Alter Blog

Nächste konsumkritische Aktion der Identitären

Nach der Aktion in Düsseldorf haben nun auch die Identitären aus Lüneburg eine konsumkritische Aktion in einem McDonalds durchgeführt. Ob sie gelungen ist, müßt ihr selbst beurteilen. Auf ihrer Netzseite erklären die Identitären zu der Aktion:

Die Identitäre Bewegung konfrontiert eine Gesellschaft, der es hauptsächlich darum zu gehen scheint immer mehr und immer schneller zu konsumieren, mit der Frage, wer wir eigentlich sind und wer wir sein wollen. Wollen wir eine Gemeinschaft freier und starker Menschen sein, die aus der Stärke ihres Charakters und ihrer Traditionen heraus leben, oder wollen wir eine Konsumgesellschaft sein, die den einzelnen für kurzfristigen Profit abhängig von Produkten macht, die ihn schwächen und letztlich zerstören?

 

Wir Identitäre haben uns für Freiheit und Tradition und gegen den destruktiven Konsum entschieden, der oft nur eine künstliche Ersatzidentität darstellt. An die Stelle von McDonalds, Apple und Abercrombie & Fitch setzen wir echte Identität, die den Menschen an eine größere Tradition bindet und damit stärkt anstatt ihn zu manipulieren, zu benutzen und zu schwächen.

 

»Fast Food« ist das Symbol für destruktive Formen von Konsum überhaupt. Aktive der Identitären Bewegung Lüneburg haben in einer aktuellen Aktion in einer Filiale einer bekannten Schnellrestaurantkette darauf aufmerksam gemacht, daß eine Gesellschaft, deren Ideal der abhängige und passive Konsument darstellt, nicht alternativlos ist.

Die Anregung zu konsumkritischen Aktionen dürfte von uns stammen. Was man noch so an Projekten 2013 umsetzen könnte, darüber habe ich mir hier Gedanken gemacht.

Verwandte Themen

Zweireichelehre vom -phone In den neunziger Jahren wurden mit dem Ende der Knuddelkultur der Dreizehn- bis Fünfzehnjährigen Millionen Tamagotchi zu Elektroschrott. Der Mobilfunk...
Fasching ist zum Kot**n Eigentlich dachte ich, der Kelch voll Unsinn, landläufig auch als Fasching oder Karneval bekannt, würde dieses Jahr an mir vorübergehen. Aber leider m...
Was passiert, wenn sich ein Schüler als rechts out... Bekennt man sich heute beispielsweise zur AfD, erntet man vom Großteil seiner Mitbürger oft Spott und Häme. An Schulen sieht das nicht anders aus. ...

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

15 Kommentare zu “Nächste konsumkritische Aktion der Identitären

  1. Christoph Nahr

    Wie immer lassen mich die deutschen Identitären ratlos zurück. Kann mir irgend jemand erklären, wo in diesem konfusen Video »echte Identität, die den Menschen an eine größere Tradition bindet« zu finden sei? Oder auch nur, inwiefern es konsumkritisch ist? Wegen der kleinen Hommage an Fight Club?

  2. Oliver Tillen

    Schöne Aktion, aber das Intos mit dem »boxtraining« irgendwo im garten… naja^^ aber schön zu sehen, das immer mehr den besatzerfraß ablehnen.

  3. Arminius Arndt

    Das ist nicht Zielführend – Es ist Gutmenschentum in einer anderen Form.

  4. Alternativer

    Will man so Deutschland und Europa retten? Ist das die Reconquista?

  5. Mauretanier

    »Wie immer lassen mich die deutschen Identitären ratlos zurück. Kann mir irgend jemand erklären, wo in diesem konfusen Video »echte Identität, die den Menschen an eine größere Tradition bindet« zu finden sei? Oder auch nur, inwiefern es konsumkritisch ist? Wegen der kleinen Hommage an Fight Club?«

    Bist du dumm? Es geht hier um Kritik an globalen Marken, die einheimische Esskultur und Geschäfte vernichten.

    »Schöne Aktion, aber das Intos mit dem »boxtraining« irgendwo im garten… naja^^ aber schön zu sehen, das immer mehr den besatzerfraß ablehnen.«

    Was hast du gegen Boxen du Mongo?

    »Das ist nicht Zielführend – Es ist Gutmenschentum in einer anderen Form.«

    Du hast es nicht gecheckt Herr Arndt.

    @ad Aktion

    Gute Aktion, an sich, aber bringt dem Karopulliträger mal einen ordentlichen Kleidungsstil und eine anständige Haltung bei, das ist ja peinlich dem zu zuschauen.

  6. Christoph Nahr

    Alles was »Mauretanier« auf Kritik an dieser inhaltsleeren Aktion zu erwidern weiß, ist die Kritiker zu beschimpfen? Na viel Glück mit dieser Strategie…

  7. Mauretanier

    Also doch dumm.

    Was ist denn an dieser Aktion inhaltlos, hä?

    Das einzige was dort falsch läuft ist der karopulli Mensch.

    Und jetzt will ich konkret von dir wissen, warum die Aktion inhaltslos ist. Und warum du es nicht besser machst.

    Trottel.

  8. Alternativer

    Die Frage ist doch: Weichen die Identitären jetzt auf »weiche« Themen aus, nachdem sie ein wenig Druck verspüren?

  9. Mauretanier

    »Die Frage ist doch: Weichen die Identitären jetzt auf »weiche« Themen aus, nachdem sie ein wenig Druck verspüren?«

    Das sind keine scheiß »weichen Themen«, das sind die verdammt nochmal entscheidenden Themen.

  10. Leute, hört auf euch zu streiten !

  11. R. T. E.

    »Massentierhaltung, ökologischer Raubbau« – och nee. Wenn das die entscheidenden Probleme unserer Zeit wären, hätten wir es aber echt gut. Das Nachplärren schnarchnasiger linker Reiz- und Schlagwörter (»konsumkritisch«, meine Güte!) des letzten Jahrtausends ist sicher nicht das beste Mittel gegen die Traditionsvergessenheit unserer Gesellschaft. Die ganze Aktion stört nur, lärmt, ist rein destruktiv und hätte deswegen genau so (höchstens ohne Karopulli) auch von links kommen können.

    Außerdem: Wer sich bei McDonald’s den Magen verderben will, soll das doch bitte tun; keine will sich von puritanischen Geiferlingen das Essen verbieten lassen.

  12. Carabus violaceus

    @R.T.E

    natürlich sind das Probleme der heutigen Zeit!
    Ich finde die Aktion echt gut. Gut, die Worte könnten noch etwas deutlicher zu hören sein, das stimmt. Weiter so!

  13. Identität sieht so aus, aber sicherlich nicht auf der Höhe der Zeit.
    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/06/22/deutsches/

  14. »Deutsche, eßt deutsche Bananen«, würden die Roten jetzt grölen, und sich den Thunfisch internationaler Meerleerfischflotten in die fetten Wänster stopfen, auf daß der Negerfischer arbeitslos wird und sich als Schlepper für andere entwurzelte Neger verdingt, die er nach Europa – ins Schlaraffenland – verschifft. Dort schließlich liegt billiger Thunfisch tonnenweise in Dosen in den Supermärkten.

    Unreflektierter Konsumismus betrifft uns alle!

  15. branfendigaidd

    Mauretaniers Kommentare mögen zwar derb und beleidigend klingen, aber das täuscht. Sie sind einfach nur angemessen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo