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Matze und Carlo über Konservative und ihre Alltagssorgen

»Die Pickelhaube« hat mit unserem Redakteur Carlo Clemens ein Interview geführt. Clemens erklärt darin alles, was Konservative dieser Tage so bewegt. Parteigründung? Aktionismus im Stile der 68er? Rückzug? Konservativ oder rechts? Darauf formuliert er einfache Antworten, begründet seine Ansichten aber auch, wenn es notwendig ist, mit viel theoretischem Wissen. Sehr interessant ist auch seine Erklärung dafür, warum wir so lange nichts mehr von Matze, staatlicher Stalking-Beauftragter aus MeckPomm, gehört haben:

Was tolerante und gesprächsbereite Linke angeht, so würde ich nur Mathias Brodkorb anführen wollen, der in der Auseinandersetzung mit Konservativen, Rechten und Rechtsextremen ungewöhnlich fair und differenziert vorgeht. Sind dir solche Linke aus deinem persönlichen Umfeld nicht bekannt?

Wenn Matze Brodkorb konsequent fair wäre, dann würde er auch die jüngste Entwicklung der BN kommentieren, beispielsweise den Rilke-Jugendkulturpreis, den unser Förderverein letztes Jahr initiiert hat, und das Buch, das wir darauf basierend im März auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt haben. Matze berichtet immer darüber, was ihm in den Kram passt. Klar, besser als der hundertste Moralapostel ist er allemal.

Tatsächlich ist es so, daß Matze nur bellt, wenn wir mal was zur NPD bringen. Das Fundament unserer kulturellen Arbeit ignoriert er, um uns als NPD-Stalker, wie er es selbst ist, dastehen zu lassen.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

5 Kommentare zu “Matze und Carlo über Konservative und ihre Alltagssorgen

  1. Nils Wegner

    Prächtig! Sehr gut gemacht.

  2. NPD heißt klar und deutlich: Mord – Totschlag – totaler Krieg, wenn Ihr das alles als Verantwortliche so beantwortet, dann kann jeder mit Euch reden, diskutieren etc. vorher nicht !!!

  3. Marco Reese

    Wir müssen nicht mit jedem diskutieren. Zum Beispiel nicht mit Leuten, die so einen halbseidenen Stuß von sich geben.

  4. Nils Wegner

    Blablabla, lächerliche Bedingungen (als ob irgendwer in der Position wäre, hier so daherzuschwallen!), die eh zu nichts führen würden.

  5. Des ist doch nicht dem Matze seine Arbeit, Werbung für die BN zu machen. Es ist Ihm hoch anzurechnen, dass er als einer der wenigen Linken zwischen einer demokratischen Rechten und Rechtsradikalen unterscheidet. Der Hirsch mag den Matze.

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