der das Anschauen nicht wert ist.

    Die Vorführung in div. Lokalitäten hat bewiesen, dass diese Art der »Bekämpfung sogen. Rechter« ins Leere gelaufen ist.

    Kümmert Euch lieber mal um den geplanten Bau von ZIEM mitten in München … das hat uns gerade noch gefehlt. Aber auf diesem Auge seit Ihr ja vollkommen blind. *puke*

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo