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Rilke-Preis geht an Ben Niclas Berressem

Gestern hat die Verleihung des Rilke-Preises auf der Leipziger Buchmesse stattgefunden. Ein ausführlicher Bericht folgt morgen. Ich möchte aber schon einige Bilder online stellen. Darauf zu sehen sind neben den bekannten Gesichtern der Gewinner des Rilke-Preises Ben Niclas Berressem, der Drittplatzierte Dominik Schmitt sowie Margret Millischer, die Übersetzerin von Rilkes Briefe an eine venezianische Freundin. Die Vorstellung des Buches Erste Worte nach dem Gedankenstrich. Beiträge zum Rilke-Preis sowie die Bekanntgabe der Gewinner (Berressem, Zweitplatzierte Eva Ulrike Henter-Besting, Dominik Schmitt) führten wir gemeinsam mit dem Leipziger Literaturverlag durch, der zugleich die Briefe an eine venezianische Freundin präsentierte. Eine Bestellung von Erste Worte (16,80 Euro) ist über unser Kontaktformular möglich.

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Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

12 Kommentare zu “Rilke-Preis geht an Ben Niclas Berressem

  1. Spitze, was Ihr in eurer Freiteit auf die Beine stellt!

  2. Da die Berichterstattung zur Selbstfeier der »Blauen Narzisse« keine Kommentare zulässt, hier meine Anmerkungen:

    1. Es ist eine reine Lüge, dass ich mehrfach beim Gerhard Hess Verlag und bei Felix Menzel unter falschem Namen angerufen hätte. Ich habe bei beiden genau einmal angerufen, meinen korrekten Namen genannt und auch die Telefonnummer nicht unterdrückt. Auf Menzels Nachfrage habe ich den Namen auch nochmals deutlich gesagt, ebenso das Anliegen, für die LVZ einen Artikel zu schreiben. Meine heutige Nachfrage beim Verlag (wiederum unter korrektem Namen), weshalb sie etwas Falsches behaupten würden, brachte nur die genervte Auskunft eines Herrn, ich solle mich »an die Leute des Vereins« wenden. Trotzdem wird der Verlag noch einen Brief bekommen. Und vom V.i.S.d.P. dieser Seite erwarte ich eine Gegendarstellung der vorsätzlichen Falschaussage.
    2. »Er wollte die Preisverleihung verhindern und hätte sicherlich auch nicht zurückgeschreckt, Antifa-Schläger zu der Villa zu schicken, wo am Abend die Gewinner des Rilke-Preises sowie Autoren des Buches zusammenkamen.« Das ist die Phantasievorstellung von Leuten, die zu viele (schlechte) Abenteuerromane gelesen haben. Zwar bin ich eindeutig gegen Nazis, auch die kleine Gruppe unter ihnen, die lesen und schreiben kann, doch meine Mittel sind journalistischer Art. Ich habe keine Kontakte zu gewaltbereiten Gruppierungen oder Personen, egal welcher politischen Ausrichtung.
    3. Der Verfolgungswahn der BN hat pathologische Ausmaße. Mehr als 1500 Lesungen, teils auch mit bizarren politischen Ausrichtungen, fanden während der Buchmesse öffentlich statt und wurden öffentlich angekündigt. Aber wenn man als »nationaler Widerstand« anerkannt werden will, gehört es offenbar dazu, selbst für den Mythos der gnadenlosen (und selbstverständlich gewalttätigen) Verfolgung zu sorgen.
    4. Kurios finde ich es dennoch, dass die BN nun ausgerechnet unter einem roten Stern posiert.

    Jens Kassner

  3. L'ancien régime

    1. Wir können lesen und schreiben, sind aber keine »Nazis«, was immer das auch nach Ihrer Auffassung sein mag.
    2. Wir nennen uns nicht »nationaler Widerstand«.
    3. Daß es derartige gewalttätige »antifaschistische« Gruppierungen gibt, wissen Sie sehr wohl. Auch, daß diese durchaus Kontakte in »seriösere« Gefilde haben.

  4. Nandibär

    Hier noch mal Kassner auf seiner Website:

    http://www.jens-kassner.de/leipzig/narzissten-im-verfolgungswahn/

    »Hoffentlich sind die feuchten Flecke in den Hosen dieser Knaben unterdessen wieder getrocknet.«

    Klingt ganz nach alternder Kulturschwuchtel mit pädophiler Tendenz, um sich mal ausnahmsweise auf sein pathologisierendes Diskussionsniveau zu begeben.

    Man ist ja öfters mal abends in Leipzig unterwegs, vielleicht sollte man sich ganz persönlich für die publizistische Unterstützung bedanken, wenn man ihn mal allein trifft…

    Horrido

  5. Marco Reese

    »“Hoffentlich sind die feuchten Flecke in den Hosen dieser Knaben unterdessen wieder getrocknet.” Wünsche ich ihm postwendend, wenn er es nötig hat, sich auf die Weise einer solchen »Bericherstattung« oder solcher Kommentare – der Artikel in der LVZ im Vorfeld der Preisverleihung strotzt vor Unterstellungen und Ungenauigkeiten, sodaß es so ausschaut, als habe er einfach Haare in der Suppe finden wollen (was ja auch offensichtlich ist) – nötig hat.

  6. Marco Reese

    streiche: »nötig hat« Nr. 2; setze »zu profilieren«

  7. Nandibär

    Hier noch mal der putzige Kassner:

    http://www.jens-kassner.de/leipzig/narzissten-im-verfolgungswahn/

    »Jetzt muss ich also erwarten, wenn ich mal von einer Versammlung der Revolutionären Zellen heimgehe, plötzlich Rilkes Gesammelte Werke über den Schädel zu bekommen. So kennt man sie, diese Konservativen.«

    Keine schlechte Idee, aber mit Rilke viel zu schade, wir haben da vom letzten Sonnenwendfeuer noch ein Karton ungeflogener Anne-Frank-Schinken stehen, die würden eher passen. Und wenn das nicht reicht, gibt’s noch was mit ›nem Stolperstein drüber.

    »Ich nehme mir das Recht heraus, ihn als Nazi zu bezeichnen. Und weiter zu beobachten, ohne Fotos weiterzureichen.«

    Also, wer den Kassner abends besoffen aus der Kneipe wanken sieht, biete ihm an, ihn über die Straße zu helfen: es muß wie ein Unfall aussehen – das paßt eher zu seiner Tschekisten-Nummer.

  8. Liebe Blaue Narzisse,

    wenn Du die Einträge von Herrn Kassner, welche er unter dem Pseudonym »Nandibär« schreibt, nicht löscht, wird er dass nächste Mal behaupten, Du rufst zur Gewalt gegen Ihn auf.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dein »Alles für den Hirsch!«

  9. @ Alles für den Hirsch!
    Wie man an diesem wie auch einem vorherigen Beitrag sieht, verstecke ich mich nicht hinter Pseudonymen, so wie ich auch beim Anrufen meine korrekten Namen nenne. Lügen gehört offenbar zum Handwerk der BN, nicht aber zu meinem. Bei den Postings kann der Administrator nachverfolgen, von welcher Adresse aus sie geschickt wurden. Vermutlich ist es einer der BN-Anhänger aus dem Umfeld »Freier Kameradschaften«, zu denen es ja angeblich gar keine Kontakte gibt. Ein Aufruf zur Gewalt ist das zweifellos, nur wird mich der Schreiber niemals besoffen aus einer Kneipe wanken sehen, da hat er Pech.

    @ Marko Reese:
    Zum wiederholten Male muss ich nun nachfragen, worin denn das »diffamierende«, »denunziatorische« oder in diesem Fall die »Unterstellungen und Ungenauigkeiten« bestehen, ohne eine Antwort zu bekommen. Ich habe schon geschrieben, dass für alle Behauptungen des Artikels Ausschnitte dieser Internetseite (nicht etwa aus fremden Blogkommentaren, sondern redaktionellen Artikeln) abgespeichert und juristisch geprüft sind. Wo bleiben nun die Argumente neben den Behauptungen?

  10. @kassner
    Der Hirsch arbeitet nicht für die BN, sondern ist ein treuer Leser.
    Der Hirsch vermutet, dass der »Nandibär« ein Freund von Ihnen oder aus dem Umfeld der rotlackierten Nazis namens »Antifa« stammt, den Sie beauftragt haben, ein bißchen Werbung für Ihre Seite zu machen.

  11. “Die BN ist aber eindeutig rechtsextrem, auch wenn das Hitler-Regime partiell kritisiert wird (nicht wegen den bescheidenen künstlerischen Begabungen des Führers, sondern wegen den Fehlern beim Aufstieg zur Weltmacht). Wenn Menzel an einer Schulung des NPD-Nachwuchses teilnimmt und dann kritisiert, dass die Methoden noch nicht ausgereift sind, sie Massen zu vereinnahmen, wie nennt man das? Oder wenn ein durchaus freundschaftlich formulierter sogenannter Blauer Brief an Voigt eine ebenso wohlwollende Erwiderung durch Radzimanowski erfährt, die nicht weiter kommentiert wird? Worin besteht denn der “Konservatismus” der BN? Konservativ heißt bewahrend. Aus unzähligen Artikeln geht aber hervor, dass man den Staat in seiner jetzigen Form garantiert nicht bewahren möchte. Und wer sich konservativer als CDU/CSU fühlt und zugleich Spott auf die Versuche von Parteigründungen wie die von Stadtkewitz übrig hat (aus noch rechterer Position), wie nennt man den? Ich nehme mir das Recht heraus, ihn als Nazi zu bezeichnen.”

    Nur so als Beispiel. Und damit haben sich alle Diskussionen mit Dir erledigt, weil es völlig sinnlos, Dir etwas zu erklären, was Du nicht verstehen bzw. begreifen willst oder kannst.

  12. Marco Reese

    »Zum wiederholten Male muss ich nun nachfragen, worin denn das “diffamierende”, “denunziatorische” oder in diesem Fall die “Unterstellungen und Ungenauigkeiten” bestehen, ohne eine Antwort zu bekommen. Ich habe schon geschrieben, dass für alle Behauptungen des Artikels Ausschnitte dieser Internetseite (nicht etwa aus fremden Blogkommentaren, sondern redaktionellen Artikeln) abgespeichert und juristisch geprüft sind. Wo bleiben nun die Argumente neben den Behauptungen?«

    Sie deuten einen Artikel, der sich u. a. gegen den Umgang mit der Person Riegers nach dessen Tod wendet, oder einen, der sich mit v. Schirach zwar befaßt, aber seine verbrecherischen Verstrickungen nicht bestreitet, oder meinen über Pinochet, in dem ich sehr wohl Einschränkungen und Differenzierungen vornehme, usw. usf. als Nachweis für NS-Affinität (vor allem bei Pinochet, alles klar). Vieles andere, was eindeutig einer solchen Bewertung entgegensteht, ignorieren Sie, vielleicht sogar im eigentlichen Wortsinne, im Sinne nicht nur von »nicht beachten«, sondern von »nicht kennen«. Sie finden, was Sie suchen, und das geht nicht ohne verzerrenden Blick in diesem Falle. Ende der Diskussion.

    PS: Mein Vorname schreibt sich mit »c« und darauf lege ich Wert.

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