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Politisches Kabarett von Verbindungsstudenten geplant

Folgender Aufruf erreichte uns, den ich für sehr unterstützenswert halte:

Die aktuelle politische Lage in unserem Lande wird von vielen Coleurstudenten als sehr bedrückend wahrgenommen: Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit werden von Politikern und Medien unter dem Deckmantel eines Aufstands der Anständigen nach und nach geschliffen. Selbst höchste Repräsentanten des Staates beteiligen sich an derlei Absurditäten. Welches Ausmaß solche Kampagnen erreichen, wurde in der jüngeren Vergangenheit am Beispiel des sich seiner couleurstudentischen Herkunft distanzierenden ehemaligen Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg deutlich. Aber auch andernorts müssen Couleurstudenten und Wertkonservative, die offen Farbe bekennen, spätestens dann mit Anfeindungen rechnen, sobald Sie in der Öffentlichkeit stehen und Verantwortung für Staat und Gesellschaft übernehmen. Die meisten Menschen in unserem Land bekommen dies nur selten mit, da sie ihre Informationen nur aus den „etablierten Medien“ erhalten und häufig auch politisch desinteressiert sind. Diejenigen, die es wahrnehmen, stehen vor der paradoxen Situation, dass ihre berechtigten Mahnungen als Verschwörungstheorien abgetan werden und ihnen zugleich aber eine einseitige Informationssuche unterstellt wird. Dies zu ändern ist in Anbetracht der erdrückenden Überlegenheit der überwiegend linken Medienöffentlichkeit in unserer Gesellschaft eine Herkulesaufgabe, die nur von vielen gemeinsam gestemmt werden kann.

Ziel dieses Aufrufs ist daher die Gründung eines Kabaretts, das dafür sorgt, dass man über das tragik-komische Mittelmaß, das unser Vaterland dominiert, wenigstens lachen kann. Humor ist das wichtigste Ziel des Projektes. In zweiter Linie soll das Kabarett aber auch informieren und mahnen. Die Stücke sollen auf wahren Begebenheiten (Reden, Zeitungsartikeln, Augenzeugenberichten) basieren und diese sollen gut recherchiert (keine Plagiate!) und dokumentiert sein. Die bedrückende Realität in lustige Stücke zu verpacken, ohne dass dem Zuschauer das Lachen im Halse stecken bleibt, ist die Herausforderung des Vorhabens.

Hierfür werden kluge Köpfe gesucht, die bereit sind, auf ehrenamtlicher Basis am Aufbau und der Gestaltung eines solchen Kabaretts mitzutun: Texter und Darsteller, Organisatoren und Requisiteure sind hier gefragt. Ich wäre Ihnen daher sehr verbunden, wenn Sie diesen Aufruf innerhalb Ihres Bundes bekannt geben würden. Für Rückfragen jeder Art stehe ich Ihnen gerne unter den genannten Kontaktverbindungen zur Verfügung und bedanke mich schon jetzt für Ihre Unterstützung.

Interessenten melden sich bitte bei Sebastian Maack (maack@der-rechte-pfad.de).

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5 Kommentare zu “Politisches Kabarett von Verbindungsstudenten geplant

  1. Ich fand das Auftreten von Verbindungsstudenten bisher immer schon lustig. What’s new?

  2. Jedes Mal, wenn Verbindungsstudenten / alte Herren an mir vorbeilaufen, muss ich lachen.
    Ihr macht das schon ganz gut so!

  3. ähem… »geschleift«, nicht »geschliffen« müßte es heißen.

    Ich finde es gut, daß es sowas wie Verbindungen noch gibt. Ich bin für alles Konservative dankbar, das irgendwie noch ein Gegengewicht darstellt.

    Mit Kabarett habt Ihr Euch aber was vorgenommen, das muß schon »sitzen«, wenn es Wirkung entfalten soll und nicht Gespött. Viel Glück jedenfalls!

  4. Patricius

    Hallo Hans,

    warum schließen Sie an Ihren ersten Satz in deutscher Sprache eine Frage auf Englisch an?
    Das verstehe ich nicht. Was genau möchten Sie damit zum Ausdruck bringen?
    Schönen Gruß!

  5. Ich will für Hans antworten:
    Er mochte seine Wort- und Weltgewandtheit zum Ausdruck bringen und darüber hinaus zeigen, daß er mit der Zeit geht, also ein flexibler, vielseitig einsetzbarer und mobiler Mensch ist, der weiß, wie die Gegenwartsuhr tickt. So kann er nur ein Kumpeltyp sein.

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