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PRO CHEMNITZ demonstriert gegen Asylheim

Die Bürgerbewegung PRO CHEMNITZ will am Sonnabend, den 12. Oktober 2013, um 14 Uhr an der Ecke Frankenberger Str./Huttenstraße gegen die Zustände im Ebersdorfer Asylbewerberheim demonstrieren.

Anlaß für die Demonstration sind schwere Ausschreitungen zwischen Nordafrikanern und Tschetschenen vor gut zwei Wochen. Anwohner hatten beschrieben, es herrschten »Zustände wie im Krieg« – und daß mitten in einem Wohngebiet.

PRO CHEMNITZ ist schon länger der Meinung, daß ein Asylbewerberheim nicht mitten in einem Wohngebiet liegen sollte. Vor einem Jahr hatte eine der Stadtratsfraktion nahe stehende Gruppe mit einer Bürgerstreife auf die hohe Kriminalität in Ebersdorf aufmerksam gemacht.

Anläßlich der Zustände im Chemnitzer Asylbewerberheim habe ich der Bundesrepublik sowie der Europäischen Union eine vollkommen »Verfehlte Asylpolitik« vorgeworfen. Die Tragödie von Lampedusa hat diese Kritik nun noch bestätigt. Meine Anmerkungen dazu gibt es hier.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

2 Kommentare zu “PRO CHEMNITZ demonstriert gegen Asylheim

  1. »Zustände wie im Krieg« ist ein unfreiwilliger Euphemismus. Erstens kennen Leute, die das sagen heute keine echten Kriegszustände, zweitens ist der Krieg schon im Wohnviertel und keiner wills gemerkt haben.

    Bemerkenswert ist zudem, daß die Anzahl der Flüchtlinge im Verhältnis zu den autochtonen Bewohnern eher klein ist. Trotzdem gibt es Ärger. Aber nur unter ihnen. Das stimmt nachdenklich. Spätestens wenn Enteignung zugunsten von »Flüchtlingen« ansteht brennt hier die Luft. Es gibt zumindest Beführworter solcher Ideen. Das ist keine irrationale Befürchtung.

    Laut dpa-Meldung von gestern wurde der Lampedusa-Kapitän, ein Tunesier, in italienische Vernehmungshaft genommen.

  2. Sorry, aber Versatzstücke wie »habe ich der Bundesregierung sowie der Europäischen Union […] vorgeworfen« in einem Blog zu bringen, dessen Kommentarzahlen regelmäßig gegen Null tendieren, offenbaren nicht nur eine merkwürdige Hybris, sondern haben auch eine unfreiwillige Komik. Das tut doch nicht Not!

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