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Nigel Farage in Köln

farageNigel Farage (UKIP) kommt in zwei Wochen nach Deutschland und spricht am 27. März 2014 um 19:30 Uhr im Kölner Maritim Hotel. Eingeladen hat ihn der NRW-Landesverband der Jungen Alternative für Deutschland

AfD-Sprecher Bernd Lucke hat bisher eine Kooperation mit der britischen UKIP von Nigel Farage ausgeschlossen. Doch bereits vor einigen Monaten reisten AfD-Politiker nach Brüssel, um sich mit Farage zu treffen.

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(Bild: Euro Realist Newsletter / CC)

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

2 Kommentare zu “Nigel Farage in Köln

  1. Statement vom JA-Bundesvorsitzenden Philipp Ritz, mit dem die BN auch bereits ein Interview führte, zur Veranstaltung mit Nigel Farage:

    Die Junge Alternative NRW lädt zu einer Veranstaltung mit Nigel Farage ein. Der Bundesverband unterstützt die JA NRW bei der Kommunikation dieser Veranstaltung durch eine Erwähnung auf der Facebook-Seite der JA.

    Erste Reaktionen von Parteifreunden klingen in etwa so:
    “Super Sache. Meine Unterstützung habt ihr.”
    “Toll. Ich komme auf jeden Fall. Aber was sagt Lucke dazu?”
    “Wie habt ihr den denn bekommen? Und wird euch Bernd dafür nicht den Kopf abschlagen?”

    Dazu ist festzustellen:

    Um eine politische Balance zu waren, wurde sich auch um Vertreter der Tories (Conservative Party) bemüht. Ein kurzfristiger Termin kam leider nicht zu Stande. Zumindest noch nicht. Eventuell ergibt sich in den nächsten Wochen vor der Europawahl ja doch noch eine Gelegenheit, einen Vertreter der Tories persönlich kennenzulernen.

    Die Junge Alternative will grundsätzlich politische Information und Diskussion stimulieren. Dabei können selbstverständlich Redner unterschiedlichster politischer Couleur eingeladen werden. Es spräche auch nichts dagegen, Sahra Wagenknecht, Jean-Claude Juncker oder Frank Schäffler einzuladen, sofern sie denn dazu bereit wären, mit uns zu diskutieren. Bevor man Positionen zustimmt oder sie ablehnt, sollte man sie kennen. Daher sind auch kontroverse, umstrittene oder unpopuläre Gastredner herzlich willkommen.

    Wir haben einige Gemeinsamkeiten mit der UK Independence Party. Aber ebenso gibt es auch Aspekte, die wir sowohl als JA-Mitglieder als auch als AfD-Mitglieder wahrscheinlich anders betrachten würden als UKIP.

    Es handelt sich um eine Veranstaltung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der Jungen Alternative für Deutschland. Die JA entscheidet selbstverständlich in Eigenregie darüber, wen sie als Gast einlädt. Gleichzeitig ist dies aber auch in keiner Weise als Angriff auf den Bundesvorstand der AfD zu werten. Wer dies so interpretiert oder interpretieren will, liegt falsch. Die JA wird Seite an Seite mit der Alternative für Deutschland darum kämpfen, dass unsere gemeinsamen Positionen in der Gesellschaft mehr Gehör finden und dass wir bei der Europawahl gut abschneiden. Dass man bestimmte Aspekte der Organisation, Kommunikation und Programmatik etwas anders handhabt als die Mutterpartei, liegt in der Natur einer Jugendorganisation.

  2. GEZ abschaffen

    In dem verlinkten (und nicht kommentierbaren) Beitrag »Warum die UKIP täuscht« von Herrn Poensgen heißt es: »Es steht außer Zweifel: Die UKIP wird bei den Unterhauswahlen 2015 ins Parlament einziehen.« Zu meinem Leidwesen widerspricht dies allen Umfragen, die der UKIP derzeit null Parlamentarier voraussagen, was eine Folge des britischen Wahlsystems ist. Viel schlimmer noch, die Partei könnte das konservative Lager bei der Stimmenabgabe spalten und so der Labour-Partei den Weg zum Sieg bahnen.
    Ich kann daher nur davon abraten, derart falsche Prognosen als Tatsachen hinzustellen.

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