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NSU, Jauch, Frei.Wild

Der Tatort war gestern wieder einmal spitze! Was danach kam, war dafür umso erbärmlicher. In der Talksendung von Günther Jauch ging es um den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU). Besonders absurd war das Auftreten eines selbsternannten »verdeckten Ermittlers«, der sich bei Neonazis eingeschleust hat, aber trotz seiner hanebüchenen Behauptungen anscheinend nichts von der Zwickauer Terrorzelle mitbekommen hat.

Unter anderem konstruierte der verkleidet und mit schwarzer Sonnenbrille auftretende Mann einen Zusammenhang zwischen NSU und der Südtiroler Rockband Frei.Wild. Macht euch einfach ein eigenes Bild, ich will den Unsinn nicht kommentieren!

Neu, 30.10.2012: Unser Autor Lukas Rudi hat sich das neue Album von Frei.Wild angehört. Hier geht es zu der Besprechung!

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7 Kommentare zu “NSU, Jauch, Frei.Wild

  1. Also ich fand den gestrigen Tatort alles andere als spitze, hier wurde schon wesentlich mehr geboten. Stern TV war jedoch in der Tat erbärmlich.

  2. Sebastian Rast

    War das zufällig wieder dieser »Thomas Kuban«, der in seiner Black Metal-Doku einfach mal den Text eines Liedes namens »Wolf Power« mit »White Power« untertitelt hat? -.-

  3. Ja, es handelte sich um Th.Kuban.

  4. Faszinierend wie überall in den Medien so getan wird, als wäre der ganze Fall schon abgeschlossene Geschichte und dabei hat der Prozess noch nicht einmal begonnen. Was mich auch mal interessieren würde, ist es eigentlich normal das Angehörige von Mordopfern Entschädigung vom Staat gezahlt bekommen? Sollen ja angeblich schon 900.000€ geflossen sein? Für Leute die offenbar teilweise im kriminellen Milieu zuhause waren?

    http://www.welt.de/print-wams/article141576/Eine-Pistole-fuer-alle-Faelle.html

  5. @ resistance2
    Ja, das ist kalkuliert.
    Weil die »Entschädigung« dadurch zum Schweigegeld wird, dass die Opfer bzw deren Angehörige im Zuge der Annahme (höchstwahrscheinlich) auf weitere Entschädigungsforderungen im Voraus verzichten.
    Das ist aus Sicht des Staates klug gemacht.

  6. Überall passen die neuen Blockwarte (mal getarnt, als Spitzel, als guter Späher, als freier Journalist usw.) auf, daß alles seine korrekte Ordnung behält. Neben den Toten Hosen geht nichts, das meinen auch die Ruhrbarone zu einem geplanten Auftritt von Frei Wild in Dortmund.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/10/28/der-neue-blogwart-sorgt-auch-in-deiner-nachbarschaft-fur-ruhe-und-ordnung/

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