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„Patriotismus. Ein linkes Plädoyer“

PatriotismusIn der aktuellen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) findet sich ein Interview mit dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen aus Schleswig-Holstein. Robert Habeck ist kein typischer Politiker, denn er schreibt Gedichte, Prosa und überrascht nun mit einem Sachbuch über „Patriotismus. Ein linkes Plädoyer“, das in wenigen Tagen erhältlich ist. Gegenüber der FAS sagt er:

Wir brauchen einen anderen Ansatz, nicht ein Durchwursteln von Problem zu Problem, sondern eine Idee von Gesellschaft, ein Ja zum Gemeinwohl. (…)

Linker Patriotismus bemisst sich daran, wie viele Leute in unserem Land „wir“ sagen können, ob auch der Ausländer dazugehört, der seine Religion ausüben darf, oder der Arme, der seinen Kindern Zukunft geben kann. Ich meine also alle, die in einem Land leben. Das ist derzeit noch nationalstaatlich gedacht, weil die meisten Entscheidungen sich auf den Nationalstaat beziehen. Dennoch geht das Konzept über den Nationalstaat hinaus. Am Ende meines Buches diskutiere ich, ob Patriotismus ohne Deutschland möglich ist.


3 Kommentare zu “„Patriotismus. Ein linkes Plädoyer“

  1. Nils Wegner

    Patriotismus schon, Nationalismus nicht, wie hier schon hinreichend ausgebreitet wurde. Von daher ist auch völlig klar, welcher »Richtung« der Vorzug zu geben ist. Punctum.

  2. Was sagt der Wal? – »Halt deine gottverdammte Fresse!!!«

  3. Schniitzelbrötli

    @Penner!
    Was seit schniitzel?-«ooooo Halt deine verdammte Fresse!!«grunz

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