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Linksextremismus-Veranstaltung geplatzt

(bearbeitete Pressemitteilung) Die Junge Union (JU) Verden wollte am Dienstag, den 12. April, im Jugendzentrum (JUZ) eine Informationsveranstaltung zum Thema »Linksextremismus: Die unterschätzte Gefahr« durchführen. Als Referent war Ministerialrat Dr. Stephan Walter von der Niedersächsischen Extremismus-Informationsstelle geladen. Besonders im Mittelpunkt seines Referats sollte der Zusammenhang zwischen Linksextremismus und der Partei Die Linke und deren Jugendorganisation stehen.

Eingeladen waren vor allem die Vertreter der anderen parteipolitischen Jugendorganisationen und interessierte Jugendliche aus dem Kreis Verden. Nachdem die Veranstaltung über soziale Netzwerke publik gemacht wurde, sind auch Linksextremisten aus dem Raum Verden und vor allem aus Bremen auf die Veranstaltung aufmerksam geworden. Binnen 24 Stunden hatte sich dann eine massive Bedrohungs- und Anfeindungslage aufgebaut. »Offensichtlich wurde innerhalb des linksextremen Spektrums massiv dafür geworben die Veranstaltung ‘mit allen Mitteln’ zu verhindern«, so Kreispressesprecher und BN-Autor Sebastian Fischer.

Auf diversen linksextremen Websites und Blogs wurde dazu aufgerufen, die Veranstaltung zu stören. Die JU sei ohnehin ein »verachtenswerter Haufen aus reaktionären Unsympathen«, so die Meinung der Linksextremen. Die JU Verden sei bekannt für »platten Rassismus und notorischen Hass auf jegliche progressiven Gedanken«. Im Text hieß es außerdem: »Das JUZ Verden war früher ein antifaschistisches selbst verwaltetes Jugendzentrum, von dem eine starke linksradikale Szene die Provinz belebte.« Die radikalen Linken riefen dazu auf, dem »Verfassungsschutz-Gesülze« Kontra zu geben.

Auch lokale Nazis sind bereits auf die Veranstaltung aufmerksam geworden und haben ihr Kommen angekündigt. „Die Polizei hatte ebenfalls Hinweise auf ein mögliches Aufeinandertreffen der beiden extremistischen Lager und wäre mit einer großen Abordnung vor Ort gewesen“, berichtet Marcel Iden und ergänzt: „Wir tragen als Veranstalter die Verantwortung für einen sicheren Verlauf und haften für mögliche Schäden. Diese Sicherheit können wir nicht garantieren, deshalb haben wir uns dazu entschlossen, die Veranstaltung abzusagen.“

„Wir wollen uns nach diesen Vorfällen noch intensiver mit dem Rechts- und Linksextremismus auseinandersetzen und können uns dabei auch eine Kooperation mit den Jusos, JuLis und der Grünen Jugend vorstellen“, so die JU, die die Absage der Veranstaltung sehr bedauert.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

2 Kommentare zu “Linksextremismus-Veranstaltung geplatzt

  1. Axel Heinzmann

    Ja, liebe Jungchristen: »Wer Wind sät, wird Sturm ernten« (Hosea 8,7). Wer den Kampf gegen rechts propagiert und mitfinanziert, soll sich nicht wundern, wenn er selber mit unter die Räder kommt. Auch Goethes »Zauberlehrling« paßt wie die linke Faust auf Euer rechtes Auge! Oder »Die Revolution frißt ihre Kinder«
    (Pierre Victurnien Vergniaud schon 1793).
    heinzmann.axel@web.de

  2. Haha, seid ihr lustig. Mit jungen Grünen und Sozis gegen die extremistische Gefahr. Wie süß! Und erbärmlich.

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