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Multikulti-Umerziehung mit Kinderbüchern

multi_kulti_kinderbuchVor einigen Tagen kam ein netter Brief vom Klett Kinderbuch-Verlag zusammen mit einem Buch bei uns an. In dem Brief werden wir gebeten, ein Kinderbuch zum Thema »Multikulturelle Gesellschaft« zu besprechen.

Denn während die Erwachsenen diskutieren, erleben die Kinder in Schulen und Kindergärten ganz konkret und im wahrsten Wortsinn hautnah, was es heißt, wenn Menschen aus ganz verschiedenen Orten der Welt hier in Deutschland aufeinander treffen.

Bereits dieser Satz in dem Brief suggeriert, daß die Erwachsenen unfähig sind, »multikulturell« zu leben, und sich zu viel streiten. Kinder dagegen scheinen ihr »kunterbuntes Leben« (so der Untertitel des Buches) »Klasse« zu finden – zumindest solange Ahmed nicht zuschlägt (es gibt natürlich auch ostdeutsche Peggys, die sich prügeln).

Doch um prügelnde Ausländer oder Ostdeutsche geht es in dem Buch nicht. Es geht darum, daß wir alle gleich sind, weil wir alle von »den ersten Menschen aus Afrika« abstammen. So ein bißchen Neger sind wir also alle.

Am tollsten finde ich aber die Bildergeschichte mit der syrischen Flüchtlingsfamilie. »Mitten in der Nacht« wurde ihr Dorf bombardiert. Die Familie mußte auf dem Feld schlafen und dann sind sie mit dem Auto in die Türkei gefahren. Dort schlafen sie in einem Park, doch Besserung ist in Sicht, weil sich Papa Arbeit in der Türkei sucht. So richtig erfolgreich scheint die Arbeitssuche aber nicht gewesen zu sein, denn bald geht es mit dem Bus weiter, danach nachts in einem Boot in Richtung Griechenland. Doch die griechischen maskierten Soldaten mit Hunden sind böse und schicken die Flüchtlinge zurück in die Türkei.

Papa sucht dann ein zweites Mal nach Arbeit. Drei Wochen macht er anscheinend irgendwas. Dann geht es in das nächste, völlig überfüllte Boot, obwohl die Kinder Hunger haben. Auch diesmal wird die Familie von Soldaten aufgegriffen und in ein Lagerhaus eingesperrt. Nach einer Woche kommt die Familie frei und weiter geht es mit dem Boot. Zum Glück findet Papa dann einen Lastwagenfahrer, der illegal Flüchtlinge schmuggelt. Irgendwann landet die Familie so in Deutschland. Alle sind glücklich. Das Flüchtlingsheim ist schön und das kleine Mädchen darf sogar sofort in die Schule gehen.


Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

26 Kommentare zu “Multikulti-Umerziehung mit Kinderbüchern

  1. Die kleinen Westdeutschen erleben Ahmed und seine 40 Brüder nicht nur hautnah, sondern auch faustnah bis komanah. Nicht in diesem Märchenkinderbuch, aber in Wirklichkeit. Deshalb geht Papi in Dresden spazieren, damit das anders wird.

  2. Lauensteiner

    Das illusionäre Menschenbild der Linken eben. Doch wo immer sich Meschen in Gruppen organisieren, werden sie zwischen »Wir« und »Die Anderen« unterscheiden, werden sie lieber mit denen kooperieren, in denen sie ihresgleichen erkennen. Dies ist eine anthropologische Konstante, und kein Kinderbuch wird wohl daran etwas ändern. Der Versuch, Kinder über diese Realität hinwegzutäuschen, kann nur zur Enttäuschung führen, und wird, schlimmer noch, die Fähigkeit der Kinder mindern, mit dieser Realität angemessen umzugehen.

    (Immerhin, man muß den Autorinnen zugestehen, daß sie hinsichtlich der Beweggründe, aus denen fremde Völkerscharen hierher kommen, an einer Stelle dann doch klar sehen: »Kommt her, hier gibt es schöne Frauen!«)

  3. martha klaus

    da oben wurde geschrieben: ein bisschen neger sind wir alle.
    ich würde sagen: ein bisschen verbohrt, einseitig und rassistisch seid ihr alle. und ihr osss – vor 25 jahren habt ihr doch kollektiv rübergemacht: wirtschaftsasyl gesucht. aber nicht per lebensgefährlicher überfahrt übers mittelmeer – nein, ihr habt andere für euch kämpfen lassen. mir sind moslems lieber als alle ost-nazis.

  4. Arminius Arndt

    »Denn während die Erwachsenen diskutieren, erleben die Kinder in Schulen und Kindergärten ganz konkret und im wahrsten Wortsinn hautnah, was es heißt, wenn Menschen aus ganz verschiedenen Orten der Welt hier in Deutschland aufeinander treffen.«

    Das ist zunächst erst einmal eine vollkommen zutreffende Beschreibung der Realität in Westkindergärten und -Schulen und suggeriert meiner Meinung nach gar nichts, zumal es stimmt, dass die Kleinen viel mehr im Alltag mit Ausländern konfrontiert sind als die meisten Erwachsenen.

    Als Eltern bekommt man das auch dadurch mit, dass man Rücksicht auf islamische Nahrungsvorschriften nehmen soll, also bitte keine Gummibärchen für alle mitbringen oder für die kleine Geburtstagsfeier im KiGa bitte keine Würstchen oder ähnliches vorbereiten – Es soll ja niemanden ausgegrenzt werden.

    Der richte Hammer sind weniger solche Bücher, als vielmehr die tägliche Sendung der Logo Nachrichten auf dem Kinderkanal.

  5. Carl Sand

    @«martha klaus«

    Ach Kleines, das verstehst Du noch nicht.

    Das ist auch vollkommen in Ordnung so, es muss halt auch Mitläufer geben.

    Wenn Du älter bist, da bin ich mir sicher, wirst Du auch mal vernünftig mitreden können.

    Bis dahin…

  6. Bei uns ist das doch so begeht ein Deutscher eine Straftat gegen einen Ausländer ist es eine rechtsextremistisches Verbrechen. Ist es hingegen andersherum ein Ausländer vergeht sich an einem Deutschen haben wir ein Integrationsproblem.

  7. Tja Herr Menzel, wer ist denn da auf den Trichter gekommen solch ein Buch zur BN zu schicken? Sind Sie da vielleicht einem Scherzbold auferlegen?

    Was ist Martha Klaus und was will es hier?

  8. es ist einige links internationalen propaganda kopfkranken! Hier in Amerika seinen gleich. Multi Kulti einer Welt-Ideologie. entschuldig meine spricht Deutsch schlecht.

  9. Ach Martha, jetzt hast Du es den osss nazis mal wieder richtig gezeigt. Da kannst Du beim nächsten Refugiiies Stammtisch wieder mal mit einer Heldentat prahlen. Es hat ja jeder seine eigenen, kleinen Freuden im Leben. Selber denken gehört, bei vielen, leider nicht dazu.

  10. Wow! Da habt ihr aber ganz nette Kumpels drüben in den Staaten.
    Einfach mal c.d herrington da oben anklicken swirklich interessanter Link – ich empfehle allerdings einen großen Eimer bereit zu halten. Handelt sich wohl um eure amerikanische Partnerorganisation. Ja, ja, gleich und gleich gesellt sich gern.

  11. @martha klaus: Ich als Schwuler ziehe einen Felix Menzel den allermeisten Moslems in diesem Land mit Freude vor. Mal abgesehen davon, daß ich meine Neigung selbst sehr kritisch sehe, weil ich Christ bin, sind mir Menschen wie er weitaus sympathischer, denn auch wenn Herr Menzel ebenfalls Homosexualität kritisch sehen oder sich vielleicht sogar extrem vor Menschen wie mir ekeln sollte, kann ich mich bei ihm, so jedenfalls meine Einschätzung aus der Ferne, wohl darauf verlassen, daß er sich an Werte und Tugenden hält und mir nicht nach dem Leben trachtet. Wenn ich mich jetzt allerdings daran erinnere, wie oft ich in Frankfurt am Main in den letzten 24 Jahren wegen meiner Homosexualität oder auch deswegen, weil ich Deutscher bin, von Migranten mit islamischem Hintergrund bepöbelt, bedroht, verfolgt und sogar geschlagen wurde, dann wirft das Fragen auf, was an »Nazis«, wie Sie es schreiben, schlimmer sein soll als an Moslems …

    Übrigens wurde ich in meinem 36-jährigen Leben bezüglich meiner Homosexualität noch nie von einem »blonden Björn mit blauen Augen« bedroht. Das mag nun meine ganz persönliche Erfahrung sein, aber da ich in einer Großstadt lebe, ziehe ich dennoch sehr gerne meine interessanten Schlüsse daraus!

  12. Arminius,

    ….

    »also bitte keine Gummibärchen für alle mitbringen oder für die kleine Geburtstagsfeier im KiGa bitte keine Würstchen oder ähnliches vorbereiten – Es soll ja niemanden ausgegrenzt werden.«

    Na endlich! Die Alten leckern ihre Kleinen zu. Gummibärchen sind Bestechungszeug vergleichbar mit Hundelockkrümeln (die sinnvoll in der Hundeerziehung sind [die ordentliche Hundeerziehung ist übrigens eine Lebensaufgabe]`und somit ein Anzeichen von Selbstaufgabe in Erziehungsfragen.

    Das sonderbar, höflich und unbestechlich erzogene Kind lernt einfache Sätze, schon vor der Schule: 1. Danke NEIN, ich mag das nicht. 2. Verpiss Dich »damit« (gekonnt und abschreckend zischend – läßt sich privat unverfänglich üben). VORSICHT: daraus kann ein: »Du spuckst mich an?« selbst unter Autochthonen werden.

    Kinderwiener sind ebenso ein Dreck wie Kindsekt zum Spaße.

    Martha oben hat gewissermaßen recht. Worüber mokiert ihr euch? Zuwenig Fleisch? Dann geht angeln. Die Elbe ist voller Zander.

  13. Aus dem zeiten Punkt habe ich 3. gerlernt: Niemand ist grundlos zu beleidigen. 4. Ist es dennoch geschehen und kannst raus oder weg, kehre dem Beleidigten nicht den Rücken zu. Der ansonsten harmloleste Bauhandwerker wird unberechenbar, sollte man ihn beilläufig, sprichwörtlich »kindlich« in der Ehre verletzt haben. Diese Sklaven schieben einen Frustberg vor sich, keinen Lehm oder Sand. Die Schaufel oder der Spaten wird kurzerhand zum lebensgefählichen am Ohr vorbeipfeifenden Wurfgeschoß. Ist mir im Kindesalter (das waren Ostzeiten) zum Glück nur einmal passiert. Wir (zu zweit) konnten türmen und jenen unheimlichen Ort zuweilen umfahren.

  14. Martha bekommt einen Spreewaldkrimi:

    Die Tränen der Fische Krimi D 2011 HQ

    Link:

    https://www.youtube.com/watch?v=TquLxMy-P-M

    bitte: (ist nur YouToube, über Breitbannetz läuft es in Vollbild noch vor ARD-Tatort)

    Ich muß mich kurzhalten, sonst verblasst die Handlung. Der Hauptschauspieler Uwe Kokisch in seiner Rückverwandlung ist ansehenswert. Deutsche Schauspieler können was. Er hat auch gerade irgendeinen Filmpreis gewonnnen. Aber das interessiert mich nicht weiter. Wichtig für Sie, Martha, ist die Szene, wie der Hauptpgauner (gespielt von Kokisch) diesen Kahnbaulumpen verbal fertig macht. Anmerkung: unsere Kinder sind falsch erzogen.

  15. Urwinkel,
    bitte bleiben Sie bei der SiN. Sie und Lichtmesz geben ein kongeniales Paar ab.

    Zitat Lichtmesz:
    »M.L.: Kapitulieren Sie endlich, Urwinkel, 99,9% Ihrer Monologe lasse ich inzwischen im Papierkorb verschwinden… sie haben wohl ein bissel viel Coil gehört? ;-)«

  16. markus antifa

    ich weis ja net wo ihr alle wohnt ich wurd noch nie von einem ausländer bedroht oder körperlich angegangen aber von meinen deutschen landsleuten schon des öfteren
    gib nazis keine chance

  17. Kommt vermutlich darauf an wie man an die Dinge heran geht antifa

  18. Martha, hör auf zu lügen, ich bin Wessi und du hast das Stockholm-Syndrom, also geh zum Arzt und hör auf, Multi-Kulti-Märchen zu erzählen.

  19. Carl Sand

    Ach Markusmäuschen…

    Eure Zeit ist vorbei, und das wisst Ihr auch – deswegen seid Ihr ja so geil hysterisch und aggressiv.

  20. Verstehe was du meinst Carl. Wenn man jeden der anderer Meinung ist ein Nazi nennt wird es schwer Ärger zu vermeiden.

  21. Sabine Zimmer

    Ein schwuler Freund von mir, wurde bereits Anfang der 80er Jahre in Frankfurt/Main immer wieder von islamischen Mitschülern verdroschen – auf der Anne-Frank-Schule welch ein Hohn. Er hat das Problem gelöst, in dem er einfach nicht mehr hinging. Für Lehrer und Schulleitung wars auch super, so mußten sie gegen die Schläger nichts unternehmen.
    Auch ich wurde als junge Frau permanent von islamischen Männern sexuell belästigt.
    Zu einem Deutschen kannste »verpiß dich« sagen, bei einem Moslem siehst du sofort ein Messer. Und jemand der sich allen Ernstes »Marcus Antifa« nennt, hat psychische Probleme und kein eigenes Leben. Mal abgesehen von seinen Schwierigkeuten, einen vollständigen Satz fehlerfrei zu formulieren.

  22. Das Thema ist in einer Zeit, in der die Welt näher zusammenrückt, Kindergärten immer multikultureller werden, Kindernamen ausgefallener wirken, sehr modern und aktuell. Besonders für Kinder im Alter von 3-6 Jahren ist es am einprägsamsten, diese Vielfalt zwischen den Menschen, Pflanzen und Tieren als Normalität näher zu bringen. Hierzu noch ein weiterer Tipp –> Bunt, gleich und anders … wie Du und ich von Temu Diaab unter http://www.diaab.de

  23. Rabulist

    Nachtrag zu einem guten Artikel und einem unappetitlichen Kommentar hier

    »Besonders für Kinder im Alter von 3-6 Jahren ist es am einprägsamsten, diese Vielfalt zwischen den Menschen, Pflanzen und Tieren als Normalität näher zu bringen.«

    Dem Multikulturalisten geht es gerade nicht um die Vielfalt von Menschen, sondern um die einfältige Mischung. Da im Familienverband wenig Neigung besteht Kinder zur späteren Rassenmischung zu erziehen, zielen die die Aktivitäten der Mischer auf die Kleinen außerhalb der Familie, in Hort und Vorschule. Unsere Kinder, insbesondere die Mädchen, sind Ziel, resp. Weichziele der Multikulturalisten.
    Man achte auf die vielen Darstellungen von gemischt rassischen Paaren, beispielsweise in der Werbung, immer sind es weiße Frauen. Dies findet auch mittlerweile in Kinderbüchern ein Adäquat, wenn auch als altersgerecht geschönte Normalität. (http://www.diaab.de/de).

    Bisweilen auch versteckt in plumper sozialer Attitüde heruntergekommener Altparteien:
    http://www.polittrend.de/polittrend.de/politik/blog/wp-content/uploads/2013/09/Kita.jpg

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