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Linksmilitante Angriffe auf Burschenschaften – Neuer Fall in Göttingen

(Polizeimeldung vom 22. Juli 2011) Drei junge Männer einer Burschenschaft im Alter zwischen 20 und 23 Jahren sind vergangene Nacht vor einem Verbindungshaus im Schildweg von einer etwa zehnköpfigen, dunkel gekleideten Personengruppe von hinten angegriffen, mit Reizgas besprüht, getreten und zu Boden gerissen worden. Dabei wurden zwei der Opfer leicht verletzt, eine musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Angreifer flüchteten anschließend in den nahe gelegenen Cheltenham-Park. Die Tätergruppe wird aufgrund ihrer Kleidung und ihres Vorgehens dem linksautonomen Spektrum zugeordnet.

»Der wiederum durch vermutlich linksmotivierte Täter erfolgte Übergriff auf Andersdenkende sowie die massive Beschädigung der Innenstadtwache der Polizei zeigen, dass die Stadt Göttingen weiterhin ein markanter Brennpunkt linksmotivierter Kriminalität ist. Die Täter beabsichtigen die Verletzung von Menschen oder nehmen sie rücksichtslos in Kauf. Nicht zuletzt die durch das Bundeskriminalamt festgestellte zunehmende Gewaltbereitschaft linksmotivierter Täter zeigt sich auch in Göttingen deutlich. Es ist nicht zu rechtfertigen, dass Personengruppen ihre Weltsicht mit Gewalt auf der Straße durchzusetzen versuchen. Dieser äußert bedenklichen Entwicklung werden wir mit allen rechtstaatlichen Mitteln entgegenwirken«, so Polizeipräsident Kruse.

Eigene Anmerkung: Wir möchten Studentenverbindungen bitten, die ebenfalls Gewalt gegen Mitglieder oder Häuser erfahren haben, dies uns für eine Chronik zu melden. Bitte die Fälle per E-Mail an blauenarzisse@gmx.de senden.


Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

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