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Maik Baumgärtner schreibt für den SPIEGEL über »Die Braune Armee Fraktion«

Die Titelstory des aktuellen SPIEGEL beschäftigt sich natürlich mit den »Döner-Morden«. Einer der Autoren ist Maik Baumgärtner, der vom anderen Ende des politischen Koordinatensystems stammt. 2009 haben wir uns mit ihm intensiv beschäftigt, weil er eine Informationsbroschüre über die Bündische Jugend mitverfaßt hatte, die Unsinn verbreitete und Persönlichkeitsrechte mißachtete. Inzwischen teilen auch deutsche Gerichte diese Ansicht und Baumgärtner, sein Mitautor Jesko Wrede sowie der Herausgeber der Broschüre mußten ein paar läppische Euronen Schadensersatz zahlen.

Wer ist dieser Maik Baumgärtner? Er sei ein freier Journalist, der zum Themenkomplex „Rechtsextremismus“ arbeite, gibt er über sich selbst an und betont seine Tätigkeit für den Deutschlandfunk und „die Tageszeitung“. Ein Blick hinter die Kulissen offenbart ein anderes Bild: Baumgärtner schrieb etliche Male für das vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestufte Internetportal Indymedia. Und das ist keine Ausnahme, sondern die Regel, denn der „freie“ Journalist nahm sich auch die Freiheit, für viele weitere linksextreme Publikationen zu arbeiten: u.a. für das Infoblatt „Der rechte Rand“ und die „junge Welt“.

Ebenfalls auffällig ist die Impressumsadresse, die Baumgärtner auf seiner Internetseite angibt. Bei der Kreutzigerstraße 23 handelt es sich um ein ehemals heiß umkämpftes, besetztes Haus in Berlin-Friedrichshain, das von linksextremistisch beeinflußten Vereinigungen wie der „Roten Hilfe“ und der im Umfeld der DKP beheimateten „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BdA) unterstützt wird. In diesem Umfeld hält Baumgärtner seine Vorträge und weist auf angeblich „gefährliche“ Personen hin, die dann womöglich die Methoden der örtlichen Antifa zu spüren bekommen.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

4 Kommentare zu “Maik Baumgärtner schreibt für den SPIEGEL über »Die Braune Armee Fraktion«

  1. Auch ein »Robert Andreasch« richtiger Name »Tobias Betzler« darf aktuell beim Spiegel über »stramm Rechte« Referenten bei den Sudetendeutschen seine Ansichten kundtun:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,793298,00.html

    Bezler hat im Sommer den fehlgeschlagenen »Skandal« bzgl. Martin Böcker / Campus ins Rollen gebracht:

    http://www.pi-news.net/2011/07/br-distanziert-sich-von-linkem-mitarbeiter/

  2. Das sind doch bundesweit immer dieselben zehn bis zwanzig Experten.
    Lasst uns doch mal zusammentragen:

    Maik Baumgärtner (indymedia, etc.)
    Toralf Staud (ND, taz, Zeit)
    Bernd Wagner (Ex-SED, Exit-Mitgründer)
    Ingo Hasselbach (Ex-Nazi, Exit-Mitgründer)
    Annetta Kahane (Stasi-IM, Amadeu Antonio Stiftung, Netz gegen Nazis)
    Robert Andreasch [= Tobias Bezler] (indymedia, BR, Jungle World)
    Andreas Speit (Jungle World, taz, der freitag)

    Das sind die, die mir grad in den Sinn kamen. Bis jetzt alles Sozialisten.

  3. Extremismus kommt also nicht nur in brutaler menschenverachtender Gewalt daher, sondern auch in reißerischen Schlagzeilen, Lügen und im Nutzenziehen.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/11/15/gewaltatiger-extremismus-ist-immer-kriminell/

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